Der Betreiber dieser nichtkommerziellen Webseite ist der hoch-engagierte Martin Mitchell in Australien (ein ehemaliges “Heimkind” in kirchlichen Heimen im damaligen West-Deutschland)

Jürgen Schubert – Fünfzehn Jahre Leid im Heim under der Macht des ORDEN
DER RECHTHABENDEN, der Barmherzigen Schwestern in Marsberg.
SPIEGEL-online-Panorama 19.05.2006 – “20 Euro für 15 Jahre Leid.”
Kirchen und Politik in Deutschland nehmen sich jetzt erstmalig des Schicksals
der Ehemaligen Heimkinder der bundesrepublikanischen Nachkriegszeit an.


[ Enthoben aus dem Internet @ http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,411313,00.html ]



19. April 2006

HEIMKINDER-SCHICKSALE

20 Euro für 15 Jahre Leid

Von Peter Wensierski

Bedauern, Aufarbeitung, Begegnung: Nachdem die Leiden misshandelter Heimkinder lange totgeschwiegen wurden, nehmen sich nun Kirchen und Politik ihres Schicksals an. Auch wenn Bewegung in das Thema kommt, reagieren manche Geistliche mit höchst zweifelhaften Gesten.

Hamburg - Hoffnungsvoll nahm Jürgen Schubert, 59, dieser Tage einen ganz besonderen Brief in Empfang. Der Absender: die Kongregation der Barmherzigen Schwestern in Paderborn. Einen Monat zuvor hatte der Mann aus Aachen der Generaloberin der Nonnen seine Lebensgeschichte mit der Bitte um Stellungnahme zugesandt. Unter dem Titel "Mundtot" hatte er notiert, welche Qualen er einst in einem Heim des Ordens erlitten hatte, in dem er 15 Jahre lang, so Schubert, "als abgeschobenes uneheliches Kind dahinvegetierte".

DUNKLES KAPITEL: HEIMKINDER IN DER BUNDESREPUBLIK



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Das Opfer der Nonnen hoffte auf ein paar Worte der Entschuldigung. Doch von Buße keine Spur: Der Briefumschlag enthielt nur eine Karte mit wenigen Zeilen und einem seltsamen Lob. Sein Lebensbericht sei "sachlich und spannend verfasst", schrieb Generaloberin Cäcilie Müller, zudem habe der Text "keine Vorwürfe" enthalten - was sie und ihre Schwestern "erleichtert" zur Kenntnis genommen hätten. Doch irgendwie muss die fromme Schwester doch das Gewissen geplagt haben: Der Karte lag ein 20-Euro-Schein bei, als "Anlage".

Nun ist der Zorn des Mannes, der von 1949 bis 1964 im Johannesstift im sauerländischen Marsberg gelebt hatte, größer als je zuvor. "Zwanzig Euro Wiedergutmachung nach 15 Jahren des Eingesperrtseins? Nach Prügel, Demütigung und Kinderarbeit?", empört er sich und kann "so viel Unbarmherzigkeit nicht fassen".

Nur eines tröstet Schubert, Mitglied in einem neu gegründeten "Verein ehemaliger Heimkinder": Anders als die Schwestern von Paderborn wollen sich die beiden großen Kirchen jetzt endlich des Schicksals jener rund 500.000 Menschen annehmen, die bis in die siebziger Jahre in meist kirchlichen Heimen Westdeutschlands unter menschenunwürdigen Bedingungen untergebracht waren - das ist ein radikaler Kurswechsel, denn bis vor kurzem, war dies bei den ehemaligen konfessionellen Betreibern westdeutscher Erziehungsheime so gut wie kein Thema.

BUCHTIPP
Peter Wensierski:
"Schläge im Namen des Herrn"


Erschienen als SPIEGEL- Buch bei DVA; 300 Seiten; 19,90 Euro.
Einfach und bequem direkt im SPIEGEL- Shop bestellen
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Wolfgang Huber, will in seiner Kirche "heilsame und entlastende Entschuldigungen" auf den Weg bringen: "Wenn dieses Unrecht nicht beim Namen genannt wird, dann wird die Würde der betroffenen Menschen heute genauso verletzt wie damals." Und auch im Bundestag ist eine Anhörung zu diesem bislang verdrängten Kapitel der bundesdeutschen Geschichte geplant.

