Der Betreiber dieser nichtkommerziellen Webseite ist der hoch-engagierte Martin Mitchell in Australien (ein ehemaliges “Heimkind” in kirchlichen Heimen im damaligen West-Deutschland)

( 09.05.2004 )

Aus dem Blickwinkel der damaligen heute noch lebenden weiterleidenden Opfer von Gewalt und Zwang in deutschen Fürsorgeanstalten (meistens kirchlicher Trägerschaft beider deutschen Amtskirchen) unter allen politischen Systemen, bis in die jüngsten Tage.

Wie auch immer man es nannte, und wie auch immer man die Opfer zu stigmatisieren suchte … Heim-wesen, Anstalts-wesen, Jugendschutzlager, Arbeitslager, Auslese, erbbiologisch Minderwertige, Asoziale, Parasiten, Bewahrung, Zwangsarbeitserziehung, Fürsorge-wesen, Volkswohlfahrtpflege, zum Zwecke der Sittlichkeit, wegen angeblicher Verwahrlosung, oder Mangel an innerer Festigkeit …*massive Einkerkerung und Ausbeutung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen beider Geschlechter* von 1918-1933, 1933-1945, und im Westen auch weitergehend fortgesetzt jahrzehntelang nach 1945, und für lange Zeit(en) ohne Rechtsgrundlage oder individuellem Gerichtsbeschluss – und daher auch ohne Berufungseinlegemöglichkeit für die Opfer – unter der Leitung derselben Leute, unter gleichartigen Zuständen und Bedingungen wie zuvor, beführwortet von allen Kirchenvertretern, Wohlfahrtsverbänden und sonstigen Elite-Vereinen, und weitgehend zu allen Zeiten betrieben aus ökonomischen Gründen (um die riesengroßen privat-kirchlichen – und auch staatlichen – Wirtschaftsunternehmen und Betriebe aufrecht zu erhalten!), mit völliger Unterstützung der Politiker aller Parteien (die sich alle eifrig dafür einsetzten – nur die Abgeordneten der Kommunisten nicht, die einzig und allein es zu verhindern suchten); und, nach 1945, von den deutschen wieder sich behauptenden Machtherrschaften, meistens gegen die Wünsche, Verbote und Bestimmunungen der westlichen Siegermächte, und (seit dem 23. Mai 1949), angewendet und durchgeführt in der neuen Bundesrepublik Deutschland (die am 7. Oktober 1949 zustande kam), zuwider dem Grundgesetz.

Diese Zusammenfassende Überschrift, als hier dienende "Einleitungsabschnitt", und auch der "Abschluss- oder Zusammenfassungskommentar", der jetzigen Vorführung – von einem Opfer der »Jugendfürsorge« der Nachkriegszeit verfasst

– stützt sich (i.), und vorwiegend, auf die wissenschaftliche Forschungsarbeit von Dr. Matthias Willing "Das Bewahrungsgesetz (1918-1967): Eine rechtshistorische Studie zur Geschichte der deutschen Fürsorge" im Mohr Siebeck Verlag, Tübingen ©2003 ISBN 3-16-148204-2.

Dr. Matthias Willing, im Vorwort zu seinem Werk:

ANFANG DES ZITATS.

Vorwort

Die vorliegende Monographie beschäftigt sich nicht mit den Lebensverhältnissen von verelendeten oder unterprivilegierten Randgruppen der Gesellschaft in Deutschland. Sie stellt vielmehr die Bemühnung von öffentlicher Fürsorge und privater Wohlfahrtspflege in den Mittelpunkt, diese vielfach als "Asoziale" diskreditierten Personen zur Besserung zwangsweise in geschlossenen Anstalten unterzubringen. Zur rechtlichen Absicherung und zur Regelung der Finanzierung forderten die Fachkreise deshalb seit der Weimarer Republik ein so genanntes "Bewahrungsgesetz", ein Unterfangen, das nach zähen Kämpfen 1961 durch die Aufnahme der fürsorgerischen Anstaltseinweisung in das Bundessozialhilfegesetz (BSHG) mit Erfolg gekrönt wurde. Erst 1967 stellte das Bundesverfassungsgericht klar, dass die im Grundgesetz (Art. 2 Abs. 2 Satz 2 GG) garantierte Freiheit der Person vorrang vor dem Interesse des Staates zur Erziehung seiner Bürger zu genießen habe und erklärte die Zwangsbewahrung für "Gefährdete" im BSHG für verfassungswidrig.

