Der Betreiber dieser nichtkommerziellen Webseite ist der hoch-engagierte Martin Mitchell in Australien (ein ehemaliges “Heimkind” in kirchlichen Heimen im damaligen West-Deutschland)

Misshandlungen, Missbrauch, und Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen – von Seiten der beiden deutschen Amtskirchen – als sie "Ehemalige Heimkinder" in konfessionellen Heimen waren
(in West-Deutschland, 1945-1985):


ZITAT des wichtigsten vom SOLID-JUGEND Diskussionsforum verlorengegangenen BEITRAG
von Mitte 2004

(der gersamte Thread ist leider bei Solid.web verlorengegangen):

@ Lena, und Gleichdenkende:

"Ehemalige Heimkinder" Deutschlands (1945-1985)konfessioneller Heime – verteidigen sich gegen ungerechtfertigte Anklage von Leuten
die meistens nur durch Unwissenheit versuchen diese Opfer anzugreifen.

Warum schimpfen Sie mit mir? Ich bin, wie Ihr Opa und seine Mutter und seine beiden Geschwister, ein Opfer, nicht ein Täter (und übrigens, wie Sie, auch deutscher Abstammung). Soll, das fordauernde Leiden der heute Hundertausenden von 70-jährigen, 60-jährigen, 50-jährigen, 40-jährigen und sogar 30-jährigen deutschen Opfern von meistens kirchlicher aber auch staatlicher Gewalt gegen Kinder in der Bundesrepublik (die gegen sie angewendet wurde zwishen 1945 und 1985, und vielleicht sogar auch noch danach) einfach ignoriert werden, und die Misshandlungen gegen die Opfer, die überall unter uns leben, auch dadurch, tatsächlich noch weiterhin fortgesetzt werden?

Alle die damals an den Misshandlungen, dem Missbrauch, und an der Ausbeutung dieser Kinder teilgenommen haben, und von ihrer erzwungenen Arbeit profitiert haben, haben ihre Beute auch heute noch. Sollen diese Peiniger und Profiteure heute nicht für ihre damalig begangenen Schandtaten mindestens zivilrechtlich zur Verantwortung gezogen werden, und nicht soweit wie möglich gezwungen werden was sie gestohlen und dann investiert haben, zurückzugeben? Sie sind durch Kinderzwangsarbeit reich geworden, und haben ihr Reichtum auch heute noch, und wollen uns vorspiegeln das sie heute unvermögend und beinahe mittellos sind. Ihre Opfer haben jedes Recht auf Entschädigung, auch wenn vereinzelte Peiniger und Profiteure seither verstorben sind; die Geschäfte von ihren Nachfolgern betrieben, existieren und gedeihen auch heute noch, und können, wenn notwendig, in den Vereinigten Staaten in einer Sammelklage belangt werden. Das ist mit Sicherheit die Gerechtigkeit der Sache!

Was den Ihren (wie Sie schildern) und vielen anderen Deutschen in Dresden und anderen deutschen Städten geschehen ist, ist sicherlich zu bedauern, und tut mir persönlich auch Leid, und kann unter keinen Umständen entschuldigt werden. Aber, war es nicht der Adolf der damit anfing? Und haben die meisten Deutschen, wenn auch nicht alle, nicht auch dem Adolf noch obendrein zugejubelt? Was danach in deutschen Städten geschah, geschah zu Zeiten eines totalen Krieges. Das ist der Unterschied zwischen den damaligen Kriegsopfern und den misshandelten, missbrauchten und ausgebeuteten Kindern, die meistens in Institutionen kirchlicher Trägerschaft, in der Bundesrepublik (!), oft jahrelang gefangengehalten, gedemütigt und gefoltert wurden, und über Jahrzehnte hinweg für diese Institutionen Zwangsarbeit leisten mußten, ohne dafür einen Pfennig Lohn zu erhalten. Es waren und sind immer noch Ihre deutschen Mitbürger von denen ich hier rede, die Sie jetzt verwerfen wollen. Wie schon gesagt, sie leben alle noch unter uns (und auch unter Ihnen); und heute bekommen die älteren von ihnen noch nicht einmal Rente für die vielen Jahre ihrer gestohlenen Kindheit während der sie unentlohnt für die Kirchen schuften mußten.

Und ich mache Sie und alle anderen Deutschen auf diese Tatsachen (die man heute nicht in deutschen Geschichtsbüchern lesen kann!) aufmerksam, nicht nur in meinem eigenen Namen, aber im Namen aller gleicherweise Betroffenen. Sind Sie immer noch empört gegen mich und die große Zahl anderer mitleidenden Deutschen?

Falls Sie Englisch verstehen, lesen Sie doch mal den Kanadischen Law Commission Report, ein Bericht der sich eingehend mit institutioneller Kindesmisshandlung, Missbrauch, und anderen Vergehen gegen Kinder unter ähnlichen Verhältnissen, zu damaligen Zeiten, in Kanada, befasst, und mit dem was wiederum die Kirchen auch dort getrieben haben, aber für welche Vergehen die Kirchen, in Kanada, dann doch gezwungen wurden Rechenschaft ablegen @
http://www.lcc.gc.ca/en/themes/mr/ica/2000/html/apology.asp.

Hauptsächlich in der deutschen Sprache, gibt es dann auch noch viel mehr zu diesem Thema auf meiner eigenen Webseite @ Heimkinder-Ueberlebende.org @
http://www.heimkinder-ueberlebende.org ( auch aufrufbar über http://www.diakoniefreistatt.de.vu oder auch einfach nur http://www.freistatt.de.vu ), die nicht nur für mich, aber für alle anderen deutschen Opfer in dieser Sache spricht.

Unterzeichnet von Martin Mitchell aus Australien, im Namen . . .

International: *Bund der (jezt aktiven) von den Kirchen in Deutschland in Heimen misshandelten Kinder, 1945-1985* = *Union of now activist adults abused as children in church homes in Germany, 1945-1985*
und
deutschlandweit: *Bundes-Interessengemeinschaft der misshandelten und misbrauchten Heimkinder Deutschlands, 1945-1985* = *Federal Associaten of German Children severely abused in Institutional Care, 1945-1985*

Anzumerken bleibt nur noch, dass meine tägliche Sprache Englisch ist, und dass ich persönlich (und auch mit Hilfe von mehreren Wörterbüchern) drei volle Stunden an diesem Beitrag allein gearbeitet habe um ihn besonders für Sie fertigzustellen. Ich kann *nur hoffen* dass all dies auch Sie überzeugen wird Ihre Meinung gegenüber den Heimkinderopfern zu ändern.

(Revidierte und korrigierte Version des vom SOLID-JUGEND Diskussionsforum im Juni 2005 verlorengegangenen Beitrags).


[ Erstveröffentlichung im Internet: Juni 2004 ]
[ Wiederveröffentlichung auf dieser Webseite: 28. Juni 2005 ]


Subindex Nr. 10

Ehemalige Heimkinder schöpfen neue Hoffnung, bassierend auf ein neues Gerichtsurteil - Kammergericht Berlin-Moabit - 15. Dezember 2004 - zum Thema ***Menschenentwürdigende freiheitenziehende Massnahmen ( Geschlossene Unterbringung ) zuwider dem Grundgesetz und zuwider allen Menschenrechtskonventionen***. Das Urteil kondemniert insbesondere die Vorgehensweise und Zustände in Erziehungseinrichtungen der *Jugendhilfe* in der ehemaligen DDR (Az.: 5 Ws 169/04 REHA) ((551 Rh) 3 Js 322/03 (286/03)).

GLEICHERWEISE AUF DEN WESTEN ZUTREFFENDE Auszüge aus dem "Abschlussbericht des Unabhängigen Untersuchungsausschusses zu Vorgängen im ehemaligen Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau [in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik]"

Schwarze Pädagogik in der ehemaligen DDR : Deutsche Demokratische Republik.
Artikel diesbetreffend von Helmuth Frauendorfer, in Wochenzeitung
RHEINISCHER MERKUR
Nr. 47 vom 20.11.2003 : »Der Schock wirkt weiter« -
DDR-Vergangenheit - Kommunismus - Jugendwerkhof Torgau - die verschärfteste
Form der militaristischen Maßregelung und Umerziehung von Kindern und Jugendlichen,
um sie kollektiv dem sozialistischen Menschenbild gleich machen zu können.


"Kinderrechte" existierten in der Bundesrepublik auch schon damals , wurden aber, was "Heimkinder" betraf, von den Verantwortlichen einfach ignoriert!

Das zum ersten mal in Deutschland am 1. Mai 1961 verwirklichte und am 1. Juni 1962 in Kraft tretende Bewahrungsgesetz
wurde fünf Jahre später vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig - nicht im Einklang mit dem Grundgesetz - erklärt.
Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Verfassungswidrigkeit von § 73 Abs. 2 und 3 Bundessozialhilfegesetz vom 18. Juli 1967.


BESINNLICHES: " W E R..S C H W E I G T..M A C H T..S I C H..M I T S C H U L D I G ! "

"Ehemalige Heimkinder" Deutschlands (1945-1985) schöpfen neue Hoffnung, auf Grund eines Schreibens des deutschen Bundesministeriums der Finanzen vom 5. März 2004. Werden sie trotzdem wieder von der Regierung enttäuscht werden? – Teilweises Zitat des Schreibens. – Betrifft: "Nachricht von den "Ehemaligen Heimkindern" Deutschlands (1945-1985) an die Bundesregierung Deutschland vom 16. Februar 2004".

SUCHE NACH INFORMATION über Moorlager Anstalt Freistatt im Wietingsmoor im Hannoverschen, ein Wirtschaftunternehmen der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, in Niedersachsen. Erste Aufnahmen von Kontakt von Martin Mitchell aus Australien mit Helfern in Deutschland per Luftpostbrief, 18. Februar 2003. Antwort vom 1. April 2003:

DIE RECHTSFRAGE FÜR ALLE EHEMALIGEN "HEIMKINDER" SOLLTE SEIN:
– Verfassungsmässigkeit geschlossener Unterbringung –
War Deine / meine oft jahrelange Internierung, diese Internierung selbst, in einer geschlossenen Einrichtung, rechtswidrig oder nicht?


"Ehemalige Heimkinder" : Institutionelle "Kindesmisshandlung" als solche war auch "zu damaligen Zeiten" (1945-1985) gesetzwidrig, aber die damaligen minderjährigen Opfer von "Misshandlungen" - was das dann existierende Gesetz betraf - wussten dies natürlich nicht, . . . Anschliessend hierzu, die Wiedergabe eines zutreffenden Urteils: Bundesgerichtshof - BGH ST 3, 105 - BGH, Urteil vom 06.06.52 - 1 StR 708/51 - Misshandlung von Schutzbefohlenen

Die wahre Geschichte der damaligen ANSTALT FREISTATT aufgedeckt und erstmalig im Internet veröffentlicht! ANSTALT FREISTATT, Torfgewinnungsgesellschaft im Bethel eigenen Wietingsmoor, ein privat-kirchliches Wirtschaftsunternehmen und Moorlager Arbeitserziehungslager / Arbeitszwangslager der Diakonie (1899-1991), das noch jahrzehntelang nach dem Zweiten Welt Krieg in der Bundesrepublik Deutschland angewendet wurde, wo 14 bis 21 Jahre alte “schwererziehbare” jugendliche deutsche Zwangsarbeiter systematisch getrimmt und auf das Schlimmste misshandelt wurden.

Das Wirtschaftsunternehmen der Torfgewinnungsgesellschaft im Bethel eigenen Wietingsmoor, im Areal der ANSTALT FREISTATT, im Hannoverschen, in der Bundesrepublik Deutschland, und dessen jugendlichen deutschen Zwangsarbeiter, im Vergleich zu den jugendlichen – und auch älteren – deutschen Zwangsarbeitern im BREMISCHEN TEUFELSMOOR, ein Wirschaftsunternehmen der TurbaTorfindustrie G.m.b.H, im Dritten Reich. Was war der Unterschied? Das ersterwähnte wurde (von 1899-1991) von der Diakonie betrieben, das andere (von 1934-1945) vom Staat.

Die Kirchen waren die Täter, die Jugendämter waren die Heeler!

Martin Mitchell aus Australien, ein Opfer von "Institutioneller Kindesmisshandlung" in kirchlichen Heimen in Deutschland, der jetzt in Australien lebt, stellt diese und viele andere ähnliche Fragen, an alle Leidensgenossen und Leidensgenossinen der "Ehemaligen Heimkinder", und auch an alle Täter und Heeler, die damals für das schwerwiegende Leiden das sie Kindern und Jugendlichen in ihrer Obhut zugefügt haben, verantwortlich waren

[ Heimerziehung – Zöglinge - Heimkinder ] Zwischen Disziplinierung und Integration
– Westfälisches Institute für Regionalgeschichte – Landschaftsverband Westfalen-Lippe Münster –
FORSCHUNGEN ZUR REGIONALGESCHICHTE – Markus Köster und Thomas Küster (Hg.)
[ Anstaltserziehung – Fürsorgeerziehung – Weimarer Republik – Drittes Reich – Bundesrepublik ]


Dorothea S. Buck-Zerchin, Ehrenvorsitzende, Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V.:
Offener Brief an den Bundespräsidenten Dr. Horst Köhler aus Anlass der Ausstellung
"Tödliche Medizin – Rassenwahn im Nationalsozialismus" in Dresden Oktober 2006;
Offener Brief, Hamburg den 9. Oktober 2006.


Dipl.-Päd. Wolfram Schäfer, Institut für Erziehungswissenschaft, Philipps-Universität Marburg:
Fürsorgeerziehung und Jugendpsychiatrie im Nationalsozialismus
Die erbbiologisch begründete Forderung nach der »Aussonderung Unerziehbarer« aus der Fürsorgeerziehung war von den führenden Vertretern der deutschen Jugendpsychiatrie bruchlos aus der Weimarer Republik über die NS-Diktatur in die Bundesrepublik tradiert worden. Die Auswirkungen auf die Gestaltung der Heimerziehung in der jungen Demokratie waren bekanntermaßen fatal.


Freistatt – Wirtschaftsunternehmen – Teil I
Freistatt – Anstalt Freistatt – Diakonische Heime Freistatt – Diakonie Freistatt – Freistatt im Wietingsmoor – Betheler Zweiganstalten im Wietingsmoor – Arbeiterkolonie Freistatt – Arbeitsdienstlager Freistatt – Moorkolonie Freistatt –
“Zwangsarbeitslager Freistatt”
Was entspricht der Wahrheit, und was nicht?


Opfer von Gewalt und Zwang in deutschen Fürsorgeanstalten (meistens kirchlicher Trägerschaft beider deutschen Amtskirchen) unter allen politischen Systemen, bis in die jüngsten Tage

"Mädchenknast" – Dortmunder Vincenzheim – September 1977 – auch hier werden Heimkinder weitergehend gefangen gehalten und als unentlohnte Arbeitskräfte – Zwangsarbeiter – von der Katholischen Kirche von Deutschland ausgebeutet – hier in einer Waschanstalt / Großwäscherei der Paderborner Vinzentinerinnen.

Braunschweiger Hauszeitschrift des Marienstiftes "Doppelpunkt" - Heft Nr. 3/2000
Aus der Geschichte des Marienstiftes
[und anderen solcher Einrichtungen]:
So, ungefähr, sah es aus – über einen Zeitraum von zwischen 50 bis 70 Jahren –
für ‘verwahrloste’ Mädchen unter dem "Jugendwohlfahrtsgesetz"
in allen deutschen (Mädchen)Erziehungsanstalten / Mädchenheimen
( ob evangelisch-lutherisch oder katholisch ! ),
also auch in der Nachkriegszeit, im "Wirtschaftswunder Westdeutschland".


Die schreckliche Seite der Kirche - SPIEGEL ARTIKEL vom 19.5.2003 - KIRCHE Unbarmherzige Schwestern

Heft 4 - I. Quartal (Jan 2004) CAMPO-Magazin-Artikel von Martin Mitchell »Präzedenz oder weitere (Ent)täuschung ?«

Leserbrief betreffs Magazin-Artikel »Präzedenz oder weitere (Ent)täuschung«, von Martin Mitchell

Schutzbefohlene Heimkinder / Insassen Hinter Mauern : Ein Fallbeispiel – Der Leidensweg des Paul Brune

DAS SCHWEIGEN DER (UNSCHULDS)LÄMMER : KIRCHE UND STAAT – betreffs Institutioneller Kindesmisshandlung in meistens kirchlichen Heimen in Deutschland

Systematische Kindesmisshandlung in kirchlichen Heimen – Ausbeutung von Kindern in massiven Wirtschaftsunternehmen der Kirchen in Deutschland. – Wer schweigt, macht sich (mit)schuldig

Achtung "Ehemalige Heimkinder"! Gerichtsurteil betreffs unentlohnter "Kinderzwangsarbeit" Präzedenzfall: Jugendlicher Zwangsarbeiter klagt im Landgericht!

Misshandlungen, Missbrauch, und Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen –
von Seiten der beiden deutschen Amtskirchen – als sie "Ehemalige Heimkinder"
in konfessionellen Heimen waren (in West-Deutschland, 1945-1985).




Bitte nicht vergessen auch "Ehemalige Heimkinder" @ http://heimkinderopfer.blogspot.com zu besuchen.


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