Am weitesten sind die Hessen. Der Landeswohlfahrtsverband (LWV), ein Zusammenschluss hessischer Städte und Kommunen, hat jetzt einstimmig eine Resolution verabschiedet, durch die der Verband anerkennt, dass bis in die siebziger Jahre auch in seinen Kinder- und Jugendheimen eine Erziehungspraxis stattgefunden hat, die "aus heutiger Sicht erschütternd" ist. In der Erklärung, die von allen fünf Partei-Fraktionen der Verbandsversammlung getragen wird, spricht er "sein tiefstes Bedauern über die damaligen Verhältnisse" in den Heimen aus und entschuldigt sich bei allen Kindern und Jugendlichen, die dort "alltäglich physischer und psychischer Gewalt ausgesetzt waren". Ihr Leid bleibe verbunden mit "Holzpritschen ohne Matratzen, mit Strafbunkern, Besinnungsräumen, Arbeitszwang, Schlägen, Demütigung".

In Hessen will man es nicht nur bei einer offiziellen Entschuldigung belassen, sondern weitere Schritte der Aufarbeitung angehen: Am 9. Juni findet dazu im Sozialpädagogischen Zentrum Kalmenhof in Idstein eine Tagung statt, bei der eine kritische Auseinandersetzung mit der Heimerziehung in den fünfziger und sechziger Jahren im Mittelpunkt stehen wird. Dazu sind auch Mitglieder des "Vereins ehemaliger Heimkinder" und Vertreter heutiger sozialpädagogischer Ausbildungsstätten eingeladen. Diskutiert werden soll dann auch über den Plan, eine Forschungs- und Beratungsstelle einzurichten sowie erstmals ein Museum zur "Geschichte der Heimerziehung".

"Falsch verstandene Pädagogik"

Auch andere Landschaftsverbände in der Bundesrepublik planen solche Entschuldigungen, verbunden mit konkreten Schritten der Aufarbeitung. EKD-Chef Huber ist ebenfalls schon aktiv geworden: Er hat das Diakonische Werk aufgefordert, die Aufarbeitung voranzutreiben. Archive sollen geöffnet, Begegnungen zwischen früheren Mitarbeitern und einstigen Zöglingen ermöglicht werden.

Selbst der Chef der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, spricht inzwischen von "falsch verstandener Pädagogik". Das "Leid jener Heimkinder", habe ihn "erschüttert und tief berührt". Er teile zwar nicht "einen Generalverdacht gegen alle Heime", befürworte jedoch, "die Aufarbeitung der Geschehnisse, die in einigen Heimen schon begonnen hat, um wenigstens heute den Opfern gerecht zu werden zu versuchen".

Peter Wensierski, Jahrgang 54, arbeitet seit 1993 im Deutschland- Ressort des SPIEGEL. In Kooperation mit der Deutschen Verlags- Anstalt erscheint am 13. Februar 2006 sein Buch "Schläge im Namen des Herrn", das mit den Lebensbedingungen von Heimkindern ein bisher wenig bekanntes Kapitel der Nachkriegsgeschichte der Bundesrepublik aufgreift. Wensierski lässt darin Betroffene, die in kirchlichen oder staatlichen Heimen bis in die siebziger Jahre unter demütigenden Bedingungen leben mussten, in Erfahrungsberichten zu Wort kommen.
Der Schwenk der Kirchen ist erstaunlich: Noch vor kurzem wimmelten sie Opfer und Kritiker meist ab. Der evangelische Erziehungsverband etwa hatte in einem internen Rundschreiben empfohlen, "in etwaigen öffentlichen Diskursen das Thema möglicher Rentenansprüche aus 'Zwangsarbeit' oder anderer Schadensersatzleistungen" abzuwürgen - möglichst durch Verweis auf erforderliche "juristische Prüfungen".

Doch weil sich nun auch die Politik der Sache annimmt, steigt der Druck auf die Kirchen. "Wichtig und notwendig" sei es, so Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD), dass sich das Parlament mit dem Thema befasse. Dort sollten die Abgeordneten "Möglichkeiten der moralischen und sozialen Anerkennung des erlittenen Unrechts diskutieren".

Zu diesem Zweck will die SPD-Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht, Mitglied im Petitionsausschuss, sobald wie möglich eine Anhörung von ehemaligen Heimkindern organisieren. Was da mit den jungen Menschen in der Bundesrepublik geschehen ist, sagt die Abgeordnete, sei "nicht staatliche Hilfe zur Erziehung, sondern in viel zu vielen Fällen die Zerstörung von Persönlichkeiten" gewesen. Es seien Dinge geschehen "im Namen des Rechtsstaates, die jedoch Unrecht waren".

Ex-Heimkind Jürgen Schubert hofft, dass es nicht allzu lange dauert, bis er bei einer Anhörung im Bundestag sprechen kann. Seine Lebensgeschichte, die er bereits den Schwestern in Paderborn schickte, will er demnächst den Parlamentariern vorlegen. Die 20 Euro, die der Orden der "Barmherzigen Schwestern" ihm zukommen ließ, hat er inzwischen zurückgespendet - das Geld liegt im Opferstock des Aachener Doms.


ZUM THEMA IN SPIEGEL ONLINE ZUM THEMA IM INTERNET
  • Chat mit ehemaligen Heimkindern: "Es gab Schläge mit den Fäusten" (21.02.2006)
  • Heimkinder-Schicksale: "Wie geprügelte Hunde" (11.02.2006)
  • Heimkinder-Schicksale: "Es tut mir leid" (14.02.2006)
  • Verein ehemaliger Heimkinder

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    © SPIEGEL ONLINE 2006

    [ Erstveröffentlichung auf dieser Webseite: 23. Mai 2006 ]


    Subindex Nr. 11

    SPIEGEL-Buch: "Schläge im Namen des Herrn –
    Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik"
    |
    Buchauthor, Dokumentarfilmer und Fernsehjournalist: Peter Wensierski |
    ISBN: 342105892X | Ab 07.02.2006 auch in Buchläden erhältlich.


    Zum ersten Jahrestag der Veröffentlichung des SPIEGEL-Buches
    "Schläge im Namen des Herrn - Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik"
    11. Februar 2007 - „Herzlichen Dank“ sagt Peter Wensierski „an“ „alle“, „die“ zuvor
    und seither „mitgewirkt" und „mitgeholfen“ „haben" „das jahrzehntelange Schweigen
    über eines der dunkelsten Kapitel der Nachkriegsgeschichte zu brechen“.


    HEIMKINDER-SCHICKSALE: "Wie geprügelte Hunde" - Von Peter Wensierski
    Sie wurden geschlagen, erniedrigt und eingesperrt. Unter oft unvorstellbaren
    Bedingungen wuchsen in den fünfziger und sechziger Jahren Hunderttausende Kinder und Jugendliche
    in kirchlichen Heimen auf.
    "Wir waren Zwangsarbeiter", sagen sie heute. Ein dunkles Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte


    Jürgen Schubert – Fünfzehn Jahre Leid im Heim under der Macht des ORDEN
    DER RECHTHABENDEN, der Barmherzigen Schwestern in Marsberg.
    SPIEGEL-online-Panorama 19.05.2006 – “20 Euro für 15 Jahre Leid.”
    Kirchen und Politik in Deutschland nehmen sich jetzt erstmalig des Schicksals
    der Ehemaligen Heimkinder der bundesrepublikanischen Nachkriegszeit an.


    Heimkinder weinen noch immer – auch noch 30, 40, 50, 60, 70 Jahre später,
    nach den Qualen und Misshandlungen, denen sie als “Schutzbefohlene”
    von ihren damaligen ‘Erziehern’ in christlichen sowie auch in staatlichen Heimen ausgesetzt wurden.
    Ihre Traumata und ihr Leiden begleitet sie ihr ganzes restliches Leben !!!

    ( Aktuelle Ausgabe, Hessische Zeitung, Guxhagen, Mittwoch, 8. März 2006 )

    Die Neue Westfälische, Paderborner Kreiszeitung,
    Ostwestfalen-Lippe, No. 273 , am Montag, 24 November 2003, berichtet auf Seite 4 –
    Heimkinder wollen nicht vergessen werden
    Landschaftsverband sagt Betroffenen Hilfe zu.


    Offizieller Bericht und Beschlüsse – LWL - Landschaftsverband Westfalen-Lippe
    – Landesjugendamt – in Münster – Vorlage 11/1891 vom 16.12.2003
    betreffend "Aufarbeitung der Fürsogeerziehung in den 60er- und 70er-Jahren",
    und der Anfang, diesbetreffend, gemacht von Gisela Nurthen und Marion Zagermann.


    BUCHVORSTELLUNG – SPIEGEL-Buch – "Schläge im Namen des Herrn –
    Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik"
    – WENSIERSKI, Peter –
    Deutsche Verlags-Anstalt, München 2006 – ISBN 342105892X – Gebunden, 249 Seiten, 19,90 EUR
    – Buchvorstellung verfasst von Marion Zagermann am 1. Februar 2006 –


    Deutschlandfunk - dradio.de : 27.03.2006 - Vorstellung und Rezension drei verschiedener Bücher:
    Politische Literatur -
    eins davon: damalige Heimerziehung "Schläge im Namen des Herrn -
    Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik"
    von Peter Wensierski.
    Redakteur am Mikrofon:
    Hermann Theißen;
    Rezensenten:
    [ 1.) ] Volker Ullrich, [ 2.) ] Otto Langels, [ 3.) ] Marcus Heumann.


    Kurzvorstellung des neusten SPIEGEL-Buches von Peter Wensierski: "Schläge im Namen des Herrn -
    Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik"
    von lär/bor
    vom 22.05.2006 in "Die Berliner Literaturkritik", unter der Überschrift
    "Knute und Halleluja" - "Die Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik".


    "IN DEN-KLAUEN DER KIRCHE" - Mai 2006 Buchrezension : TIP Berlinonline
    von
    Margit Miosga zum SPIEGEL Buch
    »SCHLÄGE IM NAMEN DES HERRN -
    Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik
    «, Peter Wensierski,
    ISBN 342105892X, erschienen im SPIEGEL-Verlag, 11.02.2006.


    Buch-Rezension des neusten SPIEGEL-Buches von Peter Wensierski: "Schläge im Namen des Herrn -
    Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik"
    von Victoria Gross
    vom 04.09.2006 in "Die Berliner Literaturkritik", unter der Überschrift
    "Kirchlicher Fürsorgeknast - Rohrstockrepublik Deutschland".
    "Ein Buch über Menschenrechtsverletzungen in westdeutschen Heimen".


    Frühere Heimkinder haben (Ende 2003) eine Interessengemeinschaft gegründet:
    Sie wollen entschädigt werden für erlittenes Unrecht, Prügel und Zwangsarbeit, denen
    sie in vielen staatlichen sowohl wie auch konfessionellen Heimen ausgeliefert waren.


    Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren:
    LWV-Verbandsversammlung entschuldigt sich
    bei damaligen Heimkindern für erlittene Gewalt:
    „Der Landeswohlfahrtsverband Hessen spricht sein tiefstes Bedauern
    über die damaligen Verhältnisse in seinen Heimen aus
    und entschuldigt sich bei den ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohnern,
    die körperliche und psychische Demütigungen und Verletzungen erlitten haben.“


    Die Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen
    hat in ihrer Plenarsitzung am 5. April 2006 einstimmig beschlossen
    sich bei den ehemaligen Heimkindern aller ihrer damaligen Einrichtungen
    zu entschuldigen.
    Rede auf der Plenarsitzung der Verbandsversammlung 2006 des
    Landeswohlfahrtsverbandes Hessen am 5. April 2006.


    Frankfurter Rundschau 06.04.2006.
    Entschuldigung bei Heimkindern.
    Landeswohlfahrtsverband spricht "tiefstes Bedauern" über Gewalt
    in Erziehungsanstalten der Nachkriegszeit aus
    Der Landeswohlfahrtsverband LWV will ehemaligen Heimkindern bei ihrem Kampf
    um Anerkennung und Unterstützung helfen. Das hat die Verbandsversammlung
    am Mittwoch einstimmig beschlossen. In manchen Erziehungsanstalten
    wurden bis in die 70er Jahre hinein Kinder misshandelt.


    Frankfurter Rundschau 06.04.2006.
    Entschuldigung aber keine Entschädigung.
    Beim Formulieren der Erklärung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen
    am Mittwoch den 5. März 2006, wurde alles vermieden,
    was Ansprüche gegen den Heimträger begründen könnte.


    ►Heimerziehung: Lektüre / Tagungsbeitrag von Prof. Dr. Christian Schrapper
    Professor für Pädagogik und Sozialpädagogik an der Universität Koblenz –
    an die Anwesenden der Veranstaltung am 9. Juni 2006 in Idstein im Taunus,
    mit Kommentaren, u. a., von Wolfram Schäfer
    (Philipps Universität Marburg)
    und Peter Wensierski
    (SPIEGEL - Berlin).


    Jürgen Schubert, Vorsitzende des Verein ehemaliger Heimkinder e.V., 09.06.2006, auf der
    vom Landwohlfahrtsverband Hessen angesetzten Tagung in Idstein im Taunus,
    klar und deutlich trägt vor die Forderungen der ehemaligen Heimkinder
    an Kirche und Staat – d.h. an die beiden deutschen Amtskirchen und an die
    Bundesrepublik Deutschland, sowie an alle damals beteiligten Landesregierungen.


    ► Damalige Heimerziehung: Dreiteilige Ansprache von Michael-Peter Schiltsky
    Vereinsberater: Verein ehemaliger Heimkinder e.V.
    an die Anwesenden der Veranstaltung am 9. Juni 2006 in Idstein im Taunus,
    eine Tagung, die vom Landeswohlfahrtsverband Hessen angesetzt worden war.


    ►Heimerziehung: Tagungsbeitrag/Diskussionsbeitrag
    von Prof. Dr. Mechthild WolffFachhochschule Landshut
    und Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen
    (IGfH), am 9. Juni 2006, auf der
    vom Landeswohlfahrtsverband Hessen angesetzten Tagung in Idstein im Taunus.


    ►Damalige Heimerziehung: Tagungsbeitrag/Diskussionsbeitrag
    von Pro. Dr. Dr. hc. Reinhard Wiesner,
    Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen, und Jugend
    (Deutscher Bundestag = German Federal Parliament), am 9. Juni 2006, auf der
    vom Landwohlfahrtsverband Hessen angesetzten Tagung in Idstein im Taunus.


    ►Damalige Heimerziehung: Tagungsbeiträge/Diskussionsbeiträge
    (1.) von Frau Evelin Schönhut-Keil, Erste Beigeordnete des Landeswohlfahrtsverbandes
    Hessen
    , und
    (2.) von Frau Susanne Nöcker, Hessisches Sozialministerium, 09.06.2006,
    auf der vom Landeswohlfahrtsverband Hessen angesetzten Tagung in Idstein im Taunus.


    ►Damalige Heimerziehung: Tagungsbeitrag/Diskussionsbeitrag
    von Dr. Matthias Almstedt, Leiter der Abteilung Sozialpädagogik an der Käthe-Kollwitz-
    Schule in Marburg
    , vom 9. Juni 2006, auf der
    vom Landeswohlfahrtsverband Hessen angesetzten Tagung in Idstein im Taunus.


    ►Damalige Heimerziehung: Tagungsbeitrag/Diskussionsbeitrag
    von Herrn Andreas Prinz, Leiter des Landesjugendamtes Giessen, in Hessen, 09.06.2006,
    auf der vom Landeswohlfahrtsverband Hessen angesetzten Tagung in Idstein im Taunus.


    ►Heimerziehung: Tagungsbeitrag/Diskussionsbeitrag von MdP Marlene Rupprecht
    (SPD)Mitglied des Petitionsausschusses im Deutschen Bundestag, am 9. Juni 2006,
    auf der vom Landeswohlfahrtsverband Hessen angesetzten Tagung in Idstein im Taunus.


    Menschenwürde und Menschenrechte:
    Die Aufgabe des Bundestags-Ausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe
    ist es, unter anderem, "Verletzungen zu korrigieren".
    Das Forum Menschenrechte ist ein Netzwerk von mehr als 40 deutschen
    Nichtregierungsorganisationen
    (NGOs), die sich für einen verbesserten, umfassenden
    Menschenrechtschutz einsetzen.


    LWV-Landes-direktor vom Landeswohlfahrtsverband Hessen, Uwe Brückmann,
    über die Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den 50ern und 60ern.
    "Damals fehlte die Kontrolle" – FORUM – HNA-online – Interview vom 31.03.2006.


    Zwei wichtige Leserbriefe - unter anderen - @ Kobinet Nachrichten.
    Leserbriefe
    (1.) von Diplom Psychologin, Gertrud Zovkic, vom 04.04.2006
    und
    (2.) von einem damalig Betroffenen, Heinz-Peter Junge, vom 19.04.2006.


    In Anerkennung und zur Erinnerung an die Initiatorin der Heimkinder-Sache,
    Gisela Nurthen, und all ihre Arbeit und all ihre Bemühungen
    zur Aufdeckung der Schandtaten begangen an Hunderttausenden
    von Kindern und Jugendlichen in Heimen in der Bundesrepublik Deutschland
    während des “Wirtschaftswunders” der Nachkriegsjahrzehnte.
    Auszüge aus dem SPIEGEL-Buch von Peter Wensierski
    “Schläge im Namen des Herrn – Die verdrängte Geschichte der Heimkinder
    in der Bundesrepublik”


    Der Spiegel, 16/2006 – Späte Reue – Kirchen unter Erklärungsdruck
    zur Geschichte der Heimerziehung und schwarzen Pädagogik
    in der Bundesrepublik Deutschland.


    Fotogalerie zwangarbeitender Jungens.
    Zwangsverpflichtet im Vaterland!

    "ZWANGSARBEIT" – "ARBEITSDIENST" – "ARBEITSTHERAPIE" – "KEIN PFENNIG JOBS"
    – Fürsorgeerziehung, Jugendwohlfahrt und Arbeiterwohlfahrt und ihre Abarten
    in der Geschichte Deutschlands


    Siehe auch Heimkinderopfer-Fotogalerie @ http://www.flickr.com/photos/heimkinderopfer/

    Fotogalerie zwangarbeitender Mädchen.
    Zwangsverpflichtet im Vaterland!

    "ZWANGSARBEIT" – "ARBEITSDIENST" – "ARBEITSTHERAPIE" – "KEIN PFENNIG JOBS"
    – Fürsorgeerziehung, Jugendwohlfahrt und Arbeiterwohlfahrt und ihre Abarten
    in der Geschichte Deutschlands


    Braunschweiger Hauszeitschrift des Marienstiftes "Doppelpunkt" - Heft Nr. 3/2000
    Aus der Geschichte des Marienstiftes
    [und anderen solcher Einrichtungen]:
    So, ungefähr, sah es aus – über einen Zeitraum von zwischen 50 bis 70 Jahren –
    für ‘verwahrloste’ Mädchen unter dem "Jugendwohlfahrtsgesetz"
    in allen deutschen (Mädchen)Erziehungsanstalten / Mädchenheimen
    ( ob evangelisch-lutherisch oder katholisch ! ),
    also auch in der Nachkriegszeit, im "Wirtschaftswunder Westdeutschland".


    Ehemalige Insassin des "Haus Weiher"(1964-1968), Sieglinde Alexander, möchte
    wissen: Wer kennt Waltraud Jung aus dem
    "Mädchenheim Weiher"? - "Haus Weiher" -
    eine evangelisch-lutherische Erziehungsanstalt für 'schwererziehbare' Mädchen,
    damalig, bis 1972, ein Teil der Rummelsberger Anstalten, in Hersbruck,
    nord-nord-westlich von Nürnberg.


    Siehe auch Heimkinderopfer-Fotogalerie @ http://www.flickr.com/photos/heimkinderopfer/

    Bisher unbeantwortete Korrespondenz an Renate Schmidt MdB (SPD)
    Heimkinder-Überlebene bemühen sich um Gehör bei der Bundesregierung
    Zuständige Bundesministerien aber schweigen




    Siehe auch "Ehemalige Heimkinder" @ heimkinderopfer.blogspot.com und heimkinderopfer2.blogspot.com


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