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Wieder
ein Schlag ins Gesicht für viele der Betroffenen, die in
Freistatt misshandelt, geknechtet und ausgebeutet wurden ...sind
diese Aussagen, die einfach nicht der Wahrheit entsprechen
"[...]
wir sind aber schon lange dabei, alles öffentlich zu
machen"
"[...]
Mit der Vergangenheit der Einrichtung werde seit Jahren offen
umgegangen"
"Die
Diakonie Freistatt war in den 50er Jahren für straffällig
gewordene Jugendliche eine Alternative zum Zuchthaus"
"Bethel
arbeitet Unrecht der Heimerziehung auf
"
[ Enthoben aus dem Internet @
http://www.diakonie.de/de/html/aktuelles/3043_3990.html
]
Diakonie
- STARK FÜR ANDERE
Bethel
arbeitet Unrecht der Heimerziehung auf
07.03.2006
Die
Missstände in der Bethel-Einrichtung Diakonie Freistatt nach dem
Krieg sollen wissenschaftlich aufgearbeitet werden.
Bielefeld
(epd). „Wir wollen nichts beschönigen, wir sind aber schon
lange dabei, alles öffentlich zu machen", sagte
Bethel-Sprecher Jens Garlichs am Dienstag in Bielefeld dem epd. Im
Laufe des Jahres solle die Geschichte des Heimes bei Diepholz in
Niedersachsen wissenschaftlich aufgearbeitet und publiziert werden.
Bethel ist mit 20.000 Betreuungsplätzen für Behinderte,
Kranke und sozial Schwache das größte diakonische
Unternehmen Europas.
Außerdem sei im Mai eine
Veranstaltung in der Einrichtung mit dem Autor des Buches „Schläge
im Namen des Herrn", Peter Wensierski, und früheren
Heimkindern geplant. Mit der Vergangenheit der Einrichtung werde seit
Jahren offen umgegangen, sagte Garlichs. Die Leitung der Einrichtung
in Freistatt bemühe sich auch um Gespräche mit Betroffenen.
Sie bekämen außerdem alle Akten aus der Zeit zur Verfügung
gestellt.
Die Diakonie Freistatt war in den 50er Jahren für
straffällig gewordene Jugendliche eine Alternative zum
Zuchthaus. Die Jugendlichen wurden oftmals in der Torfstecherei und
in der Landwirtschaft eingesetzt.
Wensierski beschreibt in
seinem vor wenigen Wochen veröffentlichten Buch „Schläge
im Namen des Herrn" unmenschliche Erziehungsmethoden in
kirchlichen Erziehungsheimen in der Nachkriegszeit. Auch die Diakonie
Freistatt wird in dem Buch erwähnt.
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