| Der Betreiber dieser nichtkommerziellen Webseite ist der hoch-engagierte Martin Mitchell in Australien (ein ehemaliges “Heimkind” in kirchlichen Heimen im damaligen West-Deutschland) |
(
20.08.2003 )
Antwort (vom 31.7.2003) von Martin
Mitchell aus Australien auf Bethels ERSTE offizielle öffentliche
'Stellungnahme' (vom 28.7.2003), die aber bald danach von Bethel
gelöscht wurde.
Martin
Mitchell aus Australien, schon allein aus Prinzip, weigert sich, sich
der von Bethel und Freistatt diktierten Vorgehensweise zu beugen. Er
wird einfach auch nicht zulassen, dass Bethel oder Freistatt heute
wieder versucht über ihn zu bestimmen oder versucht ihm
vorzuschreiben, wie er sich gegenüber ihnen zu verhalten hat,
oder unter welchen Bedingungen sie Diskurs mit ihm aufnehmen
werden.
Abgeschickt von Martin Mitchell am
Mittwoch, 30. Juli 2003, um ca 10:15 Uhr (Süd
Australische Winterzeit), von einem Computer in einer öffentlichen
Bücherei in Adelaide, Süd Australien.
Martin
Mitchell aus Australien in Antwort auf die 'Stellungnahme' der *v.
Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, Presse + Kommunikation*, vom
28.07.2003, 15:35:38.
( Aus Notwendigkeit, ein langer Beitrag
)
Die Behauptungen der namenlosen Person der *v.
Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, Presse + Kommunikation* (die, es
wird angenommen, [Sprecher/Sprecherin], ist), entspricht nicht den
Tatsachen:
1.) Jeder Beitrag von Martin Mitchell aus Australien, in diesem Gästebuch, der von den ehemaligen Freistätter [Zwangs]Fürsorgeerziehungsanstalten, und von Kindesmisshandlung und Kinderzwangsarbeit dort handelt, enthielt auch immer seine Email Adresse zum Zwecke von Kontaktaufnahme mit ihm von Seiten Bethels. Eine Kopie jeden Beitrages, eingeschlossen der *von Bethel gelöschten Beiträge*, wurde ihm jedesmal als Empfangsbescheininigung via Email von Bethel zugeschickt. Diese Kopien bleiben erhalten.
2.)
Alle Beiträge von Martin Mitchell aus Australien, in
diesem Gästebuch, und auch überall anderswo auf dem
Internet, enthalten auch information betreffs seiner eingenen
Webseite zu diesen Themen, www.freistatt.de.vu,
www.diakoniefreistatt.de.vu,
oder http://www.heimkinder-ueberlebende.org/,
die schon mitte Juni 2003 veröffentlicht worden war. Die
Webseite selbst enthält wiederum alle notwendigen
Kontaktdetails zum Zwecke von Kontaktaufnahme mit ihm von Seiten
Bethels, und jedem anderen auch.
3.)
Schon am 9. Juli 2003 hat Martin Mitchell, mit Angabe seiner
Kontaktdetails, Bethel, via presse@bethel.de,
zur Stellungnahme gegenüber seinen Behauptungen und Anklagen,
direkt, persönlich, und schriftlich, aufgefordert. Werden
Beweise dafür gefordert, können auch diese erstellt
werden.
4.)
Schon vor zehn Monaten war Martin Mitchell in schriftlichem
Kontakt mit Bethel, via Luftpost. Aber zwei Briefe von ihm mit
genauen Nachfragen nach bestimmter Information, vor ungefähr
acht Monaten, bleiben bis heute unbeantwortet. Auch das kann
bewiesen werden.
5.) Die
zwei erwähnten Jubiläumsbroschüren, "Streiflichter
as der Geschichte der Diakonie Freistatt" (ISBN 3-89728-027-2)
und "Freistatt/Menschen-Land-Arbeiten" (ISBN
3-922463-91-6), die Martin Mitchell selbst gründlich studiert
hat, enthalten keine getreuen Schilderungen der wirklichen damaligen
Verhältnisse denen Kinder und Jugendliche die in Freistatt
zwangsweise festgehalten wurden, ausgeliefert waren. Von Leuten mit
"Stallgeruch" geschrieben, können sie sogar als eine
Art von "Verschönerung" der wirklichen Tatsachen
beschrieben werden. Das kommt besonders zum Vorschein wenn man viel
ältere Publikationen von Bethel, sowie auch von Außenstehenden
studiert. Auch läßt es sich nicht mit Genauigkeit
feststellen, von den zwei oben genannten Jubiläumsbroschüren,
wann diese Schwerarbeit für Kinder und Jugendliche im
Freistätter Wietingsmoor wirklich eingestellt wurde, und die
geschlossenen Einrichtungen total geschlossen wurden. Das Torfwerk
in Freistatt brannte 1980 nieder; eine neues wurde 1982
fertiggestellt; und dies wurde erst in 1995 geschlossen. Über
diese vielen Jahrzehnte, wer hat die Moorarbeit verrichtet, und für
welches Gehalt? Waren das alles freiwillige Arbeiter, die einen
guten Lohn erhielten? Ganz bestimmt nicht! Und, was "gesetzliche
Regelungen" betrifft (falls sie Kinderschwerarbeit und
Kindesmisshandlung "regelten"), die gab es auch im Dritten
Reich; und in der ehemaligen DDR auch.
