Der Betreiber dieser nichtkommerziellen Webseite ist der hoch-engagierte Martin Mitchell in Australien (ein ehemaliges “Heimkind” in kirchlichen Heimen im damaligen West-Deutschland)

Der Ort meiner Qualen unter der "Fürsorge"/"Obhut" der Evangelisch-Lutherischen Kirche
im Jahre 1962 - das
"Burschenheim Beiserhaus" der damalig so genannten "Inneren Mission"
im Dorf "Rengshausen" (Knüllwald-Rengshausen, Kreis Schwalm-Eder), in Nord-Hessen,
ein seit 1840 bestehendes, mit
Parochialrechten versehenes Agrarunternehmen,
wo für lange, lange Zeit alle Insassen gezwungen wurden unentlohnt zu arbeiten
und sich der dort üblichen Religionslehre zu unterwerfen:
"Arbeite und Bete".

[ FOTOS enthoben aus dem Internet-Auftritt der "Stiftung BEISERHAUS @ Beiserhaus.de"
@
http://sauere.card.hl-users.com/index2.php ]



Subject: Öffnung der Archive und Aufarbeitung der damaligen Heimerziehung - auch was das BEISERHAUS im Dorf Rengshausen betrifft.

Wiederholung meiner Mail vom 24. Februar 2007 an BEISERHAUS - "Stiftung Beiserhaus"

Martin Mitchell

P O Box 112
LONDSDALE . SA . 5160
AUSTRALIA

Heutiges Datum: Adelaide, Süd Australien, den 17. März 2007.


Sehr geehrter Herr Harald Recke.
Sehr geehrter Herr Gerhard Freitag.
Sehr geehrte Frau Edith Kraut.
Sehr geehrte Frau Waltraud Staub.

Ich bitte die zuständige Person in Ihrer Organisation mir bald möglichst eine zufriedenstellende Antwort zu jeder meiner Fragen, enthalten in meiner Mail vom 24. Februar 2007, zukommen zu lassen.

Meine Mail vom 24. Februar 2007, ist, nochmals, im genauen Wortlaut, unten wiedergegeben.

Mit freundlichen Grüßen aus Down Under.

Martin Mitchell

PS. Ihre Details habe ich dem Internet-Auftritt "Stiftung BEISERHAUS @ Beiserhaus.de" @ http://sauere.card.hl-users.com/03c19898d61012872/03c19898d61013674/index.html entnommen.

PPS. Desweiteren, eine von mir, seither, gefertigte Anlage (ganz, ganz unten).


Martin Mitchell
P O Box 112
LONDSDALE . SA . 5160
AUSTRALIA

Adelaide, Süd Australien, den 24. Februar 2007.


BEISERHAUS - "Stiftung Beiserhaus"
@
http://sauere.card.hl-users.com/03c19898d60f9ed17/index.html
@ http://sauere.card.hl-users.com/index2.php
@ http://www.e-g-p.org/fachgruppen/fachstufe_2/dmitriy

Alle heutigen Kontakt-Detaile:
Sitz: Knüllwald-Rengshausen; Kreis: Schwalm-Eder;
E-mail-Adresse: Beiserhaus@t-online.de;
Telefon: [von Australien aus] 001149 5685/9990;
Anschrift: Niederbeisheimer Straße 28 - 34, 34593 Knüllwald
Vertretungsberechtigte:
Gisela Strohriegl Vorstandsvorsitzende
Gerhard Weitzel stellv. Vorstandsvorsitzender
Margret Artzt Vorstandsmitglied
Harald Recke Vorstandsmitglied


Betreff: Öffnung der Archive und Aufarbeitung der damaligen Heimerziehung - auch was das BEISERHAUS im Dorf Rengshausen betrifft.

Sehr geehrte Frau Gisela Strohriegl.

Ich schreibe aus Australien wo ich mich, im Ruhestand, eingehend mit der Geschichte Deutschlands und Heimerziehungsforschung befasse.

Ich bin gerade aus Deutschland darüber informiert worden, daß das BEISERHAUS vor kurzem sein 160-jähriges Bestehen in Knüllwald-Rengshausen (unter Anwesenheit des EAK - Evangelischer Arbeitskreis der CDU Schwalm-Eder, Hessen) gefeiert hat, was mich dann auch sofort daran erinnert hat, daß ich Ihre Organisation schon mal zuvor angeschrieben hatte, aber leider keine Antwort bekommen hatte.

Bitte geben Sie mir so schnell wie möglich Bescheid ob auch Sie jetzt bereit sind, bzw. Ihre Stiftung bereit ist - dem Aufruf des ehemaligen Präsidenten des
Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland, Jürgen Gohde, zufolge -

1.) ihr Archiv zu öffnen;

2.) die BEISERHAUS Heimerziehungsgeschichte im Zeitraum der Kaiserzeit aufzuarbeiten;

3.) die BEISERHAUS Heimerziehungsgeschichte im Zeitraum des Ersten Weltkrieges aufzuarbeiten;

4.) die BEISERHAUS Heimerziehungsgeschichte im Zeitraum der Weimarer Republik aufzuarbeiten;

5.) die BEISERHAUS Heimerziehungsgeschichte im Zeitraum des National-Sozialismus aufzuarbeiten;

6.) die BEISERHAUS Heimerziehungsgeschichte im Zeitraum der Besatzungszeit aufzuarbeiten;

7.) die BEISERHAUS Heimerziehungsgeschichte im Zeitraum des "Wirtschaftswunder Westdeutschland" aufzuarbeiten;

8.) die BEISERHAUS Heimerziehungsgeschichte im Zeitraum der Reformzeit aufzuarbeiten;

9.) damaligen Fürsorgezöglingen und Jugendlichen, die damals der Freiwilligen Erziehungshilfe unterstanden, vollständige Kopien der damalig über sie im BEISERHAUS geführten Akten zukommen zu lassen;

10.) Bescheinigungen auszustellen, die jeweils bestätigen, daß ein Zögling in den damalig im BEISERHAUS bestehenden Wirtschaftsbetrieben, ob Landwirtschaft, Viehwirtschaft, im Gartenanlagenbereich, im Werkstättenbereich oder beim Tütenkleben, im Haushaltsdienst, im Küchendienst, oder im Heizungskeller eingestellt war und vollzeitig und unentlohnt dort arbeiten mußte.

Desweiteren wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn sie mir mitteilen würden, welche Landesbehörde, zu den verschiedenen damaligen Zeiten, die Heimaufsicht über das
BEISERHAUS ausgeübt hat.

Ich selbst war gezwungen als Jugendlicher einige Zeit im
BEISERHAUS zu verbringen, während das BEISERHAUS eine Erziehungsanstalt der INNEREN MISSION, unter der Führung von Direktor Diakon Karl Görisch, war, und der Erziehungsleiter ein gewisser Herr Kleem war (bzw. "Diakon Kleem" oder "Bruder Kleem" war; der, anscheinend, bei 1998, zum dortigen Heimleiter erhoben worden war).

Mit freundlichen Grüßen aus dem heißen (immer heißer werdenden), wasserarmen Australien.

Martin Mitchell


Anlage:

1.) @ http://sauere.card.hl-users.com/03c19898d60ed5403/03c19898d60eeaa06/index.html das Profil und 2.) @ http://sauere.card.hl-users.com/03c19898d60ed5403/03c19898d60f8950d/index.html die Geschichte der Stiftung "Beiserhaus", ein nach deutschem Kirchenrecht mit Parochioalrechten versehenes Wirtschaftsunternehmen, daß seinen Anfang hatte in Knüllwald-Rengshausen, in Nord-Hessen, als "Rettungshaus für verwahrloste Jugendliche" / "Rettungshaus Beiserhaus"  aus dem später das "Burschenheim Beiserhaus" der "Inneren Mission" wurde, und welches heute, als die Stiftung "Beiserhaus" zu den "Diakonischen Werken" der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, bzw. der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gehört.

[ Enthoben aus dem Intendet 1.) @ von Stiftung "Beiserhaus" http://sauere.card.hl-users.com ]

Unser Profil

Wer sind wir

Das im Oktober 1844 gegründete
Beiserhaus in Knüllwald, Ortsteil Rengshausen, Schwalm-Eder-Kreis ist eine Stiftung, der durch kurfürstlich hessische Entschließung vom 22. Oktober 1850 Rechtsfähigkeit verliehen ist.

Die Stiftung führt den Namen
Stiftung Beiserhaus und ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts.

In praktischer Betätigung christlicher Nächstenliebe will die Stiftung Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen ambulante, teilstationäre und stationäre Hilfen zur Erziehung und Maßnahmen der beruflichen Bildung vermitteln.

Zur Erfüllung des Zwecks unterhält die Stiftung Dienste, Einrichtungen und Ausbildungsstätten.

Die Stiftung ist eine Einrichtung der Diakonie und gehört - im Sinne des Kirchengesetzes über die diakonische Arbeit der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck - dem Diakonischen Werk in Kurhessen-Waldeck e. V. mit den sich daraus ergebenden Rechten und Pflichten als ordentliches Mitglied an.

Die
Stiftung Beiserhaus versteht sich heute als soziales Dienstleistungsunternehmen mit ambulanten, teil- und vollstationären Hilfen zur Erziehung und differenzierten Angeboten zur Berufsvorbereitung und Berufsausbildung.

Die Leistungen erbringen wir im Auftrag der Jugendämter und der Agentur für Arbeit.

Bis zu 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den unterschiedlichen Leistungsangeboten sind im Auftrag der Stiftung tätig. Sie leisten für nahezu 300 junge Menschen professionelle Hilfen.


[ Enthoben aus dem Intendet 2.) @ von Stiftung "Beiserhaus" http://sauere.card.hl-users.com ]

Unsere Geschichte

Die Geschichte der Stiftung Beiserhaus

Das
Beiserhaus - die älteste diakonische Einrichtung der Ev. Landeskirche in Kurhessen-Waldeck.

„Die Liebe Christi dringet uns.“ (2. Kor. 5,14) war der Wahlspruch von Pfarrer Emil Rausch, dem Begründer des
Beiserhauses.

Im Jahr 1844 gründete Pfarrer Emil Rausch in der
Kirchengemeinde Rengshausen die „Rettungsanstalt für verwahrloste Jugendliche“, eine in jener Zeit einmalige Einrichtung.

Jungen Menschen, denen durch Armut und soziale Not alle Entwicklungschancen genommen schienen, erhielten im
Beiserhaus persönliche Zuwendung, vielfältige Lernmöglichkeiten und neue konkrete Zukunftsperspektiven.

Dem Kurfürst wurde der junge sozial engagierte Stadtpfarrer, Emil Rausch, in Kassel zunehmend lästiger, weil dieser die christliche Verantwortung des Landesherrn öffentlich anmahnte. Er skandalisierte die politischen und kirchlichen Verhältnisse, die schlechten Lebensbedingungen der armen Bevölkerung. Als Seelsorger kümmerte er sich um die Kinder im Waisenhaus der Stadt und die Insassen des Gefängnisses. Die Beamten am Hof hielten den Mut des kleinen Pfaffen für Starrsinn und Wahnwitz, während Rausch sich eher in der Freiheit des Glaubens befähigt sah,
die Folgen zu tragen.

So kam es 1839 zur Strafversetzung nach
Rengshausen, ein kleines Dorf am Rande des Knüllgebirges. Hier wirkte er als Pfarrer und gründete wenige Jahre später die „Rettungsanstalt Beiserhaus“, in der gefährdete Kinder aus verarmten Verhältnissen aufgenommen wurden.

Rückschauend kann man nur über die Risikobereitschaft und den Mut zum Wagnis staunen. Mit den nur bescheidenen Mitteln eines damaligen Dorfpfarrers übernahm er die Verantwortung für die tägliche Sorge, das Wohl und Weh von bis zu 160 verstoßenen Kindern, fand Freunde und Förderer in christlichen Gemeinden aber auch bei hochgestellten Persönlichkeiten und wohlhabenden Bürgern.

Diesem Ziel des Gründers der Einrichtung haben sich die Mitarbeitenden und die jeweiligen Leiter der Einrichtung im Laufe der wechselhaften Geschichte des Hauses verpflichtet gefühlt.

Trotz wirtschaftlicher Krisen, zeitweiliger Zwangsenteignung während der NS-Zeit, der Heimkampagne der APO, hat das
Beiserhaus in über 160 Jahren Höhen und Tiefen durchlebt und sich den gesellschaftlichen Veränderungen gestellt.

In der
Stiftung Beiserhaus werden heute über 300 junge Menschen betreut und gefördert. Im Rahmen von differenzierten Hilfen zur Erziehung durch die Jugendhilfe und Maßnahmen der beruflichen Bildung über die Agentur für Arbeit werden Betreuungsleistungen erbracht.

[Heutige] Standorte unserer Arbeitsfelder sind in den Landkreisen Schwalm-Eder-Kreis, Hersfeld-Rotenburg, Werra-Meißner-Kreis in Hessen und Schmalkalden-Meiningen in Thüringen.

Wir betreuen Kinder, Jugendliche, junge Volljährige und Familien, die auf besondere Hilfen und Begleitung angewiesen sind.


[ Erstveröffentlichung auf dieser Webseite: 4. Juli 2007 ]

Subindex Nr. 17

Kurznachrichten im deutschen Nachrichtenmagazin FOCUS vom 12. Augsut 2007:
»Verein ehemalige Heimkinder fordert von der Industrie Schadenersatz - „Firmen, die in
Heimen arbeiten ließen, sollen zahlen“
«- gibt Münchener Anwalt Michael Witti bekannt.


Forderungen ehemaliger Heimkinder der alten Bundesländer an die Kirchen, den
deutschen
Staat und jetzt auch an die deutsche Industrie und andere deutsche
Privatunternehmen
- Nutznießer von erzwungener, unentlohnter Arbeit von
minderjährigen jungen Mädchen und Jungen in Heimen und Anstalten
im "Wirtschaftswunderland Westdeutschland", berichtet in dem Artikel von Katrin Sache
"Auftakt zum Milliarden-Poker", Printausgabe
FOCUS 33/2007 - 13.08.2007, Seiten 34-35.


Online domradio Bericht, basierend auf einen gleichlautenden online Bericht der
Katholischen Nachrichten Agentur gleichen Datums - 13.08.2007 -
"Verlorene Jahre" der Heimkinder -
"Ehemalige Heimkinder weiten Forderungen aus" - Verein ehemaliger Heimkinder e.V.
verlangt nun auch Schadenersatz von der deutschen Industrie,
berichtet das Magazin
FOCUS 33/2007 - 13.08.2007, Seiten 34-35.


ZDF TV "MONA LISA" 07.10.2007, 18:00 Uhr bis 18:30 Uhr.
»Schwarze Pädagogik - Dunkle Seite der Heimerziehung«
Bis in die 70er Jahre wurden Zöglinge geschlagen, gedemütigt und gezwungen,
Sträflingskleidung zu tragen. Die Jugendlichen mussten, u.a.,
im "Landesfürsorgeheim Glückstadt"
(ex NS-"Arbeitserziehungslager")
unentlohnt, bis zur Erschöpfung in Steinbrüchen arbeiten.
Ein kaum bekanntes und düsteres Kapitel deutscher Zeitgeschichte.


ZDF TV "MONA LISA" 23.09.2007, 18:00 Uhr bis 18:30 Uhr.
»Entschädigung für eine gestohlene Kindheit - Heimkinder wollen Gerechtigkeit«
Heimterror in den 50er bis 70er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland (BRD).


NDR-Info Radio-Reportage vom 21.09.2007 betreffend "Ehemalige Heimkinder" der BRD
»Misshandelt und ausgebeutet: Heimkinder in den 60er Jahren« - Viele von ihnen
leiden noch heute unter den Spätfolgen. Daher wollen sie Entschädigung -
finanzieller, vor allem aber moralischer Art. Der Petitionsausschuss des Bundestages
befasst sich zur Zeit mit dem Thema.


»Schläge und Schikane im Heim« - Jugendamt-bestimmte Heimerziehung / Fürsorgeerziehung
im
"Wirtschaftswunderland Westdeutschland" (ca 1945-1985). Ein Artikel im HOFER ANZEIGER /
FRANKENPOST vom 26.10.2007, basierend auf einen Vortrag von Ehemaliges Heimkind,
Wolfgang Rosenkötter, an der Fachakademie für Sozialpädagogik in Hof, am 15.10.2007,
zum gleichen Thema:
"Schwarze Pädagogik" in der nachkriegsdeutschen Bundesrepublik.


"REPORT MAINZ" 17.09.2007 - »Drangsaliert und ausgebeutet
Heimkinder klagen an
« - Thema: Die Arbeit in den Heimen.
Zeitreise zurück in die fünfziger, sechziger Jahre. Heimkinder.
Mehr als eine halbe Million gibt es damals von ihnen,
untergebracht in so genannten Fürsorgeheimen.
Die systematische Ausbeutung von Heimzöglingen als billige Arbeitskräfte.


Weiterhin in der demokratischen Bundesrepublik Deutschland bestehen bleibende
"Arbeitslager" / "Arbeitsanstalten" / "Arbeitserziehungsanstalten" / "Arbeitszwangsanstalten"
:
"Rheinische Arbeitsanstalt" (1949-1969); zu einem bestimmten Zeitpunkt umbenannt
in "Landesfürsorgeheim Braulweiler"; "Landesfürsorgeheim Glückstadt" - und,
und dergleichen, wo Zwang und Gewalt und Entwürdigung bis Mitte der 1980er Jahre
GRUNDSATZ war, an der Tagesordnung blieb, und systematisch praktiziert wurde.
Auszüge aus einem historischen Artikel:
Sonderausgabe SSK, kumm eros, Nr. 30 (Aug. 2004).


"Einzelhaft und Zwangsarbeit" : Westdeutsche "Arbeitslager" /
"Arbeitsanstalten" / "Arbeitserziehungsanstalten" / "Arbeitszwangsanstalten":
u.a.,
"Glückstadt" in Schleswig-Holstein, "Freistatt" in Niedersachsen, "Breitenau" und
"Kalmenhof" in Hessen, "Dansweilerhof" / "Brauweiler" in Nordrhein-Westfalen;
weitere, andere
"Arbeitsanstalten"-ähnliche Einrichtungen auch in jedem der anderen
"alten Bundesländer" - dem "Wirtschaftswunderland" - zwischen ca 1945 und 1975.


Leserbrief der Ehefrau eines damaligen Insassen - "Psychiatrie Patienten" - des
"LANDESKRANKENHAUS BRAUWEILER" bei Köln, wo, unter der Trägerschaft
des
"LANDSCHAFTSVERBAND RHEINLAND", "Menschen wie Vieh gehalten" wurden.


WESER-KURIER Nr. 209 - Freitag, 7. September 2007 (Seite 6) : POLITIK :
»Das harte Los der „Zöglinge“ - Im Erziehungsheim in Glückstadt
lebten Kinder wie
Zwangsarbeiter« - BRD-Heimerziehung in den 50er bis 70er Jahren:
„Schutzbefohlene“ in der „Freiwilligen Erziehungshilfe“ und „Fürsorgeerziehung“
in Schleswig-Holstein; genauso wie in den anderen alten Bundesländern auch.


»Brutale Fürsorge« im damaligen "Wirtschaftswunderland Westdeutschland".
Bis Anfang der siebziger Jahre sind in der Bundesrepublik Deutschland
»schätzungsweise 800000« Jugendliche, rechtsstaatswidrig, in staatlichen
und in kirchlichen Einrichtungen zu
Zwangsarbeit ausgenutzt worden.
DIE ZEIT | DEUTSCHLAND - DIE ZEIT, 01.11.2007 Nr. 45.


Zwangsarbeit in Schleswig-Holstein (NS-Zeit 1933-1945) und (BRD1945, bzw. 1949-1975).
Das zu Nazi-Zeiten in Schleswig-Holstein mit der "Landesarbeitsanstalt Glückstatt"
kombinierte "Konzentrationslager Glückstadt" an der Elbe (Königstraße / Ecke Jungfernstieg),
wo - wie in den nächsten dreißig Nachkriegsjahren auch - in internen Wirtschaftsbetrieben
Fischernetze geknüpft, Matten geflechtet, Tüten geklebt, und in der Landwirtschaft sowie
im Steinbruch gearbeitet, werden mußte
(n) - ohne daß die Insassen dafür entlohnt wurden.


Wichtige Mitteilung für ehemalige Heimkinder von den Representanten und
Rechtsvertretern für alle betroffenen Geschädigten der damaligen Heimerziehung.
Kurzfassung der Zielsetzung durch die Anwaltskanzlei Dr. Vehlow & Wilmans [ Hamburg ]
und der
Kanzlei Michael Witti [ München ]. Hamburg, Freitag den 7. September 2007.

( Von den Anwälten unabhängige Veröffentlichung, bzw. Weiterveröffentlichung dieser Bekanntgebung auf dieser Webseite )

Im Internet von GOOGLE indexierte Medien-Reportagen im Fall eines australischen
Gerichtsurteils:
Schadenersatz für einen Ureinwohner der "Stolen Generation":

TREVORROW -v- STATE OF SOUTH AUSTRALIA (No 5) [2007] SASC 285
Judgment of The Honourable Justice Gray - 1 August 2007


Hinweis auf eine Neuerscheining zur Geschichte der Heimerziehung in Deutschland:
"Der Staat als Erzieher. Jugendpolitik und Jugendfürsorge im Rheinland vom Kaiserreich
bis zum Ende des Nazismus"
von Sven Steinacker im ibedem-Verlag - ISBN 978-3-89821-724-8.


Schreiben des Geschäftsführers der Diakonie Freistatt, Pastor Wolfgang Tereick,
vom 28.08.2007, in dem mitgeteilt wird, daß sich die vorausgesehene Veröffentlichung
des Buches über die Geschichte der Diakonie Freistatt - »„Endstation“ Freistatt« -
welche für den Herbst 2007 vorgesehen war, sich bis März 2008 verzögern wird.
Anschließende Anlage zu diesem Schreiben: "vorläufige Gliederung des Buches"
und "ein paar Angaben zum gegenwärtigen Sachstand der Untersuchungen".


Ehemalige Heimkinder nehmen die Initiative.
Heimkinder wollen den Staat in die Pflicht nehmen.
Ehemalige Heimkinder stellen eine sehr einfache Frage an die Deutsche Bundesregierung:
The German Federal Government is being challenged to answer the following simple question:


Düsseldorf : Aachener Nachrichten online berichtet am 20.06.2007
über Veranstaltung am 19.06.2007 in Düsseldorfer Fachhochschule
in Anwesenheit des Erziehungswissenschaftler Manfred Kappeler.
Ehemalige misshandelte Heimkinder fordern ÖFFENTLICHE Debatte
des ihnen widerfahrenen Unrechts im "Wirtschaftswunderland"
und eine ÖFENTLICHE Anhörung dies betreffend im Bundestag
.


Der Ort meiner Qualen unter der "Fürsorge"/"Obhut" der Evangelisch-Lutherischen Kirche
im Jahre 1962 - das
"Burschenheim Beiserhaus" der damalig so genannten "Inneren Mission"
im Dorf "Rengshausen" (Knüllwald-Rengshausen, Kreis Schwalm-Eder), in Nord-Hessen,
ein seit 1840 bestehendes, mit
Parochialrechten versehenes Agrarunternehmen,
wo für lange, lange Zeit alle Insassen gezwungen wurden unentlohnt zu arbeiten
und sich der dort üblichen Religionslehre zu unterwerfen:
"Arbeite und Bete".


GOOD NEWS I - Der HOLSTEINER COURIER in seiner ONLINE-AUSGAGE vom
5. Juli 2007 stellt die folgende Frage: Wie viele Selbstmorde gab es in den Heimen?
Ehemalige Heimkinder, auch in
Schleswig-Holstein, stellen bestimmte Forderungen.
Bei
Sozialministerin Dr. Gitta Trauernicht stießen sie mit ihren Forderungen
auf Entgegenkommen. Anfang der Woche lud die Ministerin die ehemaligen Heimkinder
zu einem persönlichen, mehrstündigen "Gespräch", dass "sehr positiv" "lief".


GOOD NEWS II - Ehemalige Heimkinder in einem mehrstündigen Treffen im Landeshaus
in Kiel,
Schleswig-Holstein, mit Ministerin für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend
und Senioren,
Frau Dr. Gitta Trauernicht, am Dienstag den 3. Juli 2007, betreffend
den damaligen, bedauernswürdigen Zuständen in Heimen in
Schleswig-Holstein.


GOOD NEWS III - FDP nimmt die Heimkinder-Geschichte und "Aufarbeitung" "sehr ernst"!
Frage von Martin Mitchell
(vom 01.06.2007) auf www.abgeordnetenwatch.de und Antwort dazu
von
Dr. Guido Westerwelle, MdB (vom 10.07.2007).


BERLIN: Grüne fordern Entschädigung für Heimkinder.
Die Grünen wollen ehemaligen Heimkindern Gerechtigkeit widerfahren lassen
und fordern deshalb eine neue Bundestiftung, die Entschädigungen zahlt
und Hilfe leisted - berichtet
Der Tagesspiegel in seiner aktuellen Ausgabe am
24.04.2007
( HTM ); dieser Bericht ist seither auch archiviert worden online.

Siehe auch sogleich anschliessend den genauen Wortlaut der
PRESSEMITEILUNG NR. 0470 der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90
-
DIE GRÜNEN - Datum 25. April 2007
@
http://www.gruene-bundestag.de/cms/presse/dok/180/180456.htm 
und den genauen Wortlaut des dem Bundestag und
der Öffentlichkeit vorgelegten Beschlusses
Gerechtigkeit für ehemalige Heimkinder
@
http://www.gruene bundestag.de/cms/beschluesse/dokbin/180/180420.pdf



Absolute Transparenz ist gefragt auf allen Ebenen und zu jedem Aspekt.
Nichts als eine eingehende Untersuchung genügt.
Eine Untersuchung von Seiten des Untersuchungsausschusses oder der Justiz.
"Ehemalige Heimkinder" prangern an und machen die folgenden Vorwürfe.

Rundschreiben formuliert und verbreitet von Martin Mitchell am 29.03.2007.

Bisherige deutsche Heimerziehungsaufarbeitung skandalös !!!
Ehemalige Heimkinder erwarten mehr - viel mehr !!!

Rundschreiben formuliert und verbreitet von Martin Mitchell am 30.03.2007.

Heimkinder-Leiden in deutschen Fürsorgeeinrichtungen: »Geprügelt im Namen Gottes.«
Ehemalige Heimkinder:
»Sie wurden drangsaliert und ausgebeutet, gedemütigt und gequält.«
Oberhessische-Presse
(Tageszeitung für den Kreis Marburg-Biedenkopf), 20.11.2007.


Aktuelle Ausgabe der Kreis Lippe LIPPISCHE–LANDESZEITUNG Nr. 165 vom 19.07.2007
(untere Hälfte, Seite 9), Interview mit Ehemaliges Heimkind Wolfgang Focke und Artikel
diesbetreffend von Ulrich Pfaff "Wir hatten keinerlei Rechte" – damalige Heimerziehung –
"Wolfgang Focke kämpft als ehemaliges Heimkind für eine Entschädigung –
Klares Bekenntnis vom Staat erwartet
"

( ebenfalls online, aber nur für Abonnementen zugänglich @ xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx )

Pressekonferenz | Pressegespräch | press conferenceAssociation of former Wards of the State
Verein ehemaliger Heimkinder e. V. – Montag, 11. Dezember 2006, um 17:00 Uhr, Berlin-Mitte:
im Saal von Gangway e. V., Schuhmannstraße 5, 10117 Berlin –
ein 5 Minuten Fußweg vom S-Bahnhof sowohl wie U-Bahnhof “Berlin-Friedrichstraße”.


Deutsche Heimkinder / Kindersklaven verlangen eine anständige Entschädigung und
Wiedergutmachung; keine "Abfindung" / "kein Schweigegeld", keinen "Kompromiss" !

German wards of the state / institutionalised children used as slave labourers (in the former West
Germany) demand adequate compensation and the making of appropriate amends; they don't
want to be "paid off" / "to be bribed henceforth to keep quiet"; no "compromise" !


Absolutes Verbot aller Formen von Zwangsarbeit (Pflichtarbeit) !, oder nicht ?
War "Zwangsarbeit" / "Pflichtarbeit" / "Arbeitstherapie" /
"Arbeitserziehung" / "Arbeitszucht" / "Arbeitszwang"
"Arbeiterverdingung" / "unentlohnte erzwungene Arbeit" damals legal in der
Bundesrepublik Deutschland, oder nicht? War so etwas legal in den 1950er, 1960er,
1970er und 1980er Jahren?
Ist es heute legal in der Bundesrepublik Deutschland?

Sind nicht die Nutzung und Nutznießung von Zwangsarbeit völkerrechtliche Verbrechen und stellen
diese nicht schwere Menschenrechtsverletzungen und Einschränkung der menschlichen Freiheit dar?


Petition vom 25.05.2007 der Düsseldorfer Dipl. Psychologin Gertrud Zovkic
an den Hessischen Landtag, für ehemaliges Heimkind im Kalmenhof -
Insassin von 1943-1969 - Elfriede Schreyer (Jahrgang 1931).




Die "Schwarze Pädagogik" der 50er, 60er und 70er Jahre wiederholt sich in 1980 - 2006.
Abschiebung:
Outsourcing deutscher "Problemkids" – im Alter von 11- bis 17 Jahren
zur "Arbeitstherapie" / "Knechtschaft" ins Ausland
(unentlohnt), unter anderem auch nach
Kirgisien, Namibia, Nicaragua, Rumänien, Estland, Portugal, Italien, Griechenland, Island,
Russland und Kanada – für die Vermittler und Träger eine lukrative Einnahmequelle.
"Damals fehlte die Kontrolle" was "Fremdplatzierung" betraf, und heute fehlt sie ebenso.


Germany : Menschenhandel: Beteiligung kirchlicher Einrichtungen : Kinder und Jugendliche als
Arbeitssklaven auf Zeit von „seriösen“ Institutionen ohne Bedenken unter dem Deckmantel
pädagogischer Zielsetzung ausgeliehen – ins Ausland abgeschoben.


ZDF : 2DF Frontal21 − Reportage von V. Neukum und A. Becker-Wenzel
03.04.2007 : "Verschoben und Vergessen − Geschäfte mit Problemkindern".
Menschenhandel. Deutsche Problemkinder ins Ausland abgeschoben.
Globalisierung deutscher Jugendhilfe : Jugendhilfe-Odyssee.


Fremdplatzierung / Heimerziehung in Deutschland, damals und heute.
»Letzte Chance oder größter anzunehmender Unfall der Jugendhilfe?« -
Montag, 12. Juni 2007 um 19 Uhr:
Ein kleines Theaterstück mit anschließender Podiumsdiskusion
im Museum in der "Runden Ecke", Dittrichring 24, LEIPZIG.


CHRISTA SCHUDEJA Dipl.-Rel.-Pädagogin, Sozialtherapeutin − 12.02.2007 −
Bundesrepublik Deutschland : verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche

»Jugendhilfe in der Kritik«
»Die Lüge von der letzten Chance«
Menschenrechtsverletzungen anstatt Hilfe.


PROTESTAKTION − und nachträglicher Bericht darüber − betreffend Demonstration
am 13. und 14. Juli 2007 vor der Hessischen Landesvertretung in Berlin
gegen heutige Heimerziehungsmethoden:
Förderung von Misshandlungen an
Jugendlichen durch die Hessische Landesregierung im Trainingcamp Lothar Kannenberg
.


Schwarze Pädagogik in der ehemaligen DDR : Deutsche Demokratische Republik.
Artikel diesbetreffend von Helmuth Frauendorfer, in Wochenzeitung
RHEINISCHER MERKUR Nr. 47 vom 20.11.2003 :
»Der Schock wirkt weiter«
DDR-Vergangenheit − Kommunismus Jugendwerkhof Torgau − die verschärfteste
Form der militaristischen Maßregelung und Umerziehung von Kindern und Jugendlichen,
um sie kollektiv dem sozialistischen Menschenbild gleich machen zu können.




Siehe auch "Ehemalige Heimkinder" @ heimkinderopfer.blogspot.com und heimkinderopfer2.blogspot.com


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