Der Betreiber dieser nichtkommerziellen Webseite ist der hoch-engagierte Martin Mitchell in Australien (ein ehemaliges “Heimkind” in kirchlichen Heimen im damaligen West-Deutschland)

Paul Brune – “Lebensunwert” – Und wer sonst noch? – Eine späte Entschuldigung!
NS-Ideologie im Dritten Reich und ihre Folgen – auch noch für lange Zeit danach.
Beiträge, Erklärungen und Korrespondenz zu diesen Themen – aus dem Jahre 2003.

DEUTSCHEN DAMALIG MINDERJÄHRIGEN OPFERN VON STAATLICHER GEWALT UND MISSHANDLUNG AUCH IN KIRCHLICHEN EINRICHTUNGEN WÄHREND DER NS-ZEIT, UND AUCH NOCH DANACH, WURDE AM 17.10.2003, IN EINER FEIERSTUNDE IN MÜNSTER VOM LANDSCHAFTSVERBAND WESTFALEN-LIPPE EINE OFFIZIELLE "ENTSCHULDIGUNG" AUSGESPROCHEN UND ÜBERREICHT.

Jetzt folgt alles das worüber sich der damalige Betreiber und Webmaster von Heimkinder.net @ www.heimkinder.net, Dortmunder Michael Eder (geborener Michael Notthoff), aufgeregt hatte, und auf Grund dessen er auf seiner gerade erst Ende August 2003 eingerichteten Webseite – Heimkinder.net – Zensur ausgeübt hatte, und auch weitergehend ausüben wollte, wenn es ihm weiterhin erlaubt gewesen wäre. Ehemalige Heimkinder jedoch, waren nicht bereit dies zu tolerieren, und Michael Eder sah sich dadurch gezwungen die Webseite zu schliessen. Die Webseite wurde am 7./8. November 2003 von Michael Eder geschlossen.

DIE VOLLSTÄNDIGE GESCHICHTE VON, UND CHRONOLOGIE ÜBER, WIE MARTIN MITCHELL AUS AUSTRALIEN VON DER "LWL ENTSCHULDIGUNG" VOM 17.10.2003 GEHÖRT HATTE, UND WAS ER DAMALS DURCH EIGENES RECHERCHIEREN ZUSÄTZLICH HATTE DARÜBER ERFAHREN KÖNNEN, UND WANN.

Kopie des vom dem Betreiber und Webmaster von Heimkinder.net, Dortmunder Michael Eder, gelöschten Forum-Beitrages von Gisela Nurthen (vom 18.10.2003).

Alle jetzt hier erscheinenden Erklärungen, sind von Martin Mitchell aus Australien hinzugegefügt (oder dazwischen gesetzt) worden.

Jetzt hier aufgeführt und zitiert:

»»»Gisela Nurthen --- Verfasst am: Sa Okt 18, 2003 13:58 ---
Titel: Schuldbekenntnis«««

[Was folgt ist kein Zitat einer Medien-Sendung oder Auszug von irgend einem Dokument, sondern eine Zusammenfassung in *Gisela Nurthens* eigenen Worten, von dem was *Gisela Nurthen* im Fernsehen gesehen und gehört hatte, und wie *Gisela Nurthen* – eine Person die sehr gelesen ist, und die auch damals schon ihre eigenen zusätzliche vertraulichen Informationsquellen besaß – es verstanden und ausgelegt hatte.]

»»»Am 17.10.2003 hat sich der Sprecher des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Herr Wolfgang Schäfer, bei acht ehemaligen Heimkindern öffentlich entschuldigt. Im WDR-TV wurde kurz darüber berichtet. Die alten Herren wurden in Nazi-Heimen als "Minderwertige" und "Ballastexistenzen" sterilisiert und schwer misshandelt.«««

[Das war
der Bericht von *Gisela Nurthen*. Und was folgt, ist was *Gisela Nurthen* dann dazu zu sagen hatte: eine persönliche Meinungsäußerung ihrerseits.]

»»»Warum aber mußten 60 Jahre vergehen für ein öffentliches Schuldbekenntnis? Wo war das Schuldbekenntnis des "Pflege"-Personals, der Barmherzigen Schwestern des Heiligen Vincenz von Paul? Noch etwas hatte Herr Schäfer in seiner Ansprache vergessen: Nach 1945 hatte sich ja nichts geändert, denn bis weit in die 70er Jahre verschwanden Minderjährige in Heimen und niemand kümmerte sich um sie. Die Kinder und Jugendlichen waren dem ungeschulten, brutalen Personal hilflos ausgeliefert. Zwangsarbeit und unvorstellbare Demütigungen waren an der Tagesordnung.

Keine Inspektion von Seiten des Landschaftsverbandes oder der Jugendämter fand den Weg in die Heime, allenfalls nur, wenn es um Architektur-Veränderungen oder Renovierungen ging. Da wurden die Kinder feingemacht, die bösen in den Keller gesperrt, und dann wurde der Bishof [/ Kardinal] oder hoher Besuch von rotbäckigen Nonnen [oder Diakonissen] empfangen [und durch die Anstalten geführt].«««

Gisela Nurthen


Dieser Bericht, und die persönliche Stellungnahme dazu, von *Gisela Nurthen*, wurde von dem Betreiber und Webmaster von Heimkinder.net, Dortmunder Michael Eder, (nachdem ihm die Identität der Berichterstatterin bekannt geworden war) gelöscht; und wurde von ihm vom "Heimkinder" Forum gelöscht ohne jegliche private oder öffentliche Benachrichtigung, Erklärung oder Begründung seinerseits.


Aber bevor der Betreiber und Webmaster von Heimkinder.net, Dortmunder Michael Eder, diesen Beitrag von *Gisela Nurthen* vom "Heimkinder" Forum gelöscht hatte, hatte Martin Mitchell aus Australien in Bezug auf *Gisela Nurthens* vollständigen und zu der Zeit noch bestehenden Beitrag, den folgenden Beitrag darunter gesetzt (Natürlich konnte Martin Mitchell zu diesem Zeitpunkt nicht wissen das *Gisela Nurthens* Beitrag kurz darauf von Michael Eder gelöscht werden würde – und dass sein eigener Beitrag, der sich auf den vorhergenden Beitrag bezogen hatte, dann dort alleine stehen würde). – Jetzt hier zitiert:

»»»Martin Mitchell --- Verfasst am: Mi Okt 22, 2003 04:26 ---
Titel: Teilweises Schuldbekenntnis einer deutschen Aufsichtsbehörde«««

»»»Alle Betroffenen und Mitstreiter sollen wissen:«««

»»» ( Anderswo auf dem Internet kann man nichts darüber finden! )«««

»»»Diese Aufsichtsbehörde, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe, war auch schon immer die Aufsichtsbehörde über die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel und alle ihre Teilanstalten und Filialen in Westfalen – und auch über alle solche "Erziehungsanstalten" der Inneren Mission – wo (in allen *diesen* "Fürsorgehöllen"!) hunderte von "Heiminsassen" sterilisiert und tausende von ihnen schwerstens misshandelt wurden, und auch Zwangsarbeit verrichten mußten, noch jahrzehntelang nach dem Zweiten Weltkrieg. Niemand hat sich bis heute *dafür* bei *ihnen* entschuldigt; und für das Bethel-eigene Freistatt im Wietingsmoor auch nicht die Aufsichtsbehörde in Niedersachsen.

Herzliche Grüße aus Australien!

Martin Mitchell (
www.freistatt.de.vu)
______________________________
"The price of freedom is eternal vigilance!"
Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!«««


Sofort nachdem Martin Mitchell aus Australien diesen Beitrag im "Heimkinder" Forum unternommen hatte, wurde – zusätzlich – von ihm persönlich eine Beitrags-Kombination seines eigenen und *Gisela Nurthens* Beitrag formuliert, und von ihm persönlich in 30 bis 50 verschiedenen deutsch-sprachigen Gästebüchern und Foren (sowie auch einigen englisch-sprachigen Gästebüchern und Foren) eingetragen, bzw. veröffentlicht. Zusätzlich wurden auch viele Leute in Deutschland von Martin Mitchell privat über den genauen Wortlaut dieser seiner Beitrags-Kombination benachrichtigt – mit einem direkten Link auch zu *Gisela Nurthens* zitierten alleinstehenden Beitrag im "Heimkinder" Forumeine Beitrags-Kombination, die aber dann gleicherweise (genauso wie auch *Gisela Nurthens* anfänglicher Beitrag) kurz darauf von Michael Eder vom Heimkinder” Forum gelöscht / zensiert / ausradiert wurde!

»»»*Gute Nachricht!* - *Öffentliche Entschuldigung*
Berichtet von Martin Mitchell aus Australien.


Deutschen, damaligen Minderjährigen, Opfern von staatlicher Gewalt und schweren Misshandlungen auch in kirchlichen Einrichtungen während der NS-Zeitund auch noch danachwurde am 17.10.2003, in einer Feierstunde in Münster vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe [einer Westfälischen Landesbehörde] eine offizielle öffentliche "Entschuldigung" überreicht (wurde aber danach ungenügend publiziert!).

Die Fakten enthalten in dieser Information und ihre Herkunft sind total glaubwürdig und können daher auch mit Zuversicht überall veröffentlicht und weiterverbreitet werden.

Verantwortlichkeit für diese Veröffentlichung liegt bei Martin Mitchell. Er kann auch persönlich kontaktiert werden: E-mail:
martinidegrossi@yahoo.com.au; Webseite: www.freistatt.de.vu.

Copyricht über diese Veröffentlichung genau wie hier formuliert wird nicht erhoben.«««


»»»*Good News!* - *Public Apology issued*
Published by Martin Mitchell in Australia.


An overseeing semi-governmental authority in the State of Westphalia in the Federal Republic of Germany, the "Landschaftsverband Westfalen-Lippe", with its seat in Münster, at a public ceremony on Wednesday 17.10.2003, issued a formal public apology to a number of German citizen who whilst they were minors during the time of National Socialism and whilst being held against their will in state and church run institutions suffered horrendous abuse at the hands of their carers. For some of them the abuse continued for decades even after the Third Reich had ceased to exist.

(The apology after it had been given to the victims, however, was insufficiently publicised.)

The assertions here made are from reliable sources and are totally factual and true and may therefore be republished and distributed with confidence.

The responsibility for the current publication rests with Martin Mitchell who may be contacted via e-mail:
martinidegrossi@yahoo.com.au; Website: www.freistatt.de.vu.

Copyright in this news item as formulated here is specifically waived.«««


Dann, nachdem Martin Mitchell aus Australien den Betreiber und Webmaster von Heimkinder.net, Dortmunder Michael Eder (geborener Michael Notthoff), am Samstag den 27. Oktober 2003 persönlich telefonisch, von Australien aus nach Deutschland, wegen seines fordauernden Löschens angesprochen hatte, versprach Michael Eder etwas 'Genaueres' herauszufinden, und nahm daraufhin – ohne weitere Einleitung oder Erklärung – selbst den folgenden Beitrag im "Heimkinder" Forum, sowie auch im "Heimkinder" Gästebuch, vor. – Jetzt hier zitiert:

»»»Presseforum 14.10.03

Presse-Einladung:
Fototermin Entschuldigung bei Opfern von NS-Gewaltmaßnahmen


Guten Tag, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir müssen ein dunkles Kapitel unserer eigenen Geschichte ansprechen: Auch in den Kliniken und Einrichtungen des ehemaligen Provinzialverbandes, Vorgänger des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), ist Patientinnen und Patienten während der NS-Zeit und noch danach großes seelisches und körperliches Leid angetan worden. So sind damals Menschen gegen ihren Willen festgehalten und zwangssterilisiert worden, sie standen in einer permanenten Gefährdung durch die so genannte Euthanasie.

Bei acht der noch Lebenden, die das LWL-Institut für Regionalgeschichte ermittelt hat, will sich der Landschaftsverband in einer kleinen Feierstunde offiziell entschuldigen. Die Betroffenen kommen unter anderem aus dem Kreis Lippe (Blomberg und Lemgo) und dem Kreis Paderborn (Bad Lippspringe). Wir laden Sie ein zum

Fototermin Entschuldigung bei Opfern von NS-Gewaltmaßnahmen

am Freitag, 17. Oktober, 11.30 Uhr

in Münster, Landeshaus, Freiherr-vom-Stein-Platz 1.

Für den Landschaftsverband wird LWL-Direktor Wolfgang Schäfer die Entschuldigungsschreiben an die acht Betroffenen übergeben. Von der Stiftung Eben-Ezer wird außerdem Pastor Hermann Adam [anwesend sein], [und] vom Bund der "Euthanasie"-Geschädigten und Zwangssterilisierten wird Margret Hamm teilnehmen.

Achtung Redaktionen: Auf Ihren Wunsch machen wir ein Foto und schicken es Ihnen per E-Mail zu. Anruf genügt.

Grüße aus der LWL-Pressestelle

Frank Tafertshofer

_______________________________________________

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen in der Region. Mit seinen 40 Schulen, 17 Krankenhäusern, 17 Museen und als einer der größten Sozialhilfezahler Deutschlands erfüllt der LWL Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, der durch ein Parlament mit 135 Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert wird.

_______________________________________________


ca. 2148 Anschläge«««


Die einzige Web-Adresse im Internet wo man diese 'Pressemeldung' zum damaligen Zeitpunkt finden konnte, war https://www.lwl.org/LWL/Der_LWL/Presse/Mitteilungen/1066137877_0/content_gesamt, oder, über die www.Goole.com Suchmachine (aber nicht über die www.Google.de Suchmaschine!); aber nur dann wenn man den genauen Begriff »lwl entschuldigung« dort eingab. Wenn man dies aber nicht wußte, hatte man keine Chance es zu finden.


Erst am 28. Oktober 2003, wurde erstmalig auch der genaue Wortlaut der kurzen TV-Nachricht die in der Fernsehsendung des WDR-TV am 17.10.2003 ausgestrahlt worden war im Betroffenenkreis bekannt, dadurch das ihn der Betreiber und Webmaster von Heimkinder.net, Dortmunder Michael Eder (geborener Michael Notthoff), persönlich, auf dem "Heimkinder" Forum veröffentlichte, um zu 'beweisen' dass die ganze Sache nichts mit "Heimkindern" zu tun hätte, und auch um zu 'beweisen' dass wir die "damaligen Heimkinder der Nachkriegszeit" nichts mit den "Heimkindern" in der Nazi-Zeit zu tun gehabt hätten. – Jetzt hier zitiert:

»»»admin, Site admin [Michael Eder] --- Verfasst am: Di Okt 28, 2003 11:26 ---
Titel: WDR-Nachricht»»»

»»»Hallo, ,

hier kannst Du den Wortlaut der WDR-Nachricht nachlesen. Es wurden in keiner Weise "Heimkinder" erwähnt…

Das solltest Du in Deinen Beiträgen berücksichtigen und dementsprechend ändern. Wenn Du aber einen anderen Fernsehbeitrag meinst, dann lass es mich wissen.

Wortlaut der WDR-Nachricht am 17.10.03 im WDR-Fernsehen:

"Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe in Münster hat sich heute bei Opfern des NS-Regimes offiziell entschuldigt. Die damaligen Patienten des Provinzialverbandes waren während der NS-Zeit in Verbands-Kliniken interniert. In den Einrichtungen wurden unter der NS-Herrschaft psychisch Kranke und Behinderte gegen ihren Willen festgehalten, etliche wurden zwangssterilisiert. Verbands-Direktor Wolfgang Schäfer überreichte im Rahmen einer Feierstunde ein Entschuldigungsschreiben und drückte im Namen des Landschaftsverbandes sein tiefes Bedauern über das Unrecht aus."«««


●●● Es wird jetzt keineswegs hier versucht diesen damals von Michael Eder angeführten Wortlaut der WDR-TV-Nachricht vom 17.10.2003 anzugreifen; aber genau wo Michael Eder ihn her hatte, und auch ob er irgendwo im Internet angegeben oder aufgeführt war, wissen die Betroffenen bis heute nicht.


Zusätzlich hatte Martin Mitchell aus Australien sich auch schon dazu entschieden seine eigenen Untersuchungen in dieser Sache zu unternehmen indem er sich selbst und eigenständig per Email an zuständige Stellen wenden würde. Diese seine Korrespondenz mit Leuten in Deutschland (begonnen am 28/29.10.2003) ist auch jetzt hier aufgeführt und zitiert:

»»»Re: Entschuldigung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe vom 17.10.2003.

Sehr Geehrter Herr Seibt, [und auch an andere Adressaten, wie weiter unten aufgeführt]

Falls Sie es wissen, würden Sie mich bitte dringend darüber informieren, in welchen diakonischen oder karitativen Anstalten / Institutionen / 'Heimen' (jeweils Name, Standort und Träger, bitte) diese acht überlebenden Herren bei denen sich der Landschaftsverband Westfalen-Lippe vor kurzem entschuldigt hat zur damaligen Zeit untergebracht waren.

Waren diese acht Herren damals "Heimkinder", "Fürsorgezöglinge" oder "Psychiatrie Patienten", oder wie wurden sie kategorisiert?

Wurde ihre 'Behandlung' / Misshandlung / Obhut in diesen Anstalten / Institutionen / 'Heimen' fortgesetzt nach dem Zusammenbruch und dem Ende des 2. Weltkrieges?

Und dauerte diese 'Behandlung' / Misshandlung / Obhut in diesen Anstalten / Institutionen / 'Heimen' an, auch nachdem die Bundesrepublik Deutschland ins Leben gerufen worden war (also nach dem 23. Mai 1949, wenn auch das Grundgesetz in Kraft getreten war)?

Genau für was hat sich der Landschaftsverband Westfalen-Lippe bei diesen acht Herren entschuldigt? *Was war der genaue Wortlaut der Entschuldigung ihnen gegenüber?*

Mit freundlichen Grüßen aus Australien!

Martin Mitchell

PS. Eine ähnliche Mail wurde gestern von mir auch an die folgenden Adressaten versandt:

"Dr. Robert Krieg"
info@krieg-nolte.de

"Pastor Herrmann Adam"
http://www.nicolai-lemgo.de/

"LWL- Direktor Wolfgang Schäfer"
oeffentlichkeitsarbeit@lwl.org

"Margaret Hamm"
redaktion@lichtblick-newsletter.de

"Herbert Elias"
herbert.elias@wdr.de«««


Mit den Namen der Adressaten die er von verschiedenen Stellen und Kontakten gesammelt hatte, konnte Martin Mitchell aus Australien, über die Suchmaschinen, alle zutreffenden Email-Adressen im Internet ausfindig machen. Auf Grund dieser seiner Korrespondenz erhielt Martin Mitchell dann auch sofort eine Antwort zu seinen Fragen, eine Antwort die er auch jetzt hier zitiert:


Zitat einer Mail von Prof. Dr. Bernd Walter, vom 30.10.2003:

»»»Antwort – Re: Entschuldigung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe vom 17.10.2003.

Sehr geehrter Herr Mitchell,

das Schicksal der acht Personen (eine Frau, acht Männer) verlief vor ihrer Aufnahme als "Psychiatriepatienten" in psychiatrische Einrichtungen des Provinzialverbandes sehr unterschiedlich. Zwei wurden als Kinder direkt in den psychiatrischen Anstalten aufgenommen. Eine kam aus einem Kinderheim in Warburg. Vier kamen aus Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft (Bethel bei Bielefeld, Wittekindshof bei Minden und dem St. Josefshaus Wettringen) in Einrichtungen des Provinzialverbandes, wobei wiederum eine vorher in einem Kinderheim und einem Fürsorgeheim gewesen ist. Eine Person war in einem Waisenhaus und dann in Eben-Ezer bei Lemgo.

Bis auf eine Person waren die Kinder und Jugendlichen auch in der Nachkriegszeit noch in den Anstalten. In Einzelfällen bis in die fünfziger und siebziger Jahre.

Der Landschaftverband hat sich für das seelische und körperliche Leid der Betroffenen entschuldigt, das Sie durch die diagnostische Stigmatisierung, die Zwangssterilisation, durch drohende "Euthanasie"/"Euthanasie"-Transporte, die katastrophalen hygienischen Verhältnisse, die schlechte Ernährungssituation und die Gewaltakte von Personen bis in die Nachkriegszeit hinein erfahren haben.

Ich hoffe, dass diese Informationen hinreichend sind.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Walter

Prof. Dr. Bernd Walter
«««
Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Warendorfer Str. 14
48145 Münster
b.walter@lwl.org
Tel.: 0251/591-5701
Fax: 0251/591-3282
LWL im Internet:
www.lwl.org/WIR

BEGIN: VCARD
VERSION: 2.1
X-GWTYPE: USER
FN: Walter, Bernd
N: Walter; Bernd
TITLE: Prof. Dr.
ORG: WIR
TEL: WORK:0251/591-5701
TEL: PREF; FAX:0251/591-3282
EMAIL: WORK; PREF; NGW:
Bernd.Walter@lwl.org
END:VCARD«««


Daraufhin schrieb Martin Mitchell aus Australien sofort eine weitere Mail an Prof. Dr. Bernd Walter um zusätzliche Information zu erhalten, eine Mail die er auch jetzt hier zitiert:

Zitat einer weiteren Mail von Martin Mitchell, vom 30.10.2003:

»»»Antwort auf Antwort -- Re: Entschuldigung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe vom 17.10.2003.

Sehr geehrter Herr Walter,

Ich danke Ihnen vielmals für die Informationen die Sie mir haben so schnell zukommen lassen, und die auch auf alle Einzelheiten eingingen die in meiner Nachfrage enthalten waren. Ich nehme an, daß mir diese Details zugestellt wurden im Auftrage des Landschaftverbandes Westfalen-Lippe.

Jetzt möchte ich nur noch wissen wie alt jeder Zögling / Patient war bei seiner / ihrer Aufnahme / Einlieferung, und jeweils das Datum, (b) was der genaue Wortlaut der Entschuldigung war, und (c) ob auch die jeweiligen 'Heime' / Anstalten / Institutionen – insbesondere die in kirchlicher Trägerschaft – ihre eigene Entschuldigung dazugefügt haben (und wie solche etwaigen dazugefügten Entschuldigungen lauteten).

Mit freundlichen Grüßen

Martin Mitchell«««


Zitat einer weiteren Mail von Prof. Dr. Bernd Walter, vom 31.10.2003:

»»»Weitere Antwort auf weitere Nachfrage – Re: Entschuldigung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe vom 17.10.2003.

Sehr geehrter Herr Mitchell,

damit der Informationsaustausch nicht zu einseitig verläuft, wäre es sehr schön, wenn Sie mir mitteilen könnten, in welchem Zusammenhang Ihre Recherchen stehen und welche Interessen Sie verfolgen.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Walter

Prof. Dr. Bernd Walter
Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Warendorfer Str. 14
48145 Münster
b.walter@lwl.org
Tel.: 0251/591-5701
Fax: 0251/591-3282
LWL im Internet:
www.lwl.org/WIR«««


Martin Mitchell aus Australien war dann bereit sich halbwegs zu identifizieren und dem Herrn Professor Walter in Münster über seine eigene Situation zu berichten. Dies tat Martin Mitchell dann auch ohne weitere Verzögerung, auf folgende Weise:

Zitat einer weiteren Mail von Martin Mitchell, vom 31.10.2003:

Erklärung von Martin Mitchell aus Australien und
weitere Nachfrage zum Thema –
Re: Entschuldigung des Landschaftverbandes Westfalen-Lippe vom 17.10.2003.

»»»Sehr geehrter Herr Walter,

I danke Ihnen wiederum für Ihre schnelle Antwort.

Mein Interesse daran und Recherchieren darüber kommt daher das ich selbst als Kind (und damaliger "Heimatloser Ausländer" (dann, nach dem Kriege)) ein sogenannter »schwachbegabter« »Zögling« / »Patient« / »Insasse« in so einer Institution in West-Deutschland war, der glücklicherweise aber nicht sterilisiert worden ist.

Niemand hat sich bis heute bei mir für die Misshandlungen die an mir begangen wurden und die *ich* erleiden mußte entschuldigt.

Glücklicherweise ist es mir gelungen, nach ein paar Jahren »Internierung« in »Anstalten« / 'Heimen' kirchlicher Trägerschaft über die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe auch, teilweise, die Aufsichtsbehörde war, mich von meinen leiblichen Fesseln zu befreien und nach Australien auszuwandern, aber psychologisch leide ich noch immer.

*Alle Details* nach denen ich gefragt hatte – auch die zusätzlichen – sollten, meines Erachtens, (Datenschutz vorausgersetzt) im Internet für jederman zugänglich sein, damit die "Entschuldigungen" die der alten Dame und den acht alten Herren jetzt nach 60 Jahren zugesagt worden sind auch in aller Öffentlichkeit (und auch weltweit!) bekannt sind und dadurch wirksam werden.

Über etwas das von öffentlicher und auch privater "Entschuldigung" handelt, können Sie mehr lesen in dem Artikel "*»Institutional Child Abuse«* This paper was prepared for the Law Commission of Canada under the title Apologising for Serious Wrongdoing: Social, Psychological and Legal Considerations (leider aber nur in Englisch). Ich empfehle den Artikel jedem der Englisch versteht und sich mit diesen Angelegenheiten auseinanderzusetzen wünscht.

Ich hoffe daß diese Informationen Sie befriedigen werden, und daß Sie mir jetzt diese weiteren Details nach denen *ich* gefragt habe, zustellen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Mitchell
«««


Zitat einer weiteren Mail von Prof. Dr. Bernd Walter, vom 04.11.2003:

»»»Weitere Antwort (aller Fragen) auf weitere Nachfrage und Erklärung hin –
Re: Entschuldigung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe vom 17.10.2003.

Sehr geehrter Herr Mitchell,

herzlichen Dank für Ihre Ausführungen zu den Hintergründen Ihrer Anfrage.

Soweit mir bekannt, hatten die Betroffenen, denen eine Entschuldigung ausgesprochen wurde, folgendes Schicksal:

Person 1:
geb. 1930, 1942 Aufnahme in eine psychiatrische Einrichtung des Provinzialverbandes,

Person 2:
geb. 1924, bald nach der Geburt in ein Waisenhaus, 1927 in eine Einrichtung in kirchlicher Trägerschaft,

Person 3:
geb. 1924, als Kind in eine Einrichtung in kirchlicher Trägerschaft, 1933 in eine psychiatrische [Einrichtung] des Provinzialverbandes,

Person 4:
geb. 1933, 1943 in ein Kinderheim , 1945 in eine psychiatrische Einrichtung des Provinzialverbandes,

Person 5:
geb. 1930, 1932 in ein Waisenhaus, 1941 in eine psychiatrische Einrichtung des Prov.Verb.

Person 6:
geb. 1911, mit 4 Jahren in ein Kinderheim, dann in einem Fürsorgeheim, 1928 in einer Einrichtung in kirchlicher Trägerschaft, 1941 in eine psychiatrische Einrichtung des Prov.Verb.

Personen 7 u. 8:
geb. 1928, mit 5 Jahren in die Fürsorge, 1940 in eine psychiatrische Einrichtung des Prov.Verb.

Über genauere Informationen verfüge ich nicht, da sich unsere Kenntnisse vor allem auf den Aufenthalt in den Einrichtungen des Provinzialverbandes beziehen.

Den Wortlaut der Entschuldigung habe ich Ihnen fast vollständig mitgeteilt. Er ist jeweils auf die Personen zugeschnitten und beachtet die jeweilige Situation in den Anstalten, ob z. B. "Euthanasie"-Verlegungen stattfanden oder nicht.

Die Initiative des Landschaftverbandes knüpfte zunächst im eigenen Verantwortungsbereich an und ging von den dem Verband bekannten Personen aus. Bei einer Person, die nicht in einer Einrichtung des Provinzialverbandes war, hat sich eine kirchliche Einrichtung der Initiative angeschlossen. Die übrigen Einrichtungen, in denen die Betroffenen vor ihrer Aufnahme in die Anstalten des Provinzialverbandes waren, sind nur teilweise bekannt oder wurden nicht angesprochen. Zum einen verfügen wir über wenige Informationen über die Lebensbedingungen in diesen Einrichtungen, zum anderen hat es diesen Einrichtungen gegenüber nur wenige Beschuldigungen über unmenschliche Behandlungsweisen gegeben.

Der Landschaftsverband hat sich also zunächst seiner Verantwortung gestellt, es bleibt abzuwarten, ob auch andere diesem Beispiel folgen.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Walter

Prof. Dr. Bernd Walter
Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Warendorfer Str. 14
48145 Münster
b.walter@lwl.org
Tel.: 0251/591-5701
Fax: 0251/591-3282
LWL im Internet:
www.lwl.org/WIR«««


Besätigung dieser Fakten kam dann einige Tage später auch von dem »Bund der
"Euthanasie"-Geschädigten und Zwangssterilisierten e.V.«
BEZ.DT@t-online.de
Re: Entschuldigung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe vom 17.10.2003.

Zitat einer einer Mail von Margret Hamm, vom 07.11.2003:

»»»Sehr geehrter Herr Mitchell,

entschuldigen Sie meine späte Antwort. Wie haben Sie in Australien von dieser Entschuldigung gehört? Sind Sie beruflich mit dem Thema beschäftigt?

Die Opfer waren in damaligen Provinzialheil- und Pflegeanstalten, hier mit Sitz in Münster. Die Träger der Einrichtungen waren verschieden.

Die Opfer waren untergebracht im damaligen Wittekindshof bei Minden, Dortmund-Aplerbeck, Eickelborn, Niedermarsberg, Gütersloh, Bethel, Warburg, Schweicheln.

Ein Teil der Einrichtungen gehörte zur katholischen bzw. evangelischen Kirche. Wenn es wichtig für Sie ist, es genau zu wissen, lassen Sie es mich wissen. Dann erfrage ich es genau und teile es Ihnen mit. Die Opfer waren sowohl
"Waisenkinder", "Heimkinder", "Fürsorgezöglinge", als auch "Psychiatrie-Patienten". Die meisten von Ihnen haben alle Institutionsarten durchlaufen. Fast alle mussten auch noch nach dem Zusammenbruch des NS-Staates in den Anstalten bleiben. Einige sogar noch bis in die 50iger Jahre bzw. in die 70iger Jahre.