6.)
"Zwangsarbeit . . . eingeführte Begriff . . . "
Was ist eigentlich die Definition von "Zwangsarbeit", wenn
nicht *erzwungene Schwerarbeit die in Akkordzeit, und, auch, ohne
Bezahlung, verrichtet werden muss*? Und, zu allen Zeiten, in den
meisten Fällen, war auch Verschlepping auf eine oder andere
Weise, fremdländischer sowie eigener Bürger, damit
verbunden; d. h., keiner der "Zwangsarbeiter" hatte sich
freiwillig gemeldet und wollte dort, in diesem *massiven
Wirtschaftsunternehmen, Anstalt Freistatt*, freiwillig und ohne
Bezahlung schuften; man hielt sie dort fest (sogar jahrelang!) durch
Anwendung von Gewalt; weil ohne sie (wie wir jetzt hören) ein
"Arbeiter-Mangel" geherrscht hätte. Das ist
"Zwangsarbeit".
7.)
Was ist, (i) der sachliche, und, (ii) was ist der
rechtssachliche Unterschied zwischen einer Sorte von
"Zwangsarbeitern", und der anderen Sorte von
"Zwangarbeitern", wenn beide Sorten von "Zwangsarbeitern"
gezwungen wurden die gleiche Arbeit, im Moor, in Akkordzeit, zu
verrichten, ohne dafür bezahlt zu werden, und, viele von ihnen,
jahrelang dort verbleiben mußten?
8.)
Zu allen Zeiten, waren es "Kinder-" und
"jugendliche Zwangarbeiter" die im "Freistätter
Moor" für "Bethel" "knechten mußten"
"um die Betriebe aufrechtzuerhalten". So, war es, in
"Freistatt", insgesamt, für mindestens achtzig (80)
Jahre – eingeschlossen der Zeit des Dritten Reiches, die
einzige Zeit wovon die Anstalten – nach 45 Jahren Verspätung
– jetzt sprechen wollen, und dann nur von "Menschen, die
im Zweiten Weltkrieg verschleppt und zur Arbeit im fremden Land
gezwungen wurden".
9.) Für
Bethel, Diakonie, Innere Mission und die Evangelische Kirche in
Deutschland (EKD) sich zu entschuldigen nur gegenüber dieser
letztgenannten Gruppe von "Zwangsarbeitern", aber nicht
gegenüber der anderen, viel größeren, Gruppe von
"Zwangsarbeitern", die von der Kirche geknechtet wurden,
und sie sogar zu verleugnen zu versuchen als solche, macht *jede*
schon gegebene Entschuldigung wertlos. Anscheinend, was
[Sprecher/Sprecherin] betrifft, waren die von ihr, in ihrer
'Stellungnahme' so genannten zwangarbeitenden "Fürsorgezöglinge",
eine geringere Gruppe von Menschen als die jetzt erst ‘anerkannten’
fremdländischen "Zwangsarbeiter". Ich denke auch
nicht, daß sich die fremdländischen "Zwangsarbeiter"
*verhöhnt* fühlen würden, wenn sie wüßten,
daß im Betheleigenen, Freistatt und Eckardtsheim zehntausende
von zwangsarbeitenden "Fürsorgezöglingen",
jahrelang, genau das gleiche Schicksal gelitten haben wie sie.
Keiner der es nicht erlebt hat, kann wirklich darüber
entscheiden.
10.) Noch
sollte erwähnt werden, daß [Sprecher/Sprecherin], in
ihrer 'Stellungnahme', hier in diesem Gästebuch, vergessen hat
uns über die Gründe der Löschung mehrerer
vorhergehenden Beiträge zu informieren. Ein anderer Beitrag im
Diakonie Freistatt Gästebuch, wurde auch gelöscht; und ein
dritter im Nazareth Gästebuch wurde zensiert. Übrigens
wurde Bethel schon mehrere male über die letzten fünf
Wochen zu einer öffentlichen Stellungnahme zu diesen Themen im
Internet aufgefordert. So lange brauchten sie um sich zu melden, und
die Antwort die sie uns gegeben haben befriedigt niemanden. Von
Martin Mitchell wird sie mit Recht als eine weitere Verhöhnung
angesehen.
Seither von Bethel gelöschter
Beitrag im Bethel Gästebuch, 30.07.2003, 01:45:57.
[
Erstveröffentlichung auf dieser Webseite: 20. August 2003 ]
|
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