Der Betreiber dieser nichtkommerziellen Webseite ist der hoch-engagierte Martin Mitchell in Australien (ein ehemaliges “Heimkind” in kirchlichen Heimen im damaligen West-Deutschland)

Augenöffnende Textauszüge, unter anderem, von »Bethel und das Geld:
die ökonomische Entwicklung der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel; 1867-1998 / Bethel«
herausgegeben Wolfram Korn - Bielefeld: Bethel-Verlag, 1998 - ISBN 3-922463-89-4 ( 146 Seiten )
mit Beiträgen von Bärbel Bitter, Karl-Heinz Hongsmeier, Rainer Norden und Walter Schroeder:
»Bethel nach 1945 - Wiederaufbau und Fortsetzung der Arbeit im Geiste der Väter«

[ Haus Gottes“ = „Bethel bei Bielefeld“ - gemeint sind die totale Institution, die „v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel und ihre Teilanstalten“ an vielen verschiedenen Stellen in Deutschland, West und Ost, insbesondere „Bethel bei Bielefeld“, „Eckardtsheim in der Senne“, „Homborn im Kreis Hagen“, „das niedersächsische Freistatt im Wietingsmoor“( „Freistatt“, „Torfgewinnungsunternehmen
/ Agrarunternehmen“ / Viehzuchtunternehmen“ )“, und das brandenburgische „Hoffnungsthal“ / „Lobethal“ / „Gnadenthal“ bei Berlin-Oranienburg ]

[ Seite 88 ]

Bethel nach 1945

Wiederaufbau und Fortsetzung der Arbeit im Geiste der Väter

Das Ende des Zweiten Weltkrieges
[ am 08.05.1945 ] und das Entstehen der Bundesrepublik Deutschland [ am 23.05.1949 ] bedeutete für Bethel tiefgreifende Einschnitte und Veränderungen [ d.h. das Unternehmen affektierende tiefgreifende“ „Probleme und negative Auswirkungen ]. Der erste Einschnitt kam am 4. Januar 1946 durch den Tod des langjährigen Anstaltsleiters Fritz von Bodelschwingh [ „Pastor Fritz“ ]. Sein Tod traf die Bethel-Gemeinde, die gerade dabei war, sich von den Schrecken des Krieges zu erholen hart.

[ ………. ]

[] Für die Vorstände stand einwandfrei fest, das Pastor Fritz für die Nachfolge in der Anstaltsleitung „in letzter Zeit ausschließlich Herrn Konsistorialrat Hardt aus Münster genannt habe.“1 Diesem Wunsch entsprach der Vorstand und berief Rudolf Hardt als neuen Anstaltsleiter. Dieser sah es [ von 1946 an, bzw. vom 23.05.1949 an ] bis zu seinem Tode im Jahre 1959 als Aufgabe an, die Arbeit „im Geiste der Väter“ weiterzuführen und Bethel an die Vorgaben des demokratischen und sozialen Rechtsstaates der Bundesrepublik Deutschland anzupassen.

[ Seite 89 ]

Für
das Gemeinwesen Bethel hatte diese Entwicklung weitreichende Konsequenzen, die sich vor allem im Bereich der Betriebe bemerkbar machten.

[ Seite 90 ]

Neben diesen Veränderungen machte sich Mitte der 50er Jahre ein
weiteres Problem bemerkbar, das das traditionelle Bild Bethels nachhaltig verändern sollte: Der Mitarbeitermangel. [...]

Der
Mangel an Nachwuchs in den Pflegeberufen und das nachlassende Interesse an einem Eintritt in die Diakonissen- oder Diakonenschaft, wird verständlich, wenn man die allgemeine wirtschaftliche Situation betrachtet. Die Wunden der Nachkriegszeit begannen zu heilen, die Wirtschaft florierte und damit bestand die Möglichkeit, gut bezahlte Arbeitsstellen in der Industrie zu finden. [...]

Angesichts dieser
[ für „Bethel“ „tiefgreifende Einschnitte und Veränderungen ] stellte Friedrich von Bodelschwingh (III.), der nach dem Tode von Rudolf Hardt im Jahre 1959 Nachfolger im Amt des Anstaltsleiters wurde, wiederholt die Frage: „... ob [ Bethel“ = „Haus Gottes ] die christlichen Liebeswerke in ihrer jetzigen Größe bestehen bleiben oder ob man sie ganz verkleinert oder ob man sie überhaupt aufgeben und Sorge um die Kranken der öffentlichen Hand überlassen soll.“7

[ Seite 91 ]

Zeit des Umbruchs

Anläßlich der Verwaltungsratssitzung im November 1967 zitierte Friedrich von Bodelschwingh
[III.] Professor [ Dr. Walter] Schulte [ Vikar und Dozent an der Kirchlichen Hochschule Bethel 1949-1951, Oberarzt in Bethel von 1954-1960, danach Direktor der Landesheilanstalt Gütersloh ], Festredner auf der 100 Jahrfeier Bethels [ am 16.04.1967 ], der [ zu diesem Anlass ] seine Befürchtungen folgendermaßen zusammengefaßt hatte: „Bethel ist gefährdet, nicht von außen. ... Bethel ist älter geworden. Ob es zu herbsten anfängt? Unbedenklichkeit, Unbefangenheit und Schwung der ersten Jahre sind verblüht. Vorsicht und Sicherungsbemühungen scheinen nur kleinere Schritte zuzulassen.“9

Friedrich von Bodelschwingh (III.)
[ um diesen Zeitpunkt 1967/1968 ] sah jedoch Möglichkeiten, etwas gegen „das Herbsten“, gegen die kleinen Schritte zu tun, unter anderem durch die Schaffung überschaubarer Bezirke, in denen, „es viel stärkere Eigenverantwortung gibt, indem man sich nicht so leicht damit zufrieden geben kann, daß alles eben nur funktioniert.“10

Die Durchsetzung dieser Veränderungen überließ von Bodelschwingh (III.) jedoch anderen. Am 15.12.1968 trat er in den Ruhestand. So blieb es seinem Nachfolger Pastor Alex Funke, bis dahin Leiter des Predigerseminars in Soest, vorbehalten,
die Strukturen in Bethel der neuen Zeit anzupassen.

Pastor Alex Funke fand bei seinem Amtsantritt
[ Dezember 1968 ] eine Institution vor, bei der ein Strukturenwandel im Gefüge der Leitung sowie Änderung im Zusammenleben zwischen behinderten [ Menschen ] und nicht behinderten Menschen notwendig war. Dies war ihm von verantwortlichen Leuten in der Bethel-Verwaltung vor seiner Wahl als Nachfolger deutlich gemacht worden.

Ähnliches wurde ihm auch von außen nahegelgt, zum Beispiel durch den damaligen NRW-Sozialminister Figgen. Dieser hatte vorgeschlagen, sich ein paar Jahre Zeit zu nehmen, um einen Zielplan zu entwerfen, wie
Bethel in den 1980er Jahren aussehen könnte.

Zur gleichen Zeit erschien der
Kennedy-Report, in dem Wissenschaftler aus den USA, England und Skandinavien ihre Gedanken zur Versorgung geistig behinderter Menschen zusammengefaßt hatten.