Der Landschaftsverband entschuldige sich für das "seelische und körperliche Leid durch Zwangssterilisation, permanente Gefährdung durch das Nazi-‘Euthanasie’-Programm, katastrophale hygienische Verhältnisse, schlechte Ernährung und erlittene Gewaltakte".

Wenn Sie noch detailliertere Auskunft möchten, lassen Sie es uns wissen.

Wir hängen dieser Mail den Text "Wir über uns" an, da stellen wir uns vor. Uns interessiert natürlich auch, wer Sie sind.

Mit freundlichen Grüßen

Bund der "Euthanasie"-Geschädigten
und Zwangssterilisierten e.V.
Schorenstr. 12, 32756 Detmold

Tel.  (05231) 58 202
Fax  (05231) 300 449

Margret Hamm
(Geschäftsführerin)
«««


»»»ANHANG:

Bund der "Euthanasie"-Geschädigten
und Zwangssterilisierten e.V.
Schorenstr. 12, 32756 Detmold

Tel.  (05231) 58 202
Fax  (05231) 300 449

Wir über uns:

Der Bund der "Euthanasie"-Geschädigten und Zwangssterilisierten e.V. wurde 1987 in Detmold gegründet und arbeitet bundesweit.

Erste Vorsitzende war Frau Klara Nowak. Im März 1999 wurde Frau Marga Heß, die seit 1988 in der Geschäftsstelle des Bundes tätig ist, zur Vorsitzenden gewählt.

Vor der Gründung des Bundes hatten Zwangssterilisierte und "Euthanasie"-Ge­schä­digte keinen Kontakt untereinander. Während der NS-Zeit war es verboten, über das Erlebte zu reden, aber auch nach der Zeit des Faschismus blieb diese Isolation.

Am 14. Juli 1933 wurde das "Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" erlassen. Es war das erste Rassegesetz der Nationalsozialisten. Auf seiner Grundlage wurden bis 1945 etwa 400.000 Menschen, die an einer körperlichen oder geistigen Krankheit litten oder nur im Verdacht einer solchen standen, zwangsweise sterilisiert. Dieser Verdacht genügte, um die Betroffenen in eine Anstalt einzuweisen. Der größte Teil, der durch Meldebögen und Denunziation erfassten Menschen, war nicht erbkrank. Am 1. September 1939 ordnete Adolf Hitler durch einen persönlichen Erlass den Beginn der bereits geplanten "Euthanasie" an. In den "Euthansie"-Gas­mordanstalten und anderen Heil- und Pflegeanstalten wurden etwa 300.000 Menschen durch Gas, Medikamente oder gezieltem Verhungernlassen ermordet.

Zwangssterilisierte und "Euthanasie"-Geschädigte, die durch den nationalsozialisti­schen Massenmord an Kranken, Behinderten und sozial Ausgegrenzten ihre nächs­ten Angehörigen verloren haben, gehören zu den so genannten "vergessenen" NS-Opfern und sind bis heute nicht den anerkannten NS-Verfolgten gleichgestellt. Sie tragen zudem schwer an dem Vorurteil, sie selbst oder ihre Familien seien "minder­wertig" oder "lebensunwert" gewesen.

Wir sind bestrebt, diese Anerkennung zu erreichen. Die Opfer der damaligen Zwangsmaßnahmen sind hochbetagt, viele leben sehr zurückgezogen. In Ge­sprächskreisen versuchen wir, sie aus ihrer Isolation herauszuführen, damit sie un­tereinander über ihre Probleme reden können. Wir leisten betreuende Hilfe in schwierigen Lebenslagen. Bei Anträgen und Behördenangelegenheiten helfen wir und forschen in Archiven nach Beweisunterlagen.

Durch unsere Arbeit haben wir schon vielen Betroffenen helfen können. Falls Ihnen zwangssterilisierte oder durch "Euthanasie"-Aktionen geschädigte Menschen bekannt sind, weisen Sie bitte auf unseren Bund hin.

Seit 1989 verbreiten wir eine kleine Broschüre "Ich klage an" mit Zeitzeugenberichten, und seit 1991 verleihen wir unsere Ausstellung zu Zwangssterilisation und "Euthanasie" im NS-Staat (15 Tafeln/DIN A0). Außerdem ist 1997 unser Dokumentati­onsband "Erbgesundheitsgeschichte" mit Lebensberichten Betroffener, Dokumenten zur "Euthanasie" und einem kurzen Abriss der Entschädigungsregelungen seit 1945 erschienen.

Wir verfolgen ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke und sind selbstlos tätig.«««


Wie schon zuvor in diesen Aufführungen hier erwähnt, wurde die Webseite Heimkinder.net am 7./8. November 2003 von Dortmunder Michael Eder (geborener Michael Notthoff) geschlossen. Über die nächsten acht Monate hinweg, jedoch, war dann bei Aufruf der Webseite Heimkinder.net, ununterbrochen, eine speziell von Michael Eder angebrachte, nicht der Wahrheit entsprechende, Notiz zu lesen:

»»»Die Webseite heimkinder.net wurde mißbraucht und deshalb abgeschaltet.

Michael Eder

Dieser Mißbrauch wurde hauptsächlich (neben zwei anderen namentlichen bekannten Personen) betrieben von:


Martin Mitchell

martinidegrossi@yahoo.com.au
P O Box 112
LONSDALE . SA . 5160
A U S T R A L I A
«««


Am 13. November 2003, dann, nachdem Martin Mitchell aus Australien alle Fakten betreffs den Personen denen vom Landschaftsverband Westfalen eine Entschuldigung überreicht worden war eingehend überprüft hatte, tätigte er den foldenden Beitrag auch im zu der Zeit bestehenden Jugendwerkhof.info-Forum:


»»»Subjekt: *Gute Nachricht!* - *Öffentliche Entschuldigung*
geschrieben von Martin [Mitchell] (
martinidegrossi@yahoo.com.au, www.diakoniefreistatt.de.vu), Down Under, am 13.11.2003 um 04:12 Uhr:

*Gute Nachricht!* - *Öffentliche Entschuldigung*
Berichtet von Martin Mitchell aus Australien.


Deutschen, damaligen Minderjährigen, Opfern von staatlicher Gewalt und schweren Misshandlungen auch in kirchlichen Einrichtungen während der NS-Zeitund auch noch danachwurde am 17.10.2003, in einer Feierstunde in Münster vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe [einer Westfälischen Landesbehörde] eine offizielle öffentliche "Entschuldigung" überreicht (wurde aber danach ungenügend publiziert!).

Die Fakten enthalten in dieser Information und ihre Herkunft sind total glaubwürdig und können daher auch mit Zuversicht überall veröffentlicht und weiterverbreitet werden.

Verantwortlichkeit für diese Veröffentlichung liegt bei Martin Mitchell. Er kann auch persönlich kontaktiert werden: E-mail:
martinidegrossi@yahoo.com.au; Webseite: www.freistatt.de.vu.

Copyricht über diese Veröffentlichung genau wie hier formuliert wird nicht erhoben.«««


»»»*Good News!* - *Public Apology issued*
Published by Martin Mitchell in Australia.


An overseeing semi-governmental authority in the State of Westphalia in the Federal Republic of Germany, the "Landschaftsverband Westfalen-Lippe", with its seat in Münster, at a public ceremony on Wednesday 17.10.2003, issued a formal public apology to a number of German citizen who whilst they were minors during the time of National Socialism and whilst being held against their will in state and church run institutions suffered horrendous abuse at the hands of their carers. For some of them the abuse continued for decades even after the Third Reich had ceased to exist.

(The apology after it had been given to the victims, however, was insufficiently publicised.)

The assertions here made are from reliable sources and are totally factual and true and may therefore be republished and distributed with confidence.

The responsibility for the current publication rests with Martin Mitchell who may be contacted via e-mail:
martinidegrossi@yahoo.com.au; Website: www.freistatt.de.vu.

Copyright in this news item as formulated here is specifically waived.«««


Während Martin Mitchell noch im Begriff war einen weiteren Beitrag im Jugendwerkhof.info-Forum zu schreiben, wurde dieser oben zitierte Beitrag sofort von Mike Jung (Berlin) vollständig gelöscht – 13.11.2003 um 04:29 Uhr – ohne Angabe dass der von ihm gelöschte Beitrag jemals existiert hatte, und auch ohne die Ablegung einer Erklärung für dieses Löschen. An Stelle des gelöschten Beitrages setzte Mike Jung (Berlin) dann sofort den folgenden Beitrag. Später änderte er dann die Stelle wo sein eigener Beitrag anfangs im Forum gestanden hatte, und auch die Uhrzeit, von "04:29 Uhr" auf "03.30 Uhr".

Jetzt hier reproduziert mit Hilfe von genauen Kopien der Originale aus dem Jugendwerkhof.info-Forum. Die Kopien bleiben auch noch Heute in den Händen von Martin Mitchell. Und auch die genaue Reihenfolge der damaligen Beiträge wird hier von Martin Mitchell beibehalten:


»»»Subjekt: Aus gegebenem Anlaß…
geschrieben von Mike Jung, 13.11.2003 um 04:30 Uhr:

Aus gegebenem Anlaß teile ich Euch noch einmal mit, dass sämtliche themenfremde Beiträge in diesem Forum gelöscht werden, sofern sie nicht im entferntesten Sinne mit dem Jugendwerkhof zu tun haben.

Das Beispiel Heimkinder.net hat gezeigt, was aus einer Seite werden kann, wenn es keine permanente Überwachung der Foren und Gästebücher gibt.

Für diejenigen, die sich vom Heimkinder.net-Forum zu uns verlaufen haben: Beiträge, die hier gepostet wurden, werden nicht auf Wunsch des Autoren gelöscht. Also erst überlegen, dann posten. Ausnahmen natürlich bei Doppelpostings.

Ein Rechtsanspruch auf Verbleiben eines Beitrages hier im Forum besteht nicht.

Hört sich vielleicht etwas blöde an, was ich da eben geschrieben habe, aber glaubt mir, Heimkinder.net, bzw. deren User sind überall. :o(

Trotzdem
liebe Grüße

Mike«««


Und am 20.11.2003 musste Mike Jung (Berlin) von Jugendwerkhof.info dann noch das letzte Wort haben, und unbedigt hinzufügen:


»»»
Subjekt: Dringende Korrektur des Beitrages [von Martin Mitchell betreffs "Öffentliche Entschuldigung"]... (eröffnet von [dem sich zu der Zeit "auf Reisen befindenden" und zu sehr mit anderen Dingen beschäftigten] Mike Jung).
Geschrieben von Mike, 20.11.2003 um 16:38 Uhr:

Die Entschuldigung [des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, am 17.10.2003, gegenüber den acht älteren Person] betraf ausschließlich Ehemalige aus Psychiatrischen Einrichtungen und nicht das Heimsystem an sich.

Mike

[ Mike Jung (Berlin) ]
«««

[ Erstveröffentlichung auf dieser Webseite: 27. September 2005 ]



Subindex Nr. 1

Ehemalige Heimkinder wollen nicht mit anderen verwechselt werden.
Sie haben ihre eigene Webseite: Heimkinder-Ueberlebende.org @ www.heimkinder-Ueberlebende.org




Martin Mitchell – Fotos aus seiner Kindheit und Jugendzeit
(chronologisch arrangiert – 1946-1964 – von unten aufwärts)


Die Leidensgeschichte des damalig staatenlosen Jugendlichen Martin Mitchell
in westdeutscher “Fürsorgeerziehung” in den 1960er Jahren, geschildert und
belegt an Hand von aktuellen Schriftstücken aus der “Fürsorgeerziehungsakte”
damalig geführt von der Anstaltsleitung der Betheler Zweiganstalten Freistatt –
Anstalt Freistatt im Wietingsmoor
(Kreis Diepholz, Niedersachsen) – Teilanstalt
der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel
(bei Bielefeld, Nordrhein-Westfalen).

( Akte erhalten in Australien am 16. Mai 2006.
)



Intensive Handarbeit im Moor in Anstalt Freistatt, damals – historische Bilder –
( im Oktober 1993 umbenannt in Diakonie Freistatt).
Virtueller Rundgang durch das damalige Freistätter Wietingsmoor in Niedersachsen


Fürsorgeerziehung im Nationalsozialismus –"Bewahrung" und "erbbiologische Aussiebung" von Fürsorgezöglingen.
Vermächtnis und Auswirkungen dieser Ideologien im Nachkriegsdeutschland und in der Bundesrepublik
(1945 - 1985)


Fürsorgeerziehung im Dritten Reich –
Werner Villinger, Chefarzt von Bethel, und seine Ideologien und Karriere
in der Jugendfürsorge und Jugendpsychiatrie
auch in West-Deutschland, nach 1945.


Ein weiterer Beweis für das was den Mächtigen weiterhin in Deutschland wichtig war
sofort nach dem zweiten Weltkrieg,
und ihnen auch weitergehend wichtig war in der Bundesrepublik Deutschland,
nach 1949, besonders in der Fürsorgeerziehung.
Ein Beispiel für die Kontinuität in der Sozialfürsorge: Helene Wessel


Zwangsverpflichtet im Vaterland!
"ZWANGSARBEIT" – "ARBEITSDIENST" – "ARBEITSTHERAPIE" – "KEIN PFENNIG JOBS"
– Fürsorgeerziehung, Jugendwohlfahrt und Arbeiterwohlfahrt und ihre Abarten
in der Geschichte Deutschlands – hier ein Beispiel aus dem Dritten Reich –
und ein Moor,Torfabbau und anstaltseigenes Torfwerk gehörten auch hier wieder mit dazu.


Geschlossene Unterbringung.
Die Geschichte des geschlossenen Mädchenheims Feuerbergstraße in Hamburg-Altona.
Fürsorgeerziehung unter dem Jugendwohlfahrtsgesetz:
Weimarer Republik. Drittes Reich. Bundesrepublik (BRD).


Kinder und Jugendliche als Opfer in 'Erziehungsheimen' / Arbeitserziehungslagern / Arbeitszwangslagern

Damalige Erziehungsanstalten gleicher Art wie jahrzehntelang in Westdeutschland betrieben wurden,
existierten auch in der Bundesrepublik Österreich.
Ein Betroffener aus Österreich meldet sich zu Wort.


Die bisher verdrängte Geschichte der Heimerziehung in der Republik Österreich - Schwarze
Pädagogik der Nachkriegszeit, genauso wie in der Bundesrepublik Deutschland
.
WANDERAUSSTELLUNG zur Geschichte der Heimerziehung in Österreich - Nachkriegszeit.
Ein Heim Namens
"WEGSCHEID", in Linz, Öber-Osterreich, wird vorgestellt:
Ausstellungskatalogue:
Michael John / Wolfgang Reder, "Wegscheid. Von der Korrektionsbaracke
zur sozialpädagogischen Institution"
, Linz 2006, ISBN-10: 3-200-00657-9.


“Der unwerte Schatz” – Roman einer Kindheit – Vernichtung ‘unwerten’ Lebens.
Roman von Tino Hemmann, Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2005 – ISBN 3-938288-41-8


DVD 112 / 2005: "LEBENSUNWERT – Paul Brune – NS-Psychiatrie und ihre Folgen
ca. 45 Min. Film plus 15 Min. ergänzendes Material – erhältlich vom Medienshop
des Westfälischen Landesmedienzentrum – Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Münster.


Lebenswert – Lebensunwert – ERNST KLEE : "Deutsche Medizin im Dritten Reich"
S. Fischer Verlag Frankfurt/M., Oktober 2001, ISBN 3-10-039310-4416.
Rezension von dem Soziologen Dr. Robert Krieg (geb. 1949) selbst Autor und Regisseur:


Schutzbefohlene Heimkinder / Insassen Hinter Mauern : Ein Fallbeispiel – Der Leidensweg des Paul Brune

Paul Brune – Fallbeispiel – „Lebensunwert“ – Filmbiographie
über die langen Schatten der Psychiatrie des 'Dritten Reiches',
aber auch ihre dunkle Kontinuität in der Bundesrepublik
bis fast in die Gegenwart –
konzentriert sich hier auf die Situation in Einrichtungen der Provinz Westfalen in der Trägerschaft des Provinzialverbandes,
Vorläufer des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).


Paul Brune – “Lebensunwert” – Und wer sonst noch? – Eine späte Entschuldigung!
NS-Ideologie im Dritten Reich und ihre Folgen – auch noch für lange Zeit danach.
Beiträge, Erklärungen und Korrespondenz zu diesen Themen – aus dem Jahre 2003.


Gott und die Welt. - Einzelhaft und Zwangsarbeit – Fürsorgeerziehung
in Deutschland [BRD] [50er, 60er, 70er und 80er Jahre] –

im WDR Fernsehen, Sonntag 11.09.2005 um 16:25;
Wiederholung, Dienstag 13.09.2005 um 10:15, (Länge 30 Min.).


WDR FERNSEHEN – Dokumention: "Lebensunwert" – Der Weg des Paul Brune

Zum Thema Antifaschismus:
»Lebensunwert? - NS-Psychiatrie, Zwangssterilisierung und Widerstand« -
Irrsinnige Ideology und ihre Langzeit Folgen im Nachkriegsdeutschland. -
Herausgeber dieses Sachbuches, erstveröffentlicht in 2007, ist

der Freundeskreis Paul Wulf. Erschienen im Graswurzel Verlag. ISBN 3-939045-05-5.


Ein VORWORT von Journalist, Filmmacher und Autor Robert Krieg zum Sachbuch
»Lebensunwert? - NS-Psychiatrie, Zwangssterilisierung und Widerstand«


[ Heimerziehung – Zöglinge - Heimkinder ] Zwischen Disziplinierung und Integration
– Westfälisches Institute für Regionalgeschichte – Landschaftsverband Westfalen-Lippe Münster –
FORSCHUNGEN ZUR REGIONALGESCHICHTE – Markus Köster und Thomas Küster (Hg.)
[ Anstaltserziehung – Fürsorgeerziehung – Weimarer Republik – Drittes Reich – Bundesrepublik ]


Dipl.-Päd. Wolfram Schäfer, Institut für Erziehungswissenschaft, Philipps-Universität Marburg:
Fürsorgeerziehung und Jugendpsychiatrie im Nationalsozialismus
Die erbbiologisch begründete Forderung nach der »Aussonderung Unerziehbarer« aus der Fürsorgeerziehung war von den führenden Vertretern der deutschen Jugendpsychiatrie bruchlos aus der Weimarer Republik über die NS-Diktatur in die Bundesrepublik tradiert worden. Die Auswirkungen auf die Gestaltung der Heimerziehung in der jungen Demokratie waren bekanntermaßen fatal.


Sieglinde WALTRAUD Jung’s Leidensgeschichte als Gefangene
und unentlohnter Arbeitssklave der Rummelsberger Anstalten,
im "Haus Weiher"
(1965-1968)(zugehörend zur Bayrischen Inneren Mission)
"Heim für 'schwererziehbare' Mädchen""Mädchenheim Weiher"
(1938-1972)
in Hersbruck, bei Nürnberg, eine Zweigstelle der Rummelsberger Anstalten, in Bayern,
Bundesrepublik Deutschland – "Wirtschaftsunternehmen" im "Wirtschaftswunder BRD".


Ehemalige Heimkinder schildern »Schwere Schicksale im Bundestag«,
Berichtet im Der Westen (Das Portal der WAZ Mediengruppe), 16.11.2007.
Sabine Nölke: Der Petitionsausschuss des Bundestags befaßte sich
erstmals im Dezember 2006 mit dem Schicksal ehemaliger Heimkinder.


»Die weggesperrten Kinder der Nachkriegszeit.«
»Heimzöglinge der 50er und 60er Jahre haben ihr Schweigen gebrochen -
Jetzt fordern sie eine Entschädigung.
«
Jürgen Potthoff berichtet im Der Westen (Das Portal der WAZ Mediengruppe), 20.11.2007.


Regina Eppert (Regina Page) mit Peter Wensierski vom SPIEGEL berichten
über, und diskutieren, die damalige Heimerziehung der Nachkriegszeit
(ca 1945-1979)
in ihren Sachbüchern "Schläge im Namen der Herrn – Die verdrängte Geschichte
der Heimkinder in der Bundesrepublik"
und "Der Alptraum meiner Kindheit und Jugend –
Zwangseinweisung in deutsche Erziehungsheime"

Berichtet @ westline – in Westfälische Nachrichten – 20. Oktober 2006,
in einem Artikel mit der Überschrift "Lachen und Weinen strengstens verboten".


"Mädchenknast" – Dortmunder Vincenzheim – September 1977 – auch hier werden Heimkinder weitergehend gefangen gehalten und als unentlohnte Arbeitskräfte – Zwangsarbeiter – von der Katholischen Kirche von Deutschland ausgebeutet – hier in einer Waschanstalt / Großwäscherei der Paderborner Vinzentinerinnen.

Das damalige Vincenzheim (für Mädchen) - die heutige Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung "Vincenzheim Ausbildungsstätte" - in Dortmund lehnt den Vorwurf von damaligen Misshandlungen gegen ihre jugendlichen Heim-Insassen ab. Und auch Theo Breul, Abteilungsleiter beim Caritas-Verband in Paderborn, was das Salvator-Jugendheim in Hövelhof - das damalige Salvator-Kollege (für Jungens) - betrifft, weist alle Vorwürfe zurück.

Bundesrepublik Deutschland: Kinder alleinerziehenden Müttern entrissen und in konfessionelle Heime gesperrt, um christlich erzogen zu werden. Heimkinder wegen läppischer „Vergehen“ – nur bei Hinreichung einmal täglich von Wasser und Brot –
in Isolationshaft gesperrt.
Heimkinder-Ueberlebende überall in der Bundesrepublik Deutschland
berichten von jahrelanger unentlohnter „Zwangsarbeit“ und schwerwiegenden Misshandlungen und Entwürdigungen –
und sind noch heute davon traumatisiert.


Heimkinder-Überlebende brechen ihr Schweigen: Schläge und Quälereien von Kindern und Jugendlichen - "Unglaublich. " - "Niemand hat etwas davon gewußt." "Es kann doch nicht möglich sein. " - "Niemand [von den Heim-Insassen] hat sich beschwert. " - Es habe "allerdings keine regelmäßigen Kontrollen gegeben. " - Heute wird von den Verantwortlichen nur geleugnet, bagatellisiert, oder einfach völlig geschwiegen.

„Moorhof zur Hölle“ – Freistatt im Wietingsmoor in den 50er Jahren. Opfer über die damaligen Methoden in dieser Anstalt; berichtet mit Hilfe eines Zeitungsartikels der am 13.5.1999 im Weser-Kurier veröffentlicht wurde – das Jahr des 100. Jubiläumsfestes der Diakonie Freistatt.

Die wahre Geschichte der damaligen ANSTALT FREISTATT aufgedeckt und erstmalig im Internet veröffentlicht! ANSTALT FREISTATT, Torfgewinnungsgesellschaft im Bethel eigenen Wietingsmoor, ein privat-kirchliches Wirtschaftsunternehmen und Moorlager Arbeitserziehungslager / Arbeitszwangslager der Diakonie (1899-1991), das noch jahrzehntelang nach dem Zweiten Welt Krieg in der Bundesrepublik Deutschland angewendet wurde, wo 14 bis 21 Jahre alte “schwererziehbare” jugendliche deutsche Zwangsarbeiter systematisch getrimmt und auf das Schlimmste misshandelt wurden.

Das Wirtschaftsunternehmen der Torfgewinnungsgesellschaft im Bethel eigenen Wietingsmoor, im Areal der ANSTALT FREISTATT, im Hannoverschen, in der Bundesrepublik Deutschland, und dessen jugendlichen deutschen Zwangsarbeiter, im Vergleich zu den jugendlichen – und auch älteren – deutschen Zwangsarbeitern im BREMISCHEN TEUFELSMOOR, ein Wirschaftsunternehmen der TurbaTorfindustrie G.m.b.H, im Dritten Reich. Was war der Unterschied? Das ersterwähnte wurde (von 1899-1991) von der Diakonie betrieben, das andere (von 1934-1945) vom Staat.

Freistatt – Wirtschaftsunternehmen – Teil I
Freistatt – Anstalt Freistatt – Diakonische Heime Freistatt – Diakonie Freistatt – Freistatt im Wietingsmoor – Betheler Zweiganstalten im Wietingsmoor – Arbeiterkolonie Freistatt – Arbeitsdienstlager Freistatt – Moorkolonie Freistatt –
“Zwangsarbeitslager Freistatt”
Was entspricht der Wahrheit, und was nicht?


Freistatt – Wirtschaftsunternehmen – Teil II
Zweimalige Flucht eines jugendlichen Zwangsarbeiters aus Freistatt im Wietingsmoor
HOLZNER, MICHAEL – TREIBJAGD – Die Geschichte des Benjamin Holberg –
ein auf Fakten bassierender Roman über die Fürsorgeerziehung und ihre Folgen
in der Bundesrepublik Deutschland.
AUSZÜGE.


Tatorte schwerwiegender Misshandlung von Kindern und Jugendlichen
im Bethel eigenen Freistatt im Wietingsmoor:
Deckertau, Haus Neuwerk, Heimstatt, Moorburg, Moorhof, Moorhort, Moorpenison, Moorstatt, Wegwende, und Wietingshof.


Bethel-eigene Anstalt Freistatt im Wietingsmoor – Erziehungsziel “Arbeite und Bete!”
Stellungnahme dazu eines weiteren Betroffenen, Peter Remmers (vom 12.01.2006):
“Freistätter Hölle!” – “Das Moor ist die Hölle!”
– Fünf Jahre hatte er dort verbringen müssen! –


Mail (vom 16.02.2006) des heutigen Geschäftsführers der Diakonie Freistatt,
Pastor Wolfgang Tereick, an den ehemaligen Freistatt Insassen, Peter Remmers,
worin der Herr Pastor die Ehrlichkeit des ehemaligen Zöglings in Frage stellt.
.


Ehemaliger Freistatt Insasse, Peter Remmers, am 16.02.2006, antwortete
dem heutigen Geschäftsführer der Diakonie Freistatt, Pastor Wolfgang Tereick,
auf dessen Anschuldigungen, vom 18.02.2006.
.


6. Stellungnahme von Pastor Wolfgang Tereick, Geschäftsführer Diakonie Freistatt, vom 04.03.2006
− in EVANGELISCHE WOCHENZEITUNG FÜR WESTFALEN UND LIPPE: UK "Unsere Kirche" −
folgend der Veröffentlichung des Buches "Schläge im Namen des Herrn".


Der heute 61-jährige ehemalige Fürsorgezögling Willi Komnick
erstmalig nach 40 Jahren, am 5. Mai 2006, besucht die heutige Diakonie Freistatt –
damalige Anstalt Freistatt im Wietingsmoor, gelegen in einem riesigen
Hochmoorgebiet zwischen Diepholz und Sulingen im Hannoverschen, in Niedersachsen –
ein Ableger der „v. BodelschwinghschenAnstalten“ Bethel, bei Bielefeld,
in Nordrhein-Westfalen – wo die damaligen jugendlichen Insassen
systematisch misshandelt und ausgebeutet worden waren.


Warum habt ihr mich geschlagen?, fragen heute die ehemaligen Insassen,
die damals in Anstalt Freistatt im Wietingsmoor, einem riesigen Hochmoorgebiet
zwischen Diepholz und Sulingen im Hannoverschen, in Niedersachsen –
einem Ableger der „v. BodelschwinghschenAnstalten“ Bethel, bei Bielefeld, in
Nordrhein-Westfalen – systematisch misshandelt und ausgebeutet worden waren.


Während sich die Bundesrepublik Deutschland im Wirtschaftswunder befand,
und begann Goldbarren in Manhatten Banken zu stapeln,
wurden Kinder und Jugendliche im ganzen Land in Heimen und Anstalten
meistens kirchlicher Trägerschaft auf das Schlimmste misshandelt,
geknechtet und ausgebeutet,
und dort nicht nur um ihre Kindheit und Jugendzeit gebracht,
aber dort auch um ihre Löhne und ihre ihnen später zustehenden Rentenanteile betrogen.


Ehemaliges Heimkind Wolfgang Rosenkötter erzählt seine Geschichte:
"Mein erster Tag in Freistatt" - [ Freistatt im Wietingsmoor - Diakonie Freistatt ] -
im
SOZIALEXTRA. Zeitschrift für Soziale Arbeit und Sozialpolitik. Dezember 2006
(Seite 18). Auch im "SWR2Eckpunkt" hat Wolfgang Rosenkötter schon am 26. September 2006
unter dem Titel
"Ich habe nur Angst gehabt" von seinen Erfahrungen berichtet.
"Mein erster Tag in Freistatt" veröffentlicht auch auf dieser Webseite: Heimkinder-
ueberlebende.org
mit freundlicher Erlaubnis von dem Autor, Wolfgang Rosenkötter.


Im Heim [ Anstalt Freistatt in den 70er Jahren ]: Gewalt und Zwang weitergehend auf der Tagesordnung. Schwerarbeit ohne Entlohnung in Bethel eigenen Betrieben fortgesetzt. Verpachtung der Zöglinge auch an umliegende Bauerhöfe ohne dass ihrerseits, oder von Seiten der Mutter-Anstalt Bethel, Sozialversicherungsabgaben entrichtet werden.

Die schreckliche Seite der Kirche - SPIEGEL ARTIKEL vom 19.5.2003 - KIRCHE Unbarmherzige Schwestern

Schikanen überall, auch beim "Reichsarbeitsdienst" (RAD) 1940:
Erfahrungsbericht eines Reicharbeitsdienstlers, Werner Mork (*1921),
aus Kronach, aufgezeichnet Juli 2004


[ Nationalsozialistische Ideologie als Hilfe zur Erziehung – der Anfang des Endes. ]

Von der Fürsorgeerziehung zur Kinder- und Jugendhilfe.
Vom Jugendwohlfahrtsgesetz zum Kinder- und Jugendhilfegesetz.
Historischer Wandel der Hilfe zur Erziehung




Bitte nicht vergessen auch "Ehemalige Heimkinder" @ http://heimkinderopfer.blogspot.com zu besuchen.


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