Der Betreiber dieser Webseite ist der hoch-engagierte Martin Mitchell in Australien (ein ehemaliges “Heimkind” in kirchlichen Heimen im damaligen West-Deutschland)

( 20.08.2003 )

Ein weiterer von Bethel von ihrem Gästebuch gelöschter Beitrag, von Mike Jung, dem Betreiber von Jugendwerkhof.info (den er selbst eigenhändig formuliert und dort im Bethel Gästebuch am 2. August 2003 eingetragen hatte).


Bezugnehmend auf die Antwort Bethels zu den Beiträgen von Mr. Mitchell:

Lassen Sie mich die betreffenden Passagen einzeln zitieren und beantworten:

Zitat:--------------------------Über die Qualität und Seriosität von kritischen Anfragen, die öffentlich im Internet gestellt werden, ohne dass eine postalische Adresse hinterlassen wird zur direkten Kontaktaufnahme, in denen gleichzeitig mit Medien indirekt und direkt gedroht wird etc., möge jeder www-Surfer selbst entscheiden. --------------------------

...dazu ist zu sagen, dass Mr. Mitchell sehr oft auch die Adresse seiner Homepage genannt hat, auf der seine Postanschrift veröffentlicht ist. Damit haben Sie in diesem Beitrag wissentlich gelogen. Hätten Sie reales Interesse an der Klärung dieser Vorwürfe gehabt, hätten Sie vor dem Löschen seiner Postings diese auch gelesen und den von ihm gewünschten Kontakt hergestellt.

Zitat:--------------------------...Fürsorgeerziehung der 1950er bis 1970er Jahre. Diese aber, wie in www-Einträgen geschehen, als „Zwangsarbeit“ zu bezeichnen, ist historisch und moralisch mindestens bedenklich. Zwangsarbeit ist inzwischen der eingeführte Begriff für Menschen, die im Zweiten Weltkrieg verschleppt und zur Arbeit im fremden Land gezwungen wurden. Eine Gleichsetzung der Fürsorgezöglinge mit Zwangsarbeitern verhöhnt diese Menschen, die aus West- und Osteuropa gegen ihren Willen nach Deutschland gebracht worden sind. --------------------------

...Sie lehnen den Begriff für Zwangsarbeit in Bezug auf Freistatt in den 60er Jahren ab. Ihr Vergleich mit den Opfern der NS-Zeit hinkt. Auch wenn die Vorkommnisse nach dem Krieg nicht mit denen während des Kriges vergleichbar sind, hat es sich dennoch um erzwungene Arbeit gehandelt. Und erzwungene Arbeit hat nun einmal die Bezeichnung Zwangsarbeit.

Zitat:--------------------------Bethel hat als erste Einrichtung im Bereich der evangelischen Kirche und Diakonie dieses Kapitel bearbeitet und öffentlich gemacht.--------------------------

...Aber eine Entschuldigung - an die Opfer persönlich - hat es nie gegeben. Und dabei ist Ihnen zumindest eine Person namentlich und adresstechnisch bekannt.

Es ist erfreulich, dass nach den vielen Löschungen nun auch einmal eine Reaktion von Seiten Bethels kam. Leider auch hier aber nur Ablehnung. Dafür haben Sie netterweise ein Bild auf Ihrer Webseite, auf dem Kinder bei der Arbeit im Moor zu sehen sind. Darf man das so verstehen, dass Bethel offiziell zwar Abstand genommen, mit seiner Geschichte aber doch kein Problem hat?

Wie wäre es, wenn Sie sich in einem persönlichen Brief für die Vorkommnisse von damals bei Mr. Mitchell entschuldigen. Die Postanschrift finden Sie auf seiner Webseite unter
www.diakoniefreistatt.de.vu.

Mit besten Wünschen

Mike Jung


[ Erstveröffentlichung auf dieser Webseite: 20. August 2003 ]

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