Diesen rund fünfzig Jahre umfassenden, die Weimarer Republik, die NS-Zeit und die Bundesrepublik durchlaufenden Prozess nachzuzeichnen, Konzeptionen und Motive führender Köpfe der Fürsorge zu beleuchten und die Frage nach dem Fortwirken von gedanklichen Kontinuitäten in diesem Zeitraum zu beantworten, ist das wissenschaftliche Ziel der Studie. Die Aufgabe des Historikers, vergangene und abgeschlossene Vorgänge zu betrachten, stellt jedoch keinen Selbstzweck dar, sondern ziehlt stets auch auf Gegenwart und Zukunft ab. Deshalb sollte die Geschichte des Bewahrungsgesetzes gleichzeitig für das Schicksal der Personengruppen sensiblisieren, die auch heute noch ausgegrenzt werden, in existentiellen Schwierigkeiten stecken und keine mächtige Lobby haben. Nicht nur für Empfänger von Sozialhilfe, sondern für alle durch Armut bedrohte Menschen muss die Zusicherung gelten, dass staatliche Hilfe in dem Umfange gewährt wird, die den Betroffenen die Führung eines Lebens ermöglicht, "das der Würde des Menschen entspricht" (§ 1 Abs. 2 BSHG). [Das Kursive in diesem Absatz zur Hervorhebung vom jetzigen Verfasser hinzugefügt]

Wie bei einer Schachpartie die Notation bildet das gedruckte Buch nur das Endresultat eines sehr viel komplexeren Prozesses. Der Weg dorthin verlief nicht immer geradlinig. Recherchen, die in die Lehre führten, und Archivbesuche, die nicht die erhoften Resultate zeitigten, blieben nicht aus. Dennoch überwog das Positive bei weitem, da die Arbeit durch zahlreiche Personen unterstützt wurde, denen ich an dieser Stelle herzlich danken möchte. Besonders hervorgehoben seien Archivräterin Dr. Elke Hauschildt vom Bundesarchiv in Koblenz, Ute Mayer vom Hessischen Wirtschaftsarchiv in Darmstadt und Gabrielle Witolla vom Caritasarchiv in Freiburg. Darüber hinaus sei den Herausgebern der Schriftenreihe, besonders dem Direktor des Max-Plank-Instituts für Europäische Rechtsgeschichte, Herr Prof. Dr. Michael Stolleis, für die Aufnahme der Studie in die "Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts" gedankt.

Für Beratung in historischen und juristischen Fragen danke ich meinen Freunden, Dr. Joachim Hösler und Rechtsamtsleiter Dieter Metz, für das mühevolle Korrekturlesen Christa Hinrichs. Ohne die Hilfe von Nico Biver, der immer zur Stelle war, wenn mein PC streikte, und der die Druckvorlage erstellte, wäre das Manuscr1pt wohl kaum über das Stadium einer Loseblattsammlung hinausgelangt. Entscheidenden Anteil am Zustandekommen des Werkes hatte Herr Prof. Dr. Peter Trenk-Hinterberger, der am Lehrstuhl für Arbeits- und Sozialrecht der Otto-Friedrich-Universität Bamberg nicht nur hervorragende Rahmenbedingungen schuf und mir akademische Freiheiten gewährte, wie sie im heutigen Wissenschaftsbetrieb eine seltene Ausnahme bilden, sondern der die Studie darüber hinaus mit großem persönlichen Einsatz förderte. Ihm gebührt daher mein besonderer Dank.

Bamberg und Marburg, Weinachten 2002 Dr. Matthias Willing

ENDE DES ZITATS.

– stützt sich (ii.) aber auch auf den ersten (historischen) Teil "2. Einsperren, absperren, wegschließen … Geschichte der Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen" (S. 17-80) der Studie "Freiheit hinter Mauern: Mädchen in geschlossenen Heimen" von Sabine Pankofer, Dr. phil. M.A. (Jg. 1964), wissenschaftliche Angestellte am sozialpsychologischen Institut der Universität München und Lehrbeauftragte an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München und an der Fachhochschule Landshut, Juventa Verlag, Weinheim und München @1997 ISBN 3-7799-0899-9.

… und last but not least, stützt sich (iii.) auch auf das Werk "Gefesselte Jugend: Fürsorgeerziehung im Kapitalismus" der Autorenkollektiv: Rose Ahlheim, Wilfried Hülsemann, Helmut Kapczynski, Manfred Kappler, Manfred Liebel, Christian Marzahn, Falco Werkentin, im Surrkamp Verlag, Frankfurt am Main, Erstausgabe @1971, Zweite korrigierte und ergänzte Auflage @1972, edition suhrkamp 514 , ISBN 3518005146.

Schon eine nur kurze Betrachtung und schnelle Durchblätterung aller dieser wissenschaftlichen Werke läßt keinen Zweifel mehr bestehen warum die beiden deutschen Amtskirchen und alle unsere heutigen politischen Vertreter jetzt darüber schweigen und nichts davon wissen wollen, und diese Information heute auch der weiten Öffentlichkeit wünschen würden vorzuenthalten, wenn ihnen dies möglich wäre. Sie sind alle gleichermaßen (mit)schuldig und (mit)verantwortlich an dem was sich damals in diesen Orten zum Leiden der Insassen abspielte, und was sich heute auch weiterhin negativ auf ihr Leben auswirkt.

Hinzuweisen sei jetzt nur noch auf die folgende Tatsache:

Das von den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel (bei Bielefeld) unterstützte historische Werk, das 384 seitige Buch "Die Macht der Nächstenliebe: Einhundertfünfzig Jahre Innere Mission und Diakonie 1848-1998" (zusammengestellt von einer Autorengemeinschaft von 29 verschiedenen evangelischen Autoren) Im Auftrag des Deutschen Museums und des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland (das aber keine angegebene ISBN oder Veröffentlichungsdatum besitzt, und heute auch auf Leigabe in Deutschland nur sehr schwierig erhältlich ist), herausgegeben von Ursula Röper und Carola Jüllig, enthält nicht einen einzigen Satz über die damalige sogenante »Jugendfürsorge« zwischen 1945 und 1985, oder danach. Der jetzige Verfasser der diese Behauptung hier aufstellt besitzt seine eigene Kopie, und hat auch dieses historische Werk – das angeblich die jüngste deutsche evangelische Kirchengeschichte wahrheitsgemäß darstellen soll (dies aber nicht tut!) – eingehend studiert.

Ist es heute immer noch zu viel von den Kirchen und vom Staat zu erwarten, dass sie sich jetzt endlich einmal ehrenvoll verhalten, etwa so wie die Kanadier in 2000, die sich gegeüber den Indianern und anderen Minderheiten in einer ähnlichen Situation befanden: @ www.lcc.gc.ca/en/themes/mr/ica/2000/html/apology.asp (braucht Englischkenntnisse)?

Aufruf vom 25.1.2004 an die Kirchen und den Staat jetzt wiederholt:

Es wird verlangt von der deutschen Bundesregierung and von den beiden deutschen Amtskirchen [von den damals Erziehungsberechtigen (oder auch nicht Berechtigten!) und 'FürsorgerInnnen'/PeinigerInnen, und auch von den Aufsichtsbehörden]: Rechenschaftsablegung, Entschuldigung, Wiedergutmachung und Entschädigung, ohne weitere Verzögerung!

28. Februar 2004: Martin Mitchell aus Australien

International: *Bund der (jezt aktiven) von den Kirchen in Deutschland in Heimen misshandelten Kinder, 1945-1985* = *Union of now activist adults abused as children in church homes in Germany, 1945-1985*
und
deutschlandweit: *Bundes-Interessengemeinschaft der misshandelten und misbrauchten Heimkinder Deutschlands, 1945-1985* = *Federal Association of German children severely abused in Institutional Care, 1945-1985*

[ Erstveröffentlichung auf dieser Webseite: 9. Mai 2004 ]


Subindex Nr. 10

Ehemalige Heimkinder schöpfen neue Hoffnung, bassierend auf ein neues Gerichtsurteil - Kammergericht Berlin-Moabit - 15. Dezember 2004 - zum Thema ***Menschenentwürdigende freiheitenziehende Massnahmen ( Geschlossene Unterbringung ) zuwider dem Grundgesetz und zuwider allen Menschenrechtskonventionen***. Das Urteil kondemniert insbesondere die Vorgehensweise und Zustände in Erziehungseinrichtungen der *Jugendhilfe* in der ehemaligen DDR (Az.: 5 Ws 169/04 REHA) ((551 Rh) 3 Js 322/03 (286/03)).

GLEICHERWEISE AUF DEN WESTEN ZUTREFFENDE Auszüge aus dem "Abschlussbericht des Unabhängigen Untersuchungsausschusses zu Vorgängen im ehemaligen Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau [in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik]"

Schwarze Pädagogik in der ehemaligen DDR : Deutsche Demokratische Republik.
Artikel diesbetreffend von Helmuth Frauendorfer, in Wochenzeitung
RHEINISCHER MERKUR
Nr. 47 vom 20.11.2003 : »Der Schock wirkt weiter« -
DDR-Vergangenheit - Kommunismus - Jugendwerkhof Torgau - die verschärfteste
Form der militaristischen Maßregelung und Umerziehung von Kindern und Jugendlichen,
um sie kollektiv dem sozialistischen Menschenbild gleich machen zu können.


"Kinderrechte" existierten in der Bundesrepublik auch schon damals , wurden aber, was "Heimkinder" betraf, von den Verantwortlichen einfach ignoriert!

Das zum ersten mal in Deutschland am 1. Mai 1961 verwirklichte und am 1. Juni 1962 in Kraft tretende Bewahrungsgesetz
wurde fünf Jahre später vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig - nicht im Einklang mit dem Grundgesetz - erklärt.
Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Verfassungswidrigkeit von § 73 Abs. 2 und 3 Bundessozialhilfegesetz vom 18. Juli 1967.


BESINNLICHES: " W E R..S C H W E I G T..M A C H T..S I C H..M I T S C H U L D I G ! "

"Ehemalige Heimkinder" Deutschlands (1945-1985) schöpfen neue Hoffnung, auf Grund eines Schreibens des deutschen Bundesministeriums der Finanzen vom 5. März 2004. Werden sie trotzdem wieder von der Regierung enttäuscht werden? – Teilweises Zitat des Schreibens. – Betrifft: "Nachricht von den "Ehemaligen Heimkindern" Deutschlands (1945-1985) an die Bundesregierung Deutschland vom 16. Februar 2004".

SUCHE NACH INFORMATION über Moorlager Anstalt Freistatt im Wietingsmoor im Hannoverschen, ein Wirtschaftunternehmen der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, in Niedersachsen. Erste Aufnahmen von Kontakt von Martin Mitchell aus Australien mit Helfern in Deutschland per Luftpostbrief, 18. Februar 2003. Antwort vom 1. April 2003:

DIE RECHTSFRAGE FÜR ALLE EHEMALIGEN "HEIMKINDER" SOLLTE SEIN:
– Verfassungsmässigkeit geschlossener Unterbringung –
War Deine / meine oft jahrelange Internierung, diese Internierung selbst, in einer geschlossenen Einrichtung, rechtswidrig oder nicht?


"Ehemalige Heimkinder" : Institutionelle "Kindesmisshandlung" als solche war auch "zu damaligen Zeiten" (1945-1985) gesetzwidrig, aber die damaligen minderjährigen Opfer von "Misshandlungen" - was das dann existierende Gesetz betraf - wussten dies natürlich nicht, . . . Anschliessend hierzu, die Wiedergabe eines zutreffenden Urteils: Bundesgerichtshof - BGH ST 3, 105 - BGH, Urteil vom 06.06.52 - 1 StR 708/51 - Misshandlung von Schutzbefohlenen

Die wahre Geschichte der damaligen ANSTALT FREISTATT aufgedeckt und erstmalig im Internet veröffentlicht! ANSTALT FREISTATT, Torfgewinnungsgesellschaft im Bethel eigenen Wietingsmoor, ein privat-kirchliches Wirtschaftsunternehmen und Moorlager Arbeitserziehungslager / Arbeitszwangslager der Diakonie (1899-1991), das noch jahrzehntelang nach dem Zweiten Welt Krieg in der Bundesrepublik Deutschland angewendet wurde, wo 14 bis 21 Jahre alte “schwererziehbare” jugendliche deutsche Zwangsarbeiter systematisch getrimmt und auf das Schlimmste misshandelt wurden.

Das Wirtschaftsunternehmen der Torfgewinnungsgesellschaft im Bethel eigenen Wietingsmoor, im Areal der ANSTALT FREISTATT, im Hannoverschen, in der Bundesrepublik Deutschland, und dessen jugendlichen deutschen Zwangsarbeiter, im Vergleich zu den jugendlichen – und auch älteren – deutschen Zwangsarbeitern im BREMISCHEN TEUFELSMOOR, ein Wirschaftsunternehmen der TurbaTorfindustrie G.m.b.H, im Dritten Reich. Was war der Unterschied? Das ersterwähnte wurde (von 1899-1991) von der Diakonie betrieben, das andere (von 1934-1945) vom Staat.

Die Kirchen waren die Täter, die Jugendämter waren die Heeler!

Martin Mitchell aus Australien, ein Opfer von "Institutioneller Kindesmisshandlung" in kirchlichen Heimen in Deutschland, der jetzt in Australien lebt, stellt diese und viele andere ähnliche Fragen, an alle Leidensgenossen und Leidensgenossinen der "Ehemaligen Heimkinder", und auch an alle Täter und Heeler, die damals für das schwerwiegende Leiden das sie Kindern und Jugendlichen in ihrer Obhut zugefügt haben, verantwortlich waren

[ Heimerziehung – Zöglinge - Heimkinder ] Zwischen Disziplinierung und Integration
– Westfälisches Institute für Regionalgeschichte – Landschaftsverband Westfalen-Lippe Münster –
FORSCHUNGEN ZUR REGIONALGESCHICHTE – Markus Köster und Thomas Küster (Hg.)
[ Anstaltserziehung – Fürsorgeerziehung – Weimarer Republik – Drittes Reich – Bundesrepublik ]


Dorothea S. Buck-Zerchin, Ehrenvorsitzende, Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V.:
Offener Brief an den Bundespräsidenten Dr. Horst Köhler aus Anlass der Ausstellung
"Tödliche Medizin – Rassenwahn im Nationalsozialismus" in Dresden Oktober 2006;
Offener Brief, Hamburg den 9. Oktober 2006.


Dipl.-Päd. Wolfram Schäfer, Institut für Erziehungswissenschaft, Philipps-Universität Marburg:
Fürsorgeerziehung und Jugendpsychiatrie im Nationalsozialismus
Die erbbiologisch begründete Forderung nach der »Aussonderung Unerziehbarer« aus der Fürsorgeerziehung war von den führenden Vertretern der deutschen Jugendpsychiatrie bruchlos aus der Weimarer Republik über die NS-Diktatur in die Bundesrepublik tradiert worden. Die Auswirkungen auf die Gestaltung der Heimerziehung in der jungen Demokratie waren bekanntermaßen fatal.


Freistatt – Wirtschaftsunternehmen – Teil I
Freistatt – Anstalt Freistatt – Diakonische Heime Freistatt – Diakonie Freistatt – Freistatt im Wietingsmoor – Betheler Zweiganstalten im Wietingsmoor – Arbeiterkolonie Freistatt – Arbeitsdienstlager Freistatt – Moorkolonie Freistatt –
“Zwangsarbeitslager Freistatt”
Was entspricht der Wahrheit, und was nicht?


Opfer von Gewalt und Zwang in deutschen Fürsorgeanstalten (meistens kirchlicher Trägerschaft beider deutschen Amtskirchen) unter allen politischen Systemen, bis in die jüngsten Tage

"Mädchenknast" – Dortmunder Vincenzheim – September 1977 – auch hier werden Heimkinder weitergehend gefangen gehalten und als unentlohnte Arbeitskräfte – Zwangsarbeiter – von der Katholischen Kirche von Deutschland ausgebeutet – hier in einer Waschanstalt / Großwäscherei der Paderborner Vinzentinerinnen.

Braunschweiger Hauszeitschrift des Marienstiftes "Doppelpunkt" - Heft Nr. 3/2000
Aus der Geschichte des Marienstiftes
[und anderen solcher Einrichtungen]:
So, ungefähr, sah es aus – über einen Zeitraum von zwischen 50 bis 70 Jahren –
für ‘verwahrloste’ Mädchen unter dem "Jugendwohlfahrtsgesetz"
in allen deutschen (Mädchen)Erziehungsanstalten / Mädchenheimen
( ob evangelisch-lutherisch oder katholisch ! ),
also auch in der Nachkriegszeit, im "Wirtschaftswunder Westdeutschland".


Die schreckliche Seite der Kirche - SPIEGEL ARTIKEL vom 19.5.2003 - KIRCHE Unbarmherzige Schwestern

Heft 4 - I. Quartal (Jan 2004) CAMPO-Magazin-Artikel von Martin Mitchell »Präzedenz oder weitere (Ent)täuschung ?«

Leserbrief betreffs Magazin-Artikel »Präzedenz oder weitere (Ent)täuschung«, von Martin Mitchell

Schutzbefohlene Heimkinder / Insassen Hinter Mauern : Ein Fallbeispiel – Der Leidensweg des Paul Brune

DAS SCHWEIGEN DER (UNSCHULDS)LÄMMER : KIRCHE UND STAAT – betreffs Institutioneller Kindesmisshandlung in meistens kirchlichen Heimen in Deutschland

Systematische Kindesmisshandlung in kirchlichen Heimen – Ausbeutung von Kindern in massiven Wirtschaftsunternehmen der Kirchen in Deutschland. – Wer schweigt, macht sich (mit)schuldig

Achtung "Ehemalige Heimkinder"! Gerichtsurteil betreffs unentlohnter "Kinderzwangsarbeit" Präzedenzfall: Jugendlicher Zwangsarbeiter klagt im Landgericht!

Misshandlungen, Missbrauch, und Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen –
von Seiten der beiden deutschen Amtskirchen – als sie "Ehemalige Heimkinder"
in konfessionellen Heimen waren (in West-Deutschland, 1945-1985).




Bitte nicht vergessen auch "Ehemalige Heimkinder" @ http://heimkinderopfer.blogspot.com zu besuchen.


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