Nach Auswertung der Diskussion in
Bethel, der Vorschläge von Minister Figgen sowie des Kennedy-Reports ergab sich für Bethel die Notwendigkeit, in drei Bereichen Änderungen durchzuführen: 1. bei den bisherigen Konzepten der Hilfeleistung, 2. bei der Zusammensetzung der Arbeitsweise der Mitarbeiterschaft, 3. bei den bestehenden Leitungsstrukturen.11

Um den Veränderungsprozeß effektiv zu gestalten, beschloß man eine Unternehmensberatung mit Namen Quickborn hinzuzuziehen, deren Aufgabe es war, möglichst viele Menschen in Bethel zur Diskussion des Veränderungsprozesses zu bewegen.

[ Pastor Alex ] Funke beschreibt diese Zeit [ von 1968 bis 1979 ] folgendermaßen: „Für die [ vielen ] Bewohner [ der totalen Institution: Anstalten und Teilanstalten ] Bethels [ d.h. des „Haus Gottes“ = insbesondere „Bethel bei Bielefeld“, „Eckardtsheim in der Senne“, „Homborn im Kreis Hagen“, und „das niedersächsische Freistatt im Wietingsmoor ] war ein aufregendes Jahr die Folge; von manchen als übertriebener Aufwand empfunden, von anderen als willkommener Anlaß begrüßt, gemeinsam den Weg in die voraussehbare Zukunft zu erfragen. Die leitenden Personen und Organe gerieten unter Druck, der auf reformwillige Entscheidung drängte.“12

Die
gravierensten Änderungen kamen auf dem Gebiet der Therapie sowohl im Bereich Epilepsie wie Psychiatrie zum tragen.

Dort wurden wie
[ Pastor Alex ] Funke es ausdrückte, die bisher gültigen Leitlinien Betreuung, Versorgung, Pflege abgelöst durch „Förderung zur Selbständigkeit behinderter Frauen und Männer vom Kindesalter an, bis hin zu einer eigenständigen Lebensführung in einem beschützenden Raum oder (möglichst) außerhalb der Anstalt. Rehabilitation wurde zu einem Programmwort.“13

Um das veränderte Therapiekonzept umsetzen zu können, holte man Fachleute, wie „Heilpädagogen, Psychologen, Logopäden, Verhaltenstherpeuten, Krankengymnasten“
13 [ Seite 92 ] nach Bethel. Dies war möglich geworden, weil als Folge der gesellschaftlichen Veränderungen im Zuge der 1968er Unruhen das Interesse der jungen Leute an einer Arbeit mit Menschen größer geworden war.

Diese jungen Leute zog es allerdings nicht in eine Diakonissen- oder Diakonenschaft, sondern an die Fachhochschulen, wo sie ein Studium in den oben genannten Bereichen aufnahmen. Anfang der 70er Jahre standen sie Institutionen wie
Bethel als Fachkräfte zur Verfügung. In Bethel führte ihr Einsatz oft zu Konflikten mit den alteingesessenen Diakonissen und Diakonen, denen zwar ein Studium fehlte, die sich aber durch jahrzehntelange Pflegetätigkeiten einen reichhaltigen Erfahrungsschatz im Umgang mit behinderten Menschen erworben hatten. Der Austausch zwischen beiden Gruppen gelang nicht immer.

Für die langgedienten Pflegekräfte war es zudem schwer zu verarbeiten, daß
die behinderten Menschen, denen man „gedient“, daß heißt sie versorgt, gepflegt und betreut hatte, durch gezielte Förderung zu einer Selbständigkeit gelangten, die man ihnen nicht zutraute. Im Zuge dieser Veränderungen hob man auch Regelungen wie die Geschlechtertrennung auf. Dazu kam die Aufhebung der jahrzehntelang praktizierten hierachischen Führung. Sie fand ihren Ausdruck in der Abschaffung der Hausleitung durch eine Hausmutter oder einen Hausvater zugunsten einer Leitung, in der mehrere fachlich ausgebildete Mitarbeiter einbezogen wurden.

Änderungen in den Leitungsstrukturen kamen nicht nur in den
Häusern [ d.h. in den verschiedenen Anstaltsbereichen der totalen Institution ] zum Tragen, sondern auch auf der Ebene der [ Seite 93 ] Anstaltsleitung. Pastor [ Alex ] Funke ging davon aus, daß sich „ein mit der Leitung eines derartig vielschichtigen Großunternehmens [ wie die „v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel und ihre Teilanstalten“, d.h. das „Haus Gottes“ = insbesondere „Bethel bei Bielefeld“, „Eckardtsheim in der Senne“, „Homborn im Kreis Hagen“, und „das niedersächsische Freistatt im Wietingsmoor ] beauftragter Vorsteher ... überfordert vorkommen“14 mußte. Deshalb installierte man 1972 eine Direktion aus maximal acht Personen, die bis auf den Anstaltsleiter alle in der Executive tätig waren, so daß der Kontakt zu den Arbeitsfeldern erhalten blieb. Parallel dazu rief man örtliche Teilanstaltsleitungen innerhalb der Anstalt Bethel ins Leben. Im Herbst 1973 fanden Wahlen zu den Teilanstaltsleitungen in Eckardtsheim, Freistatt, Homborn und Bethel statt. Jeweils zwei Mitglieder der Direktion waren für die Dauer von zwei Jahren in eine Teilanstaltsleitung delegiert.

Zwischen 1968 und dem Ausscheiden von Pastor Funke aus dem Amt des Anstaltsleiters im Jahre 1979 veränderte sich
Bethel schneller als in den Jahren zuvor. Es waren notwendige Veränderungen, damit Bethel seiner Aufgabe, benachteiligten Menschen adäquate Hilfe leisten zu können, weiterhin nachkommen konnte. Diese Entwicklung warf natürlich Fragen auf, besonders nach den Spezifika diakonischen Handelns.

Einige dieser Fragen stellte
[ Pfarrer ] Johannes Busch, Nachfolger von [ Pastor ] Alex Funke im Amt des Anstaltsleiters [ von 1974 bis 1994 ] anläßlich seines sechzigsten Geburtstags [ am 17.07.1992 ]. Er sagte: „Wir machen für eine große Zahl von hilfesuchenden Menschen ein professionelles Dienstleistungsangebot ... . Damit dieses alles sachgerecht gelingt, sind wir mehr und mehr dazu übergegangen, unsere Einrichtungen nach allgemein gebräuchlichen unternehmerischen Grundsätzen zu führen. Zwar erheben wir noch den Anspruch auf ein eigenes Gestaltungsrecht mit christlichem oder diakonischem Profil.

Tatsache ist aber, daß die Gestaltung und die unternehmerischen Rahmenbedingungen, die wir unseren Institutionen im Laufe der Zeit gegeben haben, keine spezifisch-diakonischen Kennzeichen tragen. Sie sind nicht aus dem Glauben und Kirche erwachsen. Sie sind sekulärischer Herkunft. Die Einbindung unserer Arbeit in die allgemeinen Rahmenbedingungen des staatlichen Sozial- und Gesundheitswesens haben uns die Gestaltung unserer Einrichtungen stärker bestimmt als die Möglichkeiten, die uns der uns zugestandene Freiraum eröffnet. Die Regeln und Gesetze und Verordnungen, nach denen wir unsere Institution [ d.h. das „Haus Gottes“ = insbesondere „Bethel bei Bielefeld“, „Eckardtsheim in der Senne“, „Homborn im Kreis Hagen“, und „das niedersächsische Freistatt im Wietingsmoor ], gestalten, lassen wir uns von außen vorgeben. Der weitaus größte Teil unserer Geldmittel fließt uns aufgrund staatlicher Gesetze aus öffentlichen Finanzquellen zu und ist nach den dort festgesetzten Prinzipien zu verwenden und abzurechnen. Den politischen Trend, mehr Marktmechanismen in das Sozial- und Gesundheitswesen einzuführen, nehmen wir hin; wir treten mehr oder weniger unreflektiert mit in den Konkurrenzkampf um das preisgünstigste Heim oder Krankenhaus. ... Kurz: Wir führen und gestalten unsere sogenannten diakonischen Einrichtungen [ d.h. das „Haus Gottes“ = insbesondere „Bethel bei Bielefeld“, „Eckardtsheim in der Senne“, „Homborn im Kreis Hagen“, und „das niedersächsische Freistatt im Wietingsmoor ] seit Jahren nach rein säkularen Vorgaben, und prägt mehr und mehr das Gesicht unserer Arbeit.

Wohlgemerkt: Wir können nicht hinter diese Entwicklung zurück; wir wollen es auch garnicht. Und ich selber wünsche mir ein gutes Gewissen dabei. Ich frage mich nur, ob das Wort
„diakonisch“ in Verbindung mit unseren Einrichtungen angesichts dieser Entwicklung mehr sein kann als ein Etikett, das an die Anfänge erinnert; ob wir mit der stattgefundenen Entwicklung nicht faktisch den Anspruch aufgegeben haben, unsere Unternehmen im Kontekt des Selbstverständnisses von Diakonie zu gestalten; ob es nicht aufrichtiger wäre, wenn wir zu dem stehen würden, was unter unserer Beteiligung enstanden ist, zur Weltlichkeit unserer Unternehmen. [ d.h. des „Haus Gottes“ = insbesondere dem „Bethel bei Bielefeld“, dem „Eckardtsheim in der Senne“, dem „Homborn im Kreis Hagen“, und „dem niedersächsische Freistatt im Wietingsmoor ]15
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[ Fußnoten für diesen Textauszug aus »Bethel und das Geld« aus der Rubrik
»Bethel nach 1945 - Wiederaufbau und Fortsetzung der Arbeit im Geiste der Väter« ]

1) Protokol der Sitzung der Vereinigten Vorstände von Bethel, Sarepta und Nazareth am 10. Januar 1946, 2501a Sarepta Archiv.

7) Vgl. Bote von Bethel, Nr. 63 u. 64, 1963

9) Tätigkeitsbericht des Anstaltsleiters Pastor v. Bodelschwingh am 15.11.1967 auf der Jahresversammlung der Verwaltungsräte, aus: Bethel: Berichte, Analysen, Planungen 1966-1967, Akte 2499 Sarepta Archiv.

10) ebd.

11) vgl. Alex Funke, Die v. Bodelschwinghschen Anstalten in einer Zeit des Umbruchs (1968-1979), in: Friedrich v. Bodelschwingh d.J. und die Betheler Anstalten, Frömmigkeit und Weltgestaltung, Stuttgart 1997.

12) ebd.

13) ebd.

14) ebd.

15) Johannes Busch, Du, wir zwei, Diakonische Vorträge und Predigten aus Bethel 1992.

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KOMMENTARE UND FRAGEN von Martin Mitchell in Australien ( „Ehemaliges Heimkind“ / „Fürsorgezögling“ / „Anstaltsinsasse“ in den „v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel“ - genauer gesagt „Zwangsarbeiter“ in „dem niedersächsischen Freistatt im Wietingsmoor“( Freistatt“ „Torfgewinnungsunternehmen / Agrarunternehmen / Viehzuchtunternehmen“ )“ in den 1960er Jahren

Totale Institutionen

Die gestrige Anstaltssprache“ in kirchlichen und staatlichen Großinstitutionen und anstaltseigenen Psychiatrien für ,abhängige' Personen minderwertigen Status in der Bundesrepublik Deutschland ( d.h. im Wirtschaftswunderland Westdeutschland ), Anstaltssprache angewendet und genutzt bis Ende des letzten Quartals des zwanzigsten Jahrhunderts:

Bundesbürger von anstaltseigenen evangelisch-lutherischen oder römisch-katholischen ‚Gutachtern' ‚begutachtet' ‚kategorisiert' und ‚ausgesondert' und „
Sonderregelungen“ / „Sonderbehandlung“ ausgesetzt.

human rights violations“ / „Menschenrechtsverletzungen“ / „Staatsverbrechen“ / „Kirchenverbrechen“, „Rechtsbeugung“, „Gesetzwidrigkeit“, „Grundgesetzwidrigkeit“,

human rights abuses“, “serious violation of international law“ - „rechtspolitische Besonderheiten“, „Unrechtspolitik

christliche Werte“, „christlichen Werte“, „Liebestätigkeit“, „Religionsunterricht“, „vor der Sünde bewahren“, „erzieherische Maßnahmen“, „Umerziehung“, „Zwangsindoktrination

kommunale Sonderregulungen“, „kommunale Sondermaßnahmen“, „kommunale Aussonderung“, „innerstaatliche Sonderregelungen“, „innerstaatliche Sondermaßnahmen“, „innerstaatliche Aussonderung“, „auf Landesebene getroffene Sonderregelungen“, „auf Landesebene getroffene Sondermaßnahmen“, „auf Landesebene getroffene Aussonderungsmaßnahmen“, „bundesrepublikanische Sonderregelungen“, „bundesrepublikanische Sondermaßnahmen“, „bundesrepublikanische Aussonderungsmaßnahmen“, „auf Bundesebene getroffene Sonderregelungen“, „auf Bundesebene getroffene Sondermaßnahmen“, „auf Bundesebene getroffene Aussonderungsmaßnahmen“, „kirchliche Sonderregelungen“, „kirchliche Sondermaßnahmen“, „kirchliche Aussonderungsmaßnahmen“, „privatkirchliche Sonderegelungen“, „privatkirchliche Sondermaßnahmen“, „privatkirchliche Aussonderungsmaßnahmen“, „privatkirchliche“, „diakonische Sonderregelungen“, „diakonische Sondermaßnahmen“, „diakonische Aussonderungsmaßnahmen“, „karitative Sonderregelungen“, „caritative Sonderregelungen“, „karitative Sondermaßnahmen“, „caritative Sondermaßnahmen“, „karitative Aussonderungsmaßnahmen“, „caritative Aussonderungsmaßnahmen“, „Aussonderung“, „Sonderregelung“, „Sonderregelungen“, „Sondermaßnahme“, „Aussonderungsmaßnahme“, „Aussonderungsmaßnahmen

Totale Institution“, „Mitarbeiterschaft“, „Bewohner“, „Anstaltsbewohner“, „Heimbewohner“, „schwächerer Bewohner“, „schwächere Bewohner“, „ungebildeter Mitarbeiter“, „ungebildete Mitarbeiterin“, „ungebildete Mitarbeiter“, „ungebiltete Mitarbeiterin“, „nicht vollwertige Menschen“, „minderwertige Minderjährige im Alter von 14-21 Jahren“, „Menschenmaterial“

„Behinderte“, „behinderte Menschen, „nicht behinderte Menschen“, „geistig behinderte Menschen“, „nützliche Idioten“, „nutzbare Idioten“, „Arbeitssklaven“

„Sonderbehandelten“, „benachteiligten Menschen“, „hilfesuchenden Menschen“

„abhängige Personen“, „abhängige Personen minderwertigen Status“, „Fürsorgezögling“, „Fürsorgezöglinge“, „Zögling“, „Zöglinge“, „Fürsorgeerziehung“, „Freiwillige Erziehungshilfe“, „Bewahrung“, „Beugehaft“, „sich in Obhut befindenden minderjährigen Personen“, „Pflegebefohlene“, „Pflegebefohlener“, „Pflegbefohlenen“, „Schutzbefohlene“, „Schutzbefohlener“, „Schutzbefohlenen“, „sich in Schutzhaft befindenden Personen“, „sich in Fürsorge befindenden Personen“, „Beschäftigte“, „Beschäftigter“, „Beschäftigten“, „Fürsorge von entwicklungsgestörten Kindern und Jugendlichen“, „arbeitsfähig“, „minderwertig“, „minderwertig aber arbeitsfähig“, „arbeitsfähig aber nicht vollwertig“, „arbeitsscheu“, „assozial“, „verwahrlost“, „schwachsinnig“, „entwicklungsgestört“, „schwer erziehbar“, „schwererziehbar“, „Schwererziehbarer“, „Schwererziehbare“, „Schwererziehbaren“, „unangepaßt“, „Einzelgänger“, „aufständig“, „ungehorsam“, „minderbegabt“, „entwicklungsverzögert“, „
kann sich der Volksgemeinschaft nicht anpassen“

... Kinder und Jugendliche, die der „Arbeitstherapie“ ‚bedürfen' / ‚bedurften' ..., „Arbeitstiere“

... „
Sonderregelungen“ : „schwächere Bewohner brauchen nicht für ihre Arbeit entlohnt zu werden“ ... „Arbeitsprämien“, bzw. ein „Taschengeld“ / „Dollenmoos“ genügt für sie“ ...,

In
Bethel-Institutionen in Eckardtsheim, Freistatt, Homborn und Bethel selbst wurden „Arbeitprämien“ entweder garnicht ausgezahlt ( sie standen also nur auf dem Papier ! ), oder wenn ausgezahlt als „Taschengeld“ das man besitzen durfte, dann nur in „Bethelgeld“.

„Arbeitgeber“ „
totale Institution“, „Arbeiter“, „Schwerarbeiter“, „Hilfsarbeiter“, „Mitarbeitermangel“, „Mitarbeiter“, „Mitarbeiterin“, „Arbeitszwang“, „Arbeitszwangserziehung“, „Zwangsarbeit“, „Sklavenarbeit“, „unentlohnte Zwangsarbeit“, „Akkordarbeit“, „unentlohnte Sklavenarbeit“, „Arbeit ohne Entlohnung“, „kein Arbeitslohn“, „Landarbeiter“, „Landarbeiterin“, „Landarbeiterinnen“, „Großwäschereiarbeiterin“, „Großwäschereiarbeiterinnen“, „Haushaltshilfe“, „Haushaltshilfen“, „Moorarbeiter“, „Steinbrucharbeiter“, „Forstarbeiter“, „Straßenbauarbeiter“, „Leiharbeiter“, „Industriearbeiter“, „Industriearbeit“, „Akkordarbeit“, „produktive Tätigkeit“, „produktive Tätigkeiten“

VERMERK: Ein Nutznießer von „Zwangsarbeit“, der sich in der Bundesrepublik Deutschland der Arbeitskraft von „Zwangsarbeitern“ bemächtigt hat wird vom innerstaatlichen deutschen Gesetz nicht als „Arbeitgeber“ angesehen, und seine „Arbeitssklaven“ werden nicht als „Arbeitnehmer“ angesehen. Ein „Arbeitsverhältnis“ existiert nicht !!! Kein Fall der Ahndung solcher „Verbrechen“ in der Bundesrepublik Deutschland ist bekannt, weder im Kriminalverfahren noch im Zivilverfahren, und dies obwohl solche „Verbrechen“ international als „Menschenrechtsverbrechen“ anerkannt sind.

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In der in 1999 veröffentlichten Chronik von Motzkau-Valeton "Streiflichter aus der Geschichte der Diakonie Freistatt" (ISBN 3-89728-027-2), zum Beispiel, heißt es auf Seite 60: »November 1991: Im Sozialhilfebereich werden normale versicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse eingeführt; Arbeitsverhältnisse, für die es nur Arbeitsprämien gibt, bleiben für Behinderte und schwächere Bewohner

Die offenen Fragen sind nun, (
1.) ob die Fürsorgeerziehung zum “Sozialhilfebereich" zählte, und ob damit die unentlohnte Zwangsarbeit in den alten Bundesländern erst 1991 eingestellt wurde, und (2.) was die „Kriterien“ zur Abstempelung als "Behinderter" oder "schwächerer Bewohner" waren und (3.) wie diese „Kriterien“ in den verschiedenen Bundesländern in der Tat angewendet und umgesetzt wurden (bzw. weiterhin angewendet um umgesetzt werden).



[ Und auch dies soll jedermanns Augen öffnen ! - And this too shall open everyone's eyes ! ]



DER SPIEGEL 31/1971 vom 26.07.1971, Seite 38 - "Eia-popeia, bitte nicht schlagen!"

@
http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=43176677&top=SPIEGEL [ sehr langer Artikel ! ]

SPIEGEL-Report über sozial benachteiligte Gruppen in der Bundesrepublik (VI): Geisteskranke

In der Bundesrepublik werden mehr als 100 000 geistig Behinderte unter Verschluß gehalten: isoliert wie Aussätzige, rechtlos wie keine andere Bevölkerungsgruppe. Pfleger-Prügel und Psycho-Pillen kennzeichnen den Notstand der psychiatrischen Versorgung: Mangel an Ärzten, finanziellen Mitteln und therapeutischen Konzepten.


[ .......... ]

So ist die Mehrheit der psychisch behinderten Patienten gehalten, ihren Dreck alleine zu machen: Stube fegen. Geschirr spülen, Kartoffeln schälen. Laub harken. Schon mit ihren Reinigungsleistungen, so errechnete Chefarzt Kluge, ersparen sie dem Warsterner Krankenhausträger, der regionalen Selbstverwaltungskörperschaft "Landschaftsverband Westfalen-Lippe", im Jahr 750 000 Mark an Löhnen. Insgesamt ist ihre Arbeitskraft jährlich zwei Millionen Mark wert. Gegenleistung des Landschaftsverbandes für 1970: 83 000 Mark an Taschengeldern -- "Dollenmoos" im Anstaltsjargon.

Auch der Industrie dienen Westdeutschlands Geisteskranke als nützliche Idioten. In Königslutter knüpfen sie Haarschleier für das Helmstedter Unternehmen "Solida" (Monatslohn: 35 Mark), in Warstein montieren sie Gardinengleiter für die Mescheder Firma Nölle (Monatslohn: 5 bis 60 Mark), in Frankfurt falten sie Prospekte für die Lebensmittelhersteller Lacroix und Nestlé (Wochenlohn: 15 bis 20 Mark).

Im Westfälischen Landeskrankenhaus Gütersloh, wo die örtliche Firma Miele arbeiten läßt, schwankten bis zum letzten Jahr die Monatslöhne zwischen zwei Mark (Stufe V) und zwanzig Mark (Stufe I). Bei einer monatlichen Arbeitsleistung von 120 Stunden kamen geistesgestörte Spitzenverdiener (26 von 1150 Patienten) auf 17 Pfennig Stundenlohn.

[ .......... ]

Die von der besseren Gesellschaft als Witzfiguren veralberten Geisteskranken aber können sich aus der sozialen Zwangsjacke, in der sie stecken, mit eigener Kraft nicht befreien: Sie können nicht, wie die Studenten und Bauern, die Mieter und Polizisten, auf die Straße gehen und protestieren; sie sind nicht einmal in der Lage zu meutern, wie die Insassen der Gefängnisse, denn ihre spezifische Schwäche macht sie unfähig, solidarisch zu handeln.

Und würde einer von ihnen in den Hungerstreik treten, man würde es womöglich gar nicht merken.

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DWI-INFO
NR. 35
Diakoniewissenschaftliches Institut
der Theologischen Fakultät
Heidelberg 2003 - ISSN 0949-1694


Diakonische Aussichten
Festschrift für Heinz Schmidt
Herausgegeben von Volker Herrmann

@ http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/volltexte/2007/6985/pdf/DWI_Info_35.pdf
( Diese Festschrift umfaßt 398 Seiten )


[ Seite 193 ]

JOCHEN-CHRISTOPH KAISER

Diakonie, Glaube und Geld - von den Anfängen bis 1945 1

In den 1950/60er Jahren war im Umfeld der von
Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel unter Bielefelder Gymnasiasten und Studierenden der Kirchlichen Hochschule oft der ironisch-kritische Spruch von den fünf ,B.s' zu hören, die für Bethel charakteristisch seien: „Bethel Bietet Barmherzigkeit Bei Barzahlung“, hieß es. Gemeint waren u.a. die nach Klassen eingeteilten Pflegesätze, die chronisch kranken Privatpatienten in den geschlossenen Einrichtungen für psychisch behinderte Menschen eine angenehmere Existenz ermöglichten als jenen, deren Aufenthalt in Bethel von den öffentlichen Kostenträgern, in Sonderheit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe bezahlt wurde. Schon der Gründer, Friedrich von Bodelschwingh d.Ä., hatte sich bekanntlich als äußerst findig erwiesen, wenn es um die Finanzierung dieses Werkes ,christlicher Liebestätigkeit' ging. Als preußischer Landtagsabgeordneter und Angehöriger des westfälischen Uradels mit weitreichenden Verbindungen in Wirtschaft und Politik hinein warb er unermüdlich und mit innovativen Mitteln um Spenden und öffentliche Zuwendungen, um seine ,Stadt der Barmherzigkeit' zu finanzieren.2

Unbeschadet dessen, ob der hinter solchen Anspielungen verborgene Vorwurf einer auch in ökonomischen Kategorien denkenden Diakonie berechtigt war oder nicht, deutet die Tatsache, dass selbst Angehörige von Anstaltsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern sich das erwähnte Wortspiel aneigneten und sich damit über Finanzierungsfragen mockierten, auf ein spezielles Problem der christlich geprägten Wohlfahrtspflege hin: Die nicht nur in
Bethel im Kontext der Inneren Mission gepflegte ,fromme Rhetorik' schien nicht recht zu der beharrlichen Spendenwerbung zu passen und auch nicht zu den oft harten Verhandlungen über Pflegesätze mit den Versicherungsträgern. Freilich: Armenpflege, christliche Liebestätigkeit, Caritas und Innere Mission/Diakonie waren seit jeher auf Geld angewiesen, wenn sie Bedürftigen und Kranken helfen wollten. Deshalb begleitet unser Thema die Geschichte sozialen Hilfehandelns aus [ Seite 194 ] christlicher Verantwortung seit den ersten Nachrichten darüber aus dem Neuen Testament.3

Das Thema
,Diakonie, Glaube und Geld' bildet aus kirchen- und sozialgeschichtlicher Sicht ein weites Feld: Man könnte versucht sein, in der Antike zu beginnen und dann die einzelnen Stationen der Christentumsgeschichte auf dieses häufig nicht unproblematische Verhältnis hin zu befragen. Dies zu tun, würde jedoch die Möglichkeiten unseres Beitrags überfordern, der sich auf einige einleitende Überlegungen zur Finanzierung christlicher Nächstenliebe seit der Reformation sowie über die im Zeitalter des Pietismus erfolgende Erneuerung des Bewusstseins beschränken soll, dass persönliche Glaubenserfahrung und praktisch-diakonisches Tun zusammengehören. Im Hauptteil wird anhand einiger Beispiele die Entwicklung diakonisch-sozialen Handelns im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts skizziert, um dabei auf jene wichtigen historische Phasen einzugehen, an deren Ende die Diakonie in unserem Land zum ,sozialen Konzern des evangelischen Deutschlands' geworden ist. Der Schwerpunkt des Folgenden liegt aber nicht nur aus pragmatischen Gründen auf dem Zeitalter der Moderne, denn erst jetzt - nach Beginn eines grundsätzlichen und technischen Systemwandels - konnten sich jene Mechanismen entfalten, die für diakonisches Handeln bis heute charakteristisch geblieben sind.
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[ Fußnoten für diesen Textauszug „Diakonie, Glaube und Geld - von den Anfängen bis 1945 ]

1 Vortrag auf der Tagung „Diakonie: Geld und Glaube“ am 21. Januar 2003 im Bonhoefferhaus in Preetz/Holstein. Der Vortragsstil wurde beibehalten.
2 Vgl. auch Wolfram Korn (Hg.), Bethel und das Geld. Die ökonomische Entwicklung der v. Bodelschwingh'schen Anstalten Bethel 1867-1998, Bielefeld 1998.
3 Etwa Apg 5,1 ff


Metatags zum Thema „Ehemalige Heimkinder“ im „Wirtschaftswunderland Westdeutschland“, momentan, speziell was »Überlegungen zum Umgang mit Vergangenheitsschuld in der Kinder- und Jugendhilfe« ( bassierend auf das damalige Jugendwohlfahrtsgesetz in den alten Bundesländern ) und die nachkriegsdeutsche, jahrzehntelang anhaltende „Arbeitsausbeutung“ / „Zwangsarbeit“ betrifft:

Bethel – Haus Gottes – Bethel bei Bielefeld – totale Institution – v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel – v. Bodelschwinghschen Anstalten – v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel und ihre Teilanstalten – Eckardtsheim – Eckardtsheim in der Senne – Homborn – Homborn im Kreis Hagen – Freistatt – Anstalt Freistatt – Freistatt im Wietingsmoor – Diakonie Freistatt – Lobethal – Hoffnungsthal – Gnadenthal – Bethel nach 1945 – Wiederaufbau und Fortsetzung der Arbeit im Geiste der Väter – Fritz von Bodelschwingh – Pastor Fritz – Bethel-Gemeinde – Herrn Konsistorialrat Hardt – Rudolf Hardt – Anstaltsleiter – Gemeinwesen Bethel – Bereich der Betriebe – Mitarbeitermangel – Der Mangel an Nachwuchs – Diakonissenschaft – Diakonenschaft – Friedrich von Bodelschwingh – christlichen Liebeswerke – Prof. Dr. Walter Schulte – Professor Dr. Walter Schulte – Walter Schulte – 100 Jahrfeier Bethels – Pastor Alex Funke – nicht behinderten Menschen – Bethel-Verwaltung – NRW-Sozialminister Figgen – Kennedy-Report – Versorgung geistig behinderter Menschen – Bewohner der totalen Institution Anstalten und Teilanstalten Bethels – Diakonissen – Diakonen – Umgang mit behinderten Menschen – behinderten Menschen – hierachischen Führung – Hausmutter – Hausvater – Anstaltsbereichen – Anstaltsbereichen der totalen Institution – Großunternehmen – beanachteiligten Menschen – Pfarrer Johannes Busch – Johannes Busch – sogenannten diakonischen Einrichtungen – diakonischen Einrichtungen – Bodelschwinghschen Anstalten Bethel – Bodelschwinghschen Anstalten – Freistätter Wietingsmoor – Erziehungsanstalt – Arbeiterkolonie – Mädchenerziehungsanstalt – Mädchenerziehungsanstalt Ummeln – Ummeln – Mädchenerziehungsanstalt Scherfede – Scherfede – Ländereien – Hoffnungsthal – Lobethal – Pastor Friedrich von Bodelschwingh – Vater Bodelschwingh – Innere Mission – Äußere Mission – Lohnempfänger – Lohnempfängerin – Kurzzeitbeschäftigter – Kurzzeitbeschäftigte – Beamter – Beamtin – Angestellter – Angstellte – Bruder der Landstraße – Kolonist – Pensionär – Pensionärin – Ruheständler – Ruheständlerin – Insasse – Insassin – Schutzbefohlener – Schutzbefohlene – Pflegling – Zögling – Kranker – Kranke – Behinderter – Behinderte – Schwacher – Schwächere – Patient – Patientin – beschäftigt – arbeitsfähig – Bandweite des Tarifgeflechts – Sonderregelungen – Sonderbehandlung – versicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse – Arbeitgeber – Freiwilligen Erziehungshilfe – LANDSCHAFTSVERBÄNDEN – JUGENWOHLFAHRTSVERBÄNDEN – JUGENDÄMTERN – JUGENDWOHLFAHRTSBEHÖRDEN – Arbeitskolonnen – Außenkommandos – Großwäschereien – Agrarbetrieben – Industriebetrieben – Privathaushalten – unpaid forced labourers – Arbeitssklaven – unentlohnte Arbeitssklaven – Leiharbeiter – Leiharbeiterinnen – Aufbaujugend – beschäftigt – Beschäftigter – Beschäftigten – Beschäftigte – Menschenmaterial – Arbeitsfähigen – weggesperrten – Misshandlungsfälle – Erziehungsarbeit – nachkriegsdeutsche Erziehungsarbeit – Die Macht der Nächstenliebe – Die Macht der Nächstenliebe – Einhundertfünfzig Jahre Innere Mission und Diakonie (1848-1998) – Diakonie – Diakonischen Werke – Diakonischen Werken – Diakonische Werke – Diakonischen Werken der EKD – Diakonischen Werke der Evangelischen Kirche in Deutschland – Evangelische Kirche in Deutschland – EKD – Diakonie-Forum – Präsidenten des Diakonischen Werkes – Klaus-Dieter Kottnik – Klaus-Dieter Kottnik – Klaus-Dieter K. Kottnik – Diakoniepräsident – Diakoniepräsident Klaus Dieter Kottnik – Kottnik – Herr Kottnik – Ehemaliges Heimkind – Martin Mitchell – jahrelange vollzeitige erzwungene unentlohnte Arbeit im Akkord in den Heimen und Anstalten der Diakonie – unentlohnte Arbeit im Akkord in den Heimen und Anstalten der Diakonie – unentlohnte Arbeit – Heimen und Anstalten der Diakonie – Zwangsarbeit – Ehrenarbeit – im Dienste des Herrn – Therapie – Arbeitserziehung – Arbeitstherapie – Haushaltshilfe – Haushaltshilfen – Verantwortlichen – Christliche Wertvorstellungen – Torf – Goldberg Torf – Brenntorf – Zwangsarbeiter – Zwangsarbeit im Moor – Zwangsarbeit für die Kirche – Heimkinder fordern Entschädigung – Heim der Evangelischen Diakonie Bethel – niedersächsischen Freistatt – Bethel – zum Arbeiten ins Moor – Torf stechen – Moor – Heimkinder von Freistatt – Schwerstarbeit – geschlagen – Lohn gibt es für die harte Arbeit nicht – Strafmaßnahmen – Erzieher – tagelange Isolation – Besinnungszellen – Willkür – staatliche Kontrolle – Bedauerliche Einzelfälle – bedauerlichen Einzelfällen – Einzelfälle – Einrichtungen – Betroffene – Wiedergutmachung – Zwangsarbeit – finanzieller Ausgleich – Ansicht des Präsidenten des Diakonischen Werkes Klaus-Dieter Kottnik – press-ganged – Heimkinder press-ganged – vollzeitige Außenkommandos – Außenkommandos – Zwangsarbeitskolonnen – gezwungen wurden unentlohnt im Akkord zu arbeiten – Sommerhitze – ohne Trinkwasser – Winterkälte – Colonia Dignidad – Kolonie der Würde – Insassen – Kinder Jugendliche Heranwachsende und junge Erwachsene beider Geschlechter – Arbeite und Bete – Bete und Arbeite – Ehrenarbeit – im Dienste des Herrn – christliche Sektenführer – Paul Schäfer – Bethel-Erzieher – dem Wohle der ganzen Großen Familie diene – tägliche religiöse Zwangsindoktrination – religiöse Zwangsindoktrination – Zwangsindoktrination – Vater Schäfer – Zwangsarbeiter in der Landwirtschaft – evangelisch-lutherischen – evangelisch-lutherischen Burschenheim Beiserhaus – Knüllwald-Rengshausen – evangelisch-lutherischen Burschenheim Beiserhaus in Knüllwald-Rengshausen – Burschenheim Beiserhaus – Beiserhaus – Stiftung Beiserhaus – Inneren Mission – Innere Mission – vollzeitiger Zwangsarbeiter – evangelisch-lutherischen Bethel-eigenen massiven Torfgewinnungsunternehmen Anstalt Freistatt im Wietingsmoor – Bethel – Bethel-eigenen massiven Torfgewinnungsunternehmen – Torfgewinnungsunternehmen – Anstalt Freistatt im Wietingsmoor – Freistatt – Anstalt Freistatt – Wietingsmoor – Farbfoto der kommerziellen Torfgewinnung – kommerziellen Torfgewinnung – Torfgewinnung – Zwangsarbeit im Sommer 1963 – Torffeld in der Nähe von Deckertau – Torffeld – Deckertau – Bethel-eigenen Wirtschaftbetrieb – Wirtschaftsbetrieb – Torfgewinnungsgesellschaft – Freistätter Wietingsmoor – Freistätter – Freistätter Fürsorgeakte – Heimkinder-Ueberlebende – Heimkinder-Ueberlebende.org – www.heimkinder-ueberlebende.org – www.care-leavers-survivors.org – Erziehungswissenschaftler Prof Manfred Kappeler – Prof Manfred Kappeler – Manfred Kappeler – diesem dunklen Kapitel der Heimerziehung – Demütigungen – Schlägen – Misshandlungen – Kinder- und Jugendheimen – In den Heimen herrschte eine systematische Gewalt – systematische Gewalt – Erziehungsmittel – Willkür – Katholische Kirche – Katholische Kirche in Deutschland – Arbeitskräfte – Landwirtschaft – unter Zwang – kontrolliert – bestraft – straffe Disziplin – sehr strenge Arbeit – strenge Arbeit – sehr strenge Arbeit als ein notwendiges Erziehungsmittel betrachtet wird – Kinder zu Disziplin – Ordnung – Sauberkeit – Fleiß – Leiharbeit – in Absprache mit Industriebetrieben – Produktionsstätten – gesetzeswidrig – Zucht – Gewalt – Kontrolle – Disziplinierung – sozialpädagogischen Gesichtspunkten – Postfaschistische Tradition – Nationalsozialisten – Nationalsozialisten in der Jugendhilfe und ihren Einrichtungen weitergelebt haben nach 1945 und zwar bis in die 70er Jahre hinein – KZ-Häftlinge – Arbeitshäuser – In diesem postfaschistischen System wurden die Kinder zu Objekten der Willkürmaßnahmen der Erzieher – Mitbestimmung – Selbstbestimmung – Wohlfahrtsverbänden – Landesjugendämter – Landesjugendämtern – Abwehrstrategie – ehemaligen Heimkinder fordern Entschädigungen für ihre nicht bezahlte Arbeit und die Rentenausfälle – Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags – Caritasverband – Diakonisches Werk – Heimkinderverein – völlig vorbehaltlose und ernst gemeinte Entschuldigung der Kirchen – Entschuldigung der Kirchen – Jugendwerkhöfe – Torgau – Dieses Kapitel der bundesrepublikanischen Geschichte – Das Schlimmste ist die systematische Demütigung die die Kinder und Jugendlichen erfahren mussten mit Folgen für das ganze Leben – Versager – verwahrlost – Kinde der Sünde – systematisch und ununterbrochen gedemütigt – Erziehungsanstalten – Erziehungsanstalten der BRD – Missbrauch – Zwangsarbeit – Verein ehemaliger Heimkinder e. V. – Verein ehemaliger Heimkinder – www.veh-ev.org – Ehemalige Heimkinder – Feldarbeit geprügelt – zur Feldarbeit geprügelt – Ochsenziemer – katholischen Erziehungsanstalten – Anhörungen vor dem Petitionsausschuss des Bundestages – Renate Künast – Opfer entschädigt – gebrochene Menschen – Heimeinweisung – lebenslanges Trauma – Wiedergutmachung – deutsche Behörden – Zellen – Menschenrechte mit Füßen getreten – Arbeit bis zur Erschöpfung – sadistische Strafen für geringste Vergehen – Demütigungen – Zwangsarbeit – Isolierung – Kindeswohl – geschlossene Heime – Umerziehung – zur unentgeltlichen Arbeit gezwungen – weggesperrt – Heimgeschichte – Petition ehemaliger Heimkinder – Petition ehemaliger Heimkinder der alten Bundesländer – Menschenrechtswidrige Praxis in Fürsorgeerziehungsheimen – Fürsorgeerziehungsheimen – Westdeutschland – Wirtschaftswunderland – Wirtschaftswunderland Westdeutschland – Heimerziehungsforschung – Ehemaliges Heimkind – Heimkind – Stanford Experiment – Arbeitslager – Arbeitslager-Bedingungen – Schwerstarbeit – Landwirtschaft – Schwerstarbeiten – Insassen – Arbeitsverweigerung – Arrest – Erziehern – verprügelt – Prügelei – Kinderquälerei – Lohn – Zwang – unentlohnt – geschlagen – Arrestzellen – Einzelzelle – sexuell belästigt – Heimerziehung – Kinder- und Jugendhilfegesetz – Fürsorgeerziehung – Freiwillige Erziehungshilfe – Erziehungsmethoden – Fürsorgehaft – Fürsorgehäftling – Arbeitszwanghäftling – Zöglingen – Jugendheim – Jugendheimen – Zögling – Zöglinge – Heiminsassen – Einzelhaft und Zwangsarbeit – Pädagogik – Disziplinierung – Erziehungstradition – Traumata – Erziehung – Gewalttraditionen – Opfer – Heime – Heimen – Renten – Entschädigung – Entschuldigung – Entschuldigungen – Menschenrechtsverletzungen – gequält – Heimkinder – Pfleglinge – Fürsorgezögling – Fürsorgezöglinge – Fürsorgezöglingen – Heimkindern – Problemkinder – Problemkids – Qualen – Brutalität – Sklavenarbeit – Sklaven – Sklavenhalterei – Sklavenarbeiter – Heimaufsicht – Heimkinderopfer – Ehemalige Heimkinder – Ehemaligen Heimkinder – Ehemaligen Heimkindern – Arbeitszucht – Arbeitszwang – Arbeitstherapie – Wirtschaftsunternehmen – Einnahmequelle – Geschäftsunternehmen – institutionelle Kindesmisshandlung – institutionelle Kinderzwangsarbeit – Sozialpädagogik – Psychologe – Pädagoge – Pädagogin – Erziehungswissenschaften – Erziehungsanstalt – Erziehungsanstalten – geschlossene Unterbringung – Körperliche Züchtigung – Pädagogische Fachhochschule – Jugendhilfe – Jugendfürsorge – pädagogisches Fehlverhalten – verhaltensauffällige – Jugendliche – verhaltensauffällig – abgeschobene – missbrauchte – misshandelte – Ehemalige Heimkinder – Deutsche Heimkinder – Kindersklaven – Kinderzwangsarbeit – Arbeitslager – Arbeitserziehungslager – Kindersklavenarbeit – Zwangsarbeiter – Zwangsarbeitern – Einrichtungen – Arbeit macht frei – Landesfürsorgeverband – Fürsorgebehörde – Landeswohlfahrtsverband – Fürsorge – Feldarbeiter – Freistatt – Anstalt Freistatt – Dansweiler Hof – Brauweiler – Brauweiler bei Köln – Abtshof in Hennef – Abtshof – Rheinisches Jugendheim Abtshof – Rheinische Arbeitsanstalt – Arbeitszwangslager – Teufelsmoor – Wietingsmoor – Arbeitsanstalt – Arbeitszucht – Arbeitszwang – Arbeitstherapie – Bewahrungsanstalt – Diakonie Freistatt – Arbeiterkolonie – Jugendwohlfahrt – Bewahrung – Werner Villinger – Vormund – Vormundschaft – child slave labour – forced labour – Die Wahrheit über Kinderzwangsarbeit in Deutschland – ILO C029 – IAO C029 – The truth about child slave labour in West-Germany – Fremdplatzierung – Peter Wensierski – Schläge im Namen des Herrn – Beaten in God's Name – Pädagogik – Schwererziehbare – Zucht und Ordnung – Zucht – Ordnung – Arbeitslager – Pädagogen – Therapeuten – Wenn du nicht parierst kommst du ins Heim – Schutzbefohlenen – Menschenrechte – Kultivierung der Brutalität – Mangel an Zuwendung – Geborgenheit – Verständnis – Strafmärsche – Foltermethoden – Erniedrigung – Demütigung – Würde des Menschen verletzt – Schwererziehbaren – Das Schweigen der Ämter – Familienministerium – Landesjugendamt – Grundgesetz – Grundrechte – Grundrechten – Demokratie – Freiheit – Petitionsausschuss des Bundestages – Heimkinder-Anhörung im Deutschen Bundestag – Dr Kues – Dr Herrmann Kues – Herrmann Kues Staatssekretär Bundesministerium für Familie Senioren Frauen und Jugend – Evangelischen Kirche in Deutschland – Evangelische Kirche in Deutschland – EKD – katholische – Caritas – Katholische Kirche – Erziehungsmaßnahme – Einzelhaft – Psychiater – Fürsorge – Erziehungshilfe – Jugendwohlfahrtsgesetz – Pädagogik – unentlohnte Zwangsarbeit – Kirche – Verwahrlosung – gequält – Kirchen – Schutzbefohlene – erzwungener unbezahlter Arbeit – Anstalten kirchlicher Trägerschaft – Anstalten staatlicher Trägerschaft – institutionalisation – child welfare – youth welfare – extrajudicial detention – care-leavers-survivors – unpaid hard labour – profiteering – Ursula von der Leyen – wards of the state – German Federal Government – Federal Republic of Germany – unpaid slave labour – slave labour – Third Reich – Moor – Steinbruch – Straßenbau – Grosswäscherei – Grosswäschereien – Fertigungsbetrieb – Fertigungsbetrieben – Bewahrungsgesetz – Das Bewahrungsgesetz (1918-1967) – Zulässsigkeit der Geschlossenen Unterbringung in Heimen der öffentlichen Jugendhilfe – Anstaltseinweisungen – Zwangsmassnahmen – Eugenik – Einzelhaft und Zwangsarbeit – Fürsorgeerziehung in Deutschland – Mary Raftery – Suffer the little Children – Law Commission of Canada – Apologising for Serious Wrongdoing: Social Psychological and Legal Considerations – Institutional Child Abuse – Restoring Dignity: Responding to Child Abuse in Canadian Institutions – residential schools – Adolf Diamant – Finanzwirtschaft – Züchtigungsrecht – Bundesministerium für Familie Senioren Frauen und Jugend – Mein erster Tag in Freistatt – Diakonie – Innere Mission – Die Macht der Nächstenliebe – Bethel – v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel – Arbeitszwanghäftling – Jugendheimen – Heiminsassen – Diakon – Diakone – Moorhof – Moorhort – Moorburg – Deckertau – Renten – Entschädigung – Entschuldigung – Entschuldigungen – Menschenrechtsverletzungen – Landesfürsorgeverband – Fürsorgebehörde – Landeswohlfahrtsverband – Landeswohlfahrtsverband Hessen – Sklavenarbeiter – Feldarbeiter – Moorarbeiter – Torfstecher – Torfstechen – Torfabbau – Sodensammler – Torfproduktion – Pastor Wolfgang Tereick – Tereick – Wirtschaftsunternehmen – Bewahrungsanstalt – Arbeiterkolonie – Nächstenliebe – Sozialpädagogik – Bewahrung – katholische Orden – Zwangseinweisung – Dortmunder Vincenzheim – schwererziehbare Mädchen – Nonnen – Vinzentinerinnen – Regina Eppert – Menschenrechte – Rechtsbewusstsein – Diakonissen – Diakonissenanstalt – Landesfürsorgeverband – Fürsorgebehörde – Gabriele Lösekrug-Möller – Josef Winkler – Marlene Rupprecht – Fahrlässigkeitsdelikt – Fahrlässigkeit – Vernachlässigung – fahrlässige Handlung – Handlung in grober Fahrlässigkeit – grobe Fahrlässigkeit – Recht der Fahrlässigkeitshaftung – Verschuldenshaftung – bewusste Fahrlässigkeit – fahrlässige Körperverletzung – grob fahrlässige Schädigung – Fahrlässigkeitshaftung – Fairness – Gleichheit – Gerechtigkeit – human rights violations – Menschenrechtsverletzungen – Staatsverbrechen – Kirchenverbrechen – Rechtsbeugung – Gesetzwidrigkeit – Grundgesetzwidrigkeit – human rights abuses – serious violation of international law – rechtspolitische Besonderheiten – Unrechtspolitik – christliche Werte – christlichen Werte – Liebestätigkeit – Religionsunterricht – vor der Sünde bewahren – erzieherische Maßnahmen – Umerziehung – Zwangsindoktrination – kommunale Sonderregulungen – kommunale Sondermaßnahmen – kommunale Aussonderung – innerstaatliche Sonderregelungen – innerstaatliche Sondermaßnahmeninnerstaatliche Aussonderung – auf Landesebene getroffene Sonderregelungen – auf Landesebene getroffene Sondermaßnahmen – auf Landesebene getroffene Aussonderungsmaßnahmen – bundesrepublikanische Sonderregelungen – bundesrepublikanische Sondermaßnahmen – bundesrepublikanische Aussonderungsmaßnahmen – auf Bundesebene getroffene Sonderregelungen – auf Bundesebene getroffene Sondermaßnahmen – auf Bundesebene getroffene Aussonderungsmaßnahmen – kirchliche Sonderregelungen – kirchliche Sondermaßnahmen – kirchliche Aussonderungsmaßnahmen – privatkirchliche Sonderegelungen – privatkirchliche Sondermaßnahmen – privatkirchliche Aussonderungsmaßnahmen – privatkirchliche – diakonische Sonderregelungen – diakonische Sondermaßnahmen – diakonische Aussonderungsmaßnahmen – karitative Sonderregelungen – caritative Sonderregelungen – karitative Sondermaßnahmen – caritative Sondermaßnahmen – karitative Aussonderungsmaßnahmen – caritative Aussonderungsmaßnahmen – Aussonderung – Sonderregelung – Sonderregelungen – Sondermaßnahme – Aussonderungsmaßnahme – Aussonderungsmaßnahmen – Totale Institution – Mitarbeiterschaft – Bewohner – Anstaltsbewohner – Heimbewohner – schwächerer Bewohner – schwächere Bewohner – ungebildeter Mitarbeiter – ungebildete Mitarbeiterin – ungebildete Mitarbeiter – ungebildete Mitarbeiterinnen – nicht vollwertige Menschen – minderwertige Minderjährige im Alter von 14-21 Jahren – Menschenmaterial – Behinderte – behinderte Menschen – nicht behinderte Menschen – geistig behinderte Menschen – nützliche Idioten – nutzbare Idioten – Arbeitssklaven – Sonderbehandelten – benachteiligten Menschen – hilfesuchenden Menschen – abhängige Personen – abhängige Personen minderwertigen Status – Fürsorgezögling – Fürsorgezöglinge – Zögling – Zöglinge – Fürsorgeerziehung – Freiwillige Erziehungshilfe – Bewahrung – Beugehaft – sich in Obhut befindenden minderjährigen Personen – Pflegebefohlene – Pflegebefohlener – Pflegbefohlenen – Schutzbefohlene – Schutzbefohlen – Schutzbefohlenen – sich in Schutzhaft befindenden Personen – sich in Fürsorge befindenden Personen – Beschäftigte – Beschäftigter – Beschäftigten – Fürsorge von entwicklungsgestörten Kindern und Jugendlichen – arbeitsfähig – minderwertig – minderwertig aber arbeitsfähig – arbeitsfähig aber nicht vollwertig – arbeitsscheu – assozial – verwahrlost – schwachsinnig – entwicklungsgestört – schwer erziehbar – schwererziehbar – Schