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Der Betreiber dieser nichtkommerziellen Webseite ist der hoch-engagierte Martin Mitchell in Australien (ein ehemaliges “Heimkind” in kirchlichen Heimen im damaligen West-Deutschland)
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12.8.2004 )
Zwei beim Bundeskongress am 29.05.2004
in Kassel, anwesende "Ehemaliger Heimkinder" Deutschlands
berichten hier kurz darüber, und auch über ihr Treffen dort
mit dem jetzigen Geschäftsführer der Diakonie Freistatt,
Pastor Wolfgang Tereick, der auch anwesend war (anscheinend aber nur
um den damaligen Zöglingsnamen von Martin Mitchell aus
Australien festzustellen – dass war das Einzige was ihn zu
interessieren schien).
Date: Thu, 10 Jun
2004 13:08:36 +0200 [MEZ]
From: [ Frau WX und Frau YZ in
Deutschland ]
To: "Martin Mitchell"
martinidegrossi@yahoo.com.au
Subject:
Bundestreffen der "Ehemalige Heimkinder" am 29.5.04 in
Kassel [Hessen] [Deutschland]
Hallo Martin,
leider
komme ich erst heute dazu, Dir von unserem Bundestreffen am 29.5.04
in Kassel zu berichten. Ungefähr 100 ehemalige Heimkinder waren
anwesend. Die Geschichten waren haarsträubend. Es ist mir immer
noch ein Rätsel, wie es geschehen konnte, dass sich die
Grausamkeiten, verübt durch das perverse Personal in allen
Heimen in der Bundesrepublik Deutschland, so ähnlich waren. Als
hätten sie sich alle abgesprochen. Denn ist es nicht so, dass
besonders die deutschsprachigen Länder schon immer als die Wiege
der Psychoanalyse, Pädagogik und Psychiatrie galten? Hat denn
wirklich damals nie irgendjemand in führender Funktion ein Buch
gelesen? In pseudo-wissentschaflichen Büchern über die
damalige Heimerziehung sieht es zwar fast so aus, wurde aber nicht
praktiziert. Überall gab es dieselben blutigen Strafen,
dieselben, kontinuierlichen Demütigungen und ein überall
mysteriöses Verschwinden von Kindern und Jugendlichen. Einige
von unseren Leuten waren auch selbst Zeugen von Selbstmorden, über
die es bis heute keine Statistiken gibt. Auch leiden alle von uns
immer noch unter schweren körperlichen und seelischen Leiden,
altersmäßig oft viel zu früh. Die meisten von uns
müssen immer noch fortdauernd mit Tränen kämpfen.
Als
sehr bedauerlich empfand ich die Konfrontation mit dem heutigen
Leiter von Freistatt, Herrn Pastor Wolfgang Teireck. Er
betonte, er sei erst seit 5 Jahren dort, aber das interpretierte ich
sofort als schwache Flucht in eine Ausrede. Als Ansprechpartner, dazu
noch in leitender Position, erwartet man doch eigentlich genaues
Wissen über die Institution, die einem unterstellt ist,
besonders doch auf historischer Ebene. Oder hat Freistatt keine
Jubiläums-Broschüren? Vielleicht solltest Du mal eine
anfordern! Ich weiß auch gar nicht, warum er in Kassel dabei
war. Es kam kein Dialog zustande, und er gab auch vor dem
bereitgestellten Mikrofon keinen Kommentar ab. Schade! [Frau WX] und
ich suchten dann draußen das Gespräch mit ihm, aber seine
Körperhaltung war ablehnend. Ich fand das sehr bedauernswert,
zumal wir ja alle von weither angereist waren um auch klärende
Gespräche zu finden.
Als ich ihn auf Dich ansprach,
verhärtete sich sein Gesicht und er wich meinen Blicken aus. Er
betonte nur, ohne Deinen Zöglings-Namen werde er absolut keinen
Kontakt mit Dir wünschen. Deine Akte wäre für Dich
einsehbar, wenn Du Deinen Namen nennst.
Das war für mich
befremdend, denn ich weiß von vielen Heimkindern, dass sie
während ihrer Höllen-Zeit in einigen dieser Institutionen
oft vom Personal umbenannt wurden. Ihre Identität wurde
ihnen genommen, indem man ihnen oft nur Nummern oder auch neue
Namen gegeben hat, die mehr in das religiöse Schema der Heime
passten. Diesen Identitäts-Verlust haben viele unserer Leute bis
heute nicht verkraftet.
Wenn Du nun in Deiner neuen Heimat
unter einem neuen Namen lebst, dann ist das doch Deine Entscheidung,
denn Australien scheint sich daran ja auch nicht zu stören. Noch
immer wollen sie, sogar die Nachfolger unserer Täter, über
uns bestimmen!
Außerdem vermute ich, dass bei einer
Bekanntgabe des Zögling-Namens Deine Akte schnell durchgesehen
würde, um alles Kompromittierende gegen Freistatt zu entfernen.
Auch sind Akten, die vereinzelt schon an ehemalige Heimkinder
ausgehändigt wurden, entweder unvollständig oder sind
seither oder auch schon zuvor manipuliert worden. Oft ist nur noch
ein Lügen-Skelett davon übrig, und dann noch dazu
fehlerhaft vermerkt. Und soetwas führt dann natürlich für
unsere Heimkinder zum weiteren verzweifeln. Die Demütigungen
nehmen einfach kein Ende. Vielleicht erklären sich bei unseren
zukünftigen Treffen doch noch Vertreter der Kirchen und Heime
bereit, über alles sachlich zu sprechen. Warum scheuen sie die
Konfrontation? Jedenfalls gibt das sehr zu denken, das finden wir
alle, auch die Medien.
Nun bis bald, viele Grüße an
down-under,
[ Frau WX und Frau YZ ]
[
Erstveröfentlichung auf dieser Webseite: 12. August 2004 ]
Subindex Nr. 2
Bethels ERSTE offizielle öffentliche 'Stellungnahme', vom 28. August 2003, in Antwort auf die Anklage von Seiten eines ihrer vielen Heimkinder Opfer, Martin Mitchell aus Australien, Betroffener von "Kindesmisshandlung" und "Kinderzwangsarbeit" unter ihrer Hand, der damals von ihnen in ihrem privat-kirchlichen Wirtschaftsunternehmen in Freistatt im Wietingsmoor geknechtet und misshandelt wurde. Anstatt Wiedergutmachung und Versöhnung, weitere Verhöhnung.
Antwort (vom 31.7.2003) von Martin Mitchell aus Australien auf Bethels ERSTE offizielle öffentliche 'Stellungnahme' (vom 28.7.2003), die aber bald danach von Bethel gelöscht wurde.
Bethels ZWEITE offizielle öffentliche 'Stellungnahme', vom 15. März 2004, in Antwort auf die Anklage von Seiten eines ihrer vielen Heimkinder Opfer, Martin Mitchell aus Australien, Betroffener von "Kindesmisshandlung" und "Kinderzwangsarbeit" unter ihrer Hand, der damals von ihnen in ihrem privat-kirchlichen Wirtschaftsunternehmen in Freistatt im Wietingsmoor geknechtet und misshandelt wurde. Eine 'Stellungnahme', die, in vielen von Herrn Pastor Ulrich Pohl - dem Pressespecher der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel - angesprochenen Punkten, nicht den Tatsachen entspricht, sondern, wie auch schon die ERSTE 'Stellungnahme' Bethels, wieder an absichtliche Disinformation grenzt
Antwort (vom 19.3.2004) von Martin Mitchell aus Australien auf Bethels ZWEITE offizielle öffentliche 'Stellungnahme' (vom 18.3.2004).
1.Stellungnahme von Pastor Wolfgang Tereick, Geschäftsführer Diakonie Freistatt, 30.07.2003
Antwort (vom 31.7.2004) von Martin Mitchell aus Australien auf Pastor Wolfgang Tereicks ERSTE offizielle öffentliche 'Stellungnahme' als Geschäftsführer der heutigen Diakonie Freistatt (vom 30.7.2004).
2. Stellungnahme von Pastor Wolfgang Tereick, Geschäftsführer Diakonie Freistatt, 05.08.2003
Antwort (vom 7.8.2003) von Martin Mitchell aus Australien auf Pastor Wolfgang Tereicks ZWEITE offizielle öffentliche 'Stellungnahme' als Geschäftsführer der heutigen Diakonie Freistatt (vom 5.8.2004).
3. Stellungnahme von Pastor Wolfgang Tereick, Geshäftsführer Diakonie Freistatt, 06.05.2004, und obwohl er hierin zu einer Aufklärung einläd, sind Lauterkeit, Bescheidenheit und Entgegenkommen hierin, wiederum, nicht seine Stärke. Stattdessen versucht er, auch diesmal, dem Opfer (bzw. dem damaligen "Zögling") die Vorgehensweise zu diktieren.
Antwort (vom 13.5.2004) von Martin Mitchell aus Australien auf Pastor Wolfgang Tereicks DRITTE offizielle öffentliche 'Stellungnahme' als Geschäftsführer der heutigen Diakonie Freistatt (vom 6.5.2004).
Heimkinder-Ueberlebende – Wer will was wissen, und wer hat das Recht dazu? – Gewalttaten gegen unschuldige Kinder und Jugendliche – Ehemalige Heimkinder, und ihre Peiniger, und ihr Verhalten gestern und heute.
Zwei beim Bundeskongress am 29.05.2004 in Kassel, anwesende "Ehemaliger Heimkinder" Deutschlands berichten hier kurz darüber, und auch über ihr Treffen dort mit dem jetzigen Geschäftsführer der Diakonie Freistatt, Pastor Wolfgang Tereick, der auch anwesend war (anscheinend aber nur um den damaligen Zöglingsnamen von Martin Mitchell aus Australien festzustellen - dass war das Einzige was ihn zu interessieren schien).
4. und 5. Stellungnahme von Pastor Wolfgang Tereick, Geshäftsführer Diakonie Freistatt, zu damaligen “Erziehungsmethoden” in Freistatt – und Antworten darauf aus historischen Texten, zusammengetragen von einem Zeitzeugen – einem “Zögling” – der selbst im Alter von 16-17 Jahren in Freistatt gefangen gehalten wurde und dort misshandelt und geknechtet wurde, bevor er nach Australien entfliehen konnte.
6. Stellungnahme von Pastor Wolfgang Tereick, Geschäftsführer Diakonie Freistatt, vom 04.03.2006 − in EVANGELISCHE WOCHENZEITUNG FÜR WESTFALEN UND LIPPE: UK "Unsere Kirche" − folgend der Veröffentlichung des Buches "Schläge im Namen des Herrn".
Der einzige evangelische Theologe, der sich bisher positiv zum dem Thema „Ehemalige Heimkinder“ geäussert hat – obwohl auch nur so nebenbei – ist Diplom-Psychologe und Diplom-Theologe Dirk Schäfer von der evangelischen Akademie Bad Boll. Auszüge von seinem Vortrag / Artikel.
Der gesamte bisherige Korrespondenz-Strang - Martin Mitchell geg. v. Bodelschwinghschenn Anstalten Bethel - aufgeführt in chronologischer Reihenfolge, von unten nach oben. ( The complete up-to-date correspondence thread - Martin Mitchell -v- v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel - presented in chronological order, starting from the bottom up. )
Kinderzwangsarbeit – Die Wahrheit über Kinder-Zwangsarbeit in Deutschland – z. B., Bethel-eigene Anstalt Freistatt im Wietingsmoor– Erziehungsziel : “Arbeite und Bete!”. Seit 1899 bestehendendes, und heute weiterhin bestehendes, evangelisch-lutherisches Wirtschaftsunternehmen – Diakonische Heime Freistatt – DiakonieFreistatt.de.vu
Kinderzwangsarbeit in Deutschland (1945-1985) – Die Wahrheit über Kinder-Zwangsarbeit in Deutschland – The truth about child slave labour in Germany Die Evangelische Kirche in Deutschland sowie auch die Katholische Kirche in Deutschland, war masiv daran beteiligt, und auch die damalig “grösste Sozialhilfeeinrichtung Deutschlands”, die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, waren masiv daran beteiligt
Anklagepunkte
Emigrant Martin Mitchell mit 17½ Jahren (23. November 1963) Photograph with the compliments of the Australian Department of Immigration.
Die Leidensgeschichte des damalig staatenlosen Jugendlichen Martin Mitchell in westdeutscher “Fürsorgeerziehung” in den 1960er Jahren, geschildert und belegt an Hand von aktuellen Schriftstücken aus der “Fürsorgeerziehungsakte” damalig geführt von der Anstaltsleitung der Betheler Zweiganstalten Freistatt – Anstalt Freistatt im Wietingsmoor (Kreis Diepholz, Niedersachsen) – Teilanstalt der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel (bei Bielefeld, Nordrhein-Westfalen). ( Akte erhalten in Australien am 16. Mai 2006. )
Anforderung unter Vorbehalt des Sachverhalts und der Rechte beider Seiten! ANFORDERUNG von Martin Mitchell gerichtet an v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel für Ausgebliebene Lohngelder für Arbeit geleistet in Freistatt
Bethel-eigene Anstalt Freistatt im Wietingsmoor – Erziehungsziel “Arbeite und Bete!” – Stellungnahme dazu eines weiteren Betroffenen, Peter Remmers (vom 12.01.2006): “Freistätter Hölle!” – “Das Moor ist die Hölle!” – Fünf Jahre hatte er dort verbringen müssen! –
Mail (vom 16.02.2006) des heutigen Geschäftsführers der Diakonie Freistatt, Pastor Wolfgang Tereick, an den ehemaligen Freistatt Insassen, Peter Remmers, worin der Herr Pastor die Ehrlichkeit des ehemaligen Zöglings in Frage stellt..
Ehemaliger Freistatt Insasse, Peter Remmers, am 16.02.2006, antwortete dem heutigen Geschäftsführer der Diakonie Freistatt, Pastor Wolfgang Tereick, auf dessen Anschuldigungen, vom 18.02.2006..
E-mail Schreiben von einem der von "Kindesmisshandlung" in Deutschland betroffenen "Ehemaligen Heimkinder", der jetzt in Australien lebt, an das Oberhaupt der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber.
Offizielle Stellungnahme der EKD: Unfassbares Verhalten der Evangelischen Kirche in Deutschland gegenüber den "Ehemaligen Heimkindern" Deutschlands, und besonders gegenüber Martin Mitchell aus Australien - einer ihrer vielen Opfer der u.a. von Bethel in ihrem Freistätter Wietingsmoor von ihnen dort geknechtet wurde - der sie heute öffentlich wegen institutioneller Kindesmisshandlung anklagt, was damals tatsächlich in vielen ihrer Institution ungezügelt vor sich ging und sehr weit verbreitet war.
E-mail Schreiben von einem der von „Kindesmisshandlung“ in Deutschland betroffenen „Ehemaligen Heimkinder“, der jetzt in Australien lebt, an das Oberhaupt der Katholischen Kirche von Deutschland, Kardinal Karl Lehmann.
E-mail Schreiben von einem der von „Kindesmisshandlung“ in Deutschland betroffenen „Ehemaligen Heimkinder“, der jetzt in Australien lebt, an das Oberhaupt von Amnesty International in Deutschland, Frau Barbara Lochbihler.
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