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[ FOTOS enthoben aus dem Internet-Auftritt der "Stiftung BEISERHAUS @ Beiserhaus.de"
@ http://sauere.card.hl-users.com/index2.php ]

Subject: Öffnung der Archive und Aufarbeitung der damaligen Heimerziehung - auch was das BEISERHAUS im Dorf Rengshausen betrifft.
Wiederholung meiner Mail vom 24. Februar 2007 an BEISERHAUS - "Stiftung Beiserhaus"
Martin Mitchell P O Box 112
LONDSDALE . SA . 5160
AUSTRALIA
Heutiges Datum: Adelaide, Süd Australien, den 17. März 2007.
Sehr geehrter Herr Harald Recke.
Sehr geehrter Herr Gerhard Freitag.
Sehr geehrte Frau Edith Kraut.
Sehr geehrte Frau Waltraud Staub.
Ich bitte die zuständige Person in Ihrer Organisation mir bald möglichst eine zufriedenstellende Antwort zu jeder meiner Fragen, enthalten in meiner Mail vom 24. Februar 2007, zukommen zu lassen.
Meine Mail vom 24. Februar 2007, ist, nochmals, im genauen Wortlaut, unten wiedergegeben.
Mit freundlichen Grüßen aus Down Under.
Martin Mitchell
PS. Ihre Details habe ich dem Internet-Auftritt "Stiftung BEISERHAUS @ Beiserhaus.de" @ http://sauere.card.hl-users.com/03c19898d61012872/03c19898d61013674/index.html entnommen.
PPS. Desweiteren, eine von mir, seither, gefertigte Anlage (ganz, ganz unten).
Martin Mitchell P O Box 112
LONDSDALE . SA . 5160
AUSTRALIA
Adelaide, Süd Australien, den 24. Februar 2007.
BEISERHAUS - "Stiftung Beiserhaus"
@ http://sauere.card.hl-users.com/03c19898d60f9ed17/index.html
@ http://sauere.card.hl-users.com/index2.php
@ http://www.e-g-p.org/fachgruppen/fachstufe_2/dmitriy
Alle heutigen Kontakt-Detaile: Sitz: Knüllwald-Rengshausen; Kreis: Schwalm-Eder; E-mail-Adresse: Beiserhaus@t-online.de; Telefon: [von Australien aus] 001149 5685/9990; Anschrift: Niederbeisheimer Straße 28 - 34, 34593 Knüllwald Vertretungsberechtigte:
Gisela Strohriegl Vorstandsvorsitzende
Gerhard Weitzel stellv. Vorstandsvorsitzender
Margret Artzt Vorstandsmitglied
Harald Recke Vorstandsmitglied
Betreff: Öffnung der Archive und Aufarbeitung der damaligen Heimerziehung - auch was das BEISERHAUS im Dorf Rengshausen betrifft.
Sehr geehrte Frau Gisela Strohriegl.
Ich schreibe aus Australien wo ich mich, im Ruhestand, eingehend mit der Geschichte Deutschlands und Heimerziehungsforschung befasse.
Ich bin gerade aus Deutschland darüber informiert worden, daß das BEISERHAUS vor kurzem sein 160-jähriges Bestehen in Knüllwald-Rengshausen (unter Anwesenheit des EAK - Evangelischer Arbeitskreis der CDU Schwalm-Eder, Hessen) gefeiert hat, was mich dann auch sofort daran erinnert hat, daß ich Ihre Organisation schon mal zuvor angeschrieben hatte, aber leider keine Antwort bekommen hatte.
Bitte geben Sie mir so schnell wie möglich Bescheid ob auch Sie jetzt bereit sind, bzw. Ihre Stiftung bereit ist - dem Aufruf des ehemaligen Präsidenten des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland, Jürgen Gohde, zufolge -
1.) ihr Archiv zu öffnen;
2.) die BEISERHAUS Heimerziehungsgeschichte im Zeitraum der Kaiserzeit aufzuarbeiten;
3.) die BEISERHAUS Heimerziehungsgeschichte im Zeitraum des Ersten Weltkrieges aufzuarbeiten;
4.) die BEISERHAUS Heimerziehungsgeschichte im Zeitraum der Weimarer Republik aufzuarbeiten;
5.) die BEISERHAUS Heimerziehungsgeschichte im Zeitraum des National-Sozialismus aufzuarbeiten;
6.) die BEISERHAUS Heimerziehungsgeschichte im Zeitraum der Besatzungszeit aufzuarbeiten;
7.) die BEISERHAUS Heimerziehungsgeschichte im Zeitraum des "Wirtschaftswunder Westdeutschland" aufzuarbeiten;
8.) die BEISERHAUS Heimerziehungsgeschichte im Zeitraum der Reformzeit aufzuarbeiten;
9.) damaligen Fürsorgezöglingen und Jugendlichen, die damals der Freiwilligen Erziehungshilfe unterstanden, vollständige Kopien der damalig über sie im BEISERHAUS geführten Akten zukommen zu lassen;
10.) Bescheinigungen auszustellen, die jeweils bestätigen, daß ein Zögling in den damalig im BEISERHAUS bestehenden Wirtschaftsbetrieben, ob Landwirtschaft, Viehwirtschaft, im Gartenanlagenbereich, im Werkstättenbereich oder beim Tütenkleben, im Haushaltsdienst, im Küchendienst, oder im Heizungskeller eingestellt war und vollzeitig und unentlohnt dort arbeiten mußte.
Desweiteren wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn sie mir mitteilen würden, welche Landesbehörde, zu den verschiedenen damaligen Zeiten, die Heimaufsicht über das BEISERHAUS ausgeübt hat.
Ich selbst war gezwungen als Jugendlicher einige Zeit im BEISERHAUS zu verbringen, während das BEISERHAUS eine Erziehungsanstalt der INNEREN MISSION, unter der Führung von Direktor Diakon Karl Görisch, war, und der Erziehungsleiter ein gewisser Herr Kleem war (bzw. "Diakon Kleem" oder "Bruder Kleem" war; der, anscheinend, bei 1998, zum dortigen Heimleiter erhoben worden war).
Mit freundlichen Grüßen aus dem heißen (immer heißer werdenden), wasserarmen Australien.
Martin Mitchell
Anlage:
1.) @ http://sauere.card.hl-users.com/03c19898d60ed5403/03c19898d60eeaa06/index.html das Profil und 2.) @ http://sauere.card.hl-users.com/03c19898d60ed5403/03c19898d60f8950d/index.html die Geschichte der Stiftung "Beiserhaus", ein nach deutschem Kirchenrecht mit Parochioalrechten versehenes Wirtschaftsunternehmen, daß seinen Anfang hatte in Knüllwald-Rengshausen, in Nord-Hessen, als "Rettungshaus für verwahrloste Jugendliche" / "Rettungshaus Beiserhaus"
aus dem später das "Burschenheim Beiserhaus" der "Inneren Mission" wurde, und welches heute, als die Stiftung "Beiserhaus" zu den "Diakonischen Werken" der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, bzw. der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gehört.
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[ Enthoben aus dem Intendet 1.) @ von Stiftung "Beiserhaus" http://sauere.card.hl-users.com ]
Unser Profil
Wer sind wir
Das im Oktober 1844 gegründete Beiserhaus in Knüllwald, Ortsteil Rengshausen, Schwalm-Eder-Kreis ist eine Stiftung, der durch kurfürstlich hessische Entschließung vom 22. Oktober 1850 Rechtsfähigkeit verliehen ist.
Die Stiftung führt den Namen Stiftung Beiserhaus und ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts.
In praktischer Betätigung christlicher Nächstenliebe will die Stiftung Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen ambulante, teilstationäre und stationäre Hilfen zur Erziehung und Maßnahmen der beruflichen Bildung vermitteln.
Zur Erfüllung des Zwecks unterhält die Stiftung Dienste, Einrichtungen und Ausbildungsstätten.
Die Stiftung ist eine Einrichtung der Diakonie und gehört - im Sinne des Kirchengesetzes über die diakonische Arbeit der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck - dem Diakonischen Werk in Kurhessen-Waldeck e. V. mit den sich daraus ergebenden Rechten und Pflichten als ordentliches Mitglied an.
Die Stiftung Beiserhaus versteht sich heute als soziales Dienstleistungsunternehmen mit ambulanten, teil- und vollstationären Hilfen zur Erziehung und differenzierten Angeboten zur Berufsvorbereitung und Berufsausbildung.
Die Leistungen erbringen wir im Auftrag der Jugendämter und der Agentur für Arbeit.
Bis zu 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den unterschiedlichen Leistungsangeboten sind im Auftrag der Stiftung tätig. Sie leisten für nahezu 300 junge Menschen professionelle Hilfen.
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[ Enthoben aus dem Intendet 2.) @ von Stiftung "Beiserhaus" http://sauere.card.hl-users.com ]
Unsere Geschichte
Die Geschichte der Stiftung Beiserhaus
Das Beiserhaus - die älteste diakonische Einrichtung der Ev. Landeskirche in Kurhessen-Waldeck.
„Die Liebe Christi dringet uns.“ (2. Kor. 5,14) war der Wahlspruch von Pfarrer Emil Rausch, dem Begründer des Beiserhauses.
Im Jahr 1844 gründete Pfarrer Emil Rausch in der Kirchengemeinde Rengshausen die „Rettungsanstalt für verwahrloste Jugendliche“, eine in jener Zeit einmalige Einrichtung.
Jungen Menschen, denen durch Armut und soziale Not alle Entwicklungschancen genommen schienen, erhielten im Beiserhaus persönliche Zuwendung, vielfältige Lernmöglichkeiten und neue konkrete Zukunftsperspektiven.
Dem Kurfürst wurde der junge sozial engagierte Stadtpfarrer, Emil Rausch, in Kassel zunehmend lästiger, weil dieser die christliche Verantwortung des Landesherrn öffentlich anmahnte. Er skandalisierte die politischen und kirchlichen Verhältnisse, die schlechten Lebensbedingungen der armen Bevölkerung. Als Seelsorger kümmerte er sich um die Kinder im Waisenhaus der Stadt und die Insassen des Gefängnisses. Die Beamten am Hof hielten den Mut des kleinen Pfaffen für Starrsinn und Wahnwitz, während Rausch sich eher in der Freiheit des Glaubens befähigt sah, die Folgen zu tragen.
So kam es 1839 zur Strafversetzung nach Rengshausen, ein kleines Dorf am Rande des Knüllgebirges. Hier wirkte er als Pfarrer und gründete wenige Jahre später die „Rettungsanstalt Beiserhaus“, in der gefährdete Kinder aus verarmten Verhältnissen aufgenommen wurden.
Rückschauend kann man nur über die Risikobereitschaft und den Mut zum Wagnis staunen. Mit den nur bescheidenen Mitteln eines damaligen Dorfpfarrers übernahm er die Verantwortung für die tägliche Sorge, das Wohl und Weh von bis zu 160 verstoßenen Kindern, fand Freunde und Förderer in christlichen Gemeinden aber auch bei hochgestellten Persönlichkeiten und wohlhabenden Bürgern.
Diesem Ziel des Gründers der Einrichtung haben sich die Mitarbeitenden und die jeweiligen Leiter der Einrichtung im Laufe der wechselhaften Geschichte des Hauses verpflichtet gefühlt.
Trotz wirtschaftlicher Krisen, zeitweiliger Zwangsenteignung während der NS-Zeit, der Heimkampagne der APO, hat das Beiserhaus in über 160 Jahren Höhen und Tiefen durchlebt und sich den gesellschaftlichen Veränderungen gestellt.
In der Stiftung Beiserhaus werden heute über 300 junge Menschen betreut und gefördert. Im Rahmen von differenzierten Hilfen zur Erziehung durch die Jugendhilfe und Maßnahmen der beruflichen Bildung über die Agentur für Arbeit werden Betreuungsleistungen erbracht.
[Heutige] Standorte unserer Arbeitsfelder sind in den Landkreisen Schwalm-Eder-Kreis, Hersfeld-Rotenburg, Werra-Meißner-Kreis in Hessen und Schmalkalden-Meiningen in Thüringen.
Wir betreuen Kinder, Jugendliche, junge Volljährige und Familien, die auf besondere Hilfen und Begleitung angewiesen sind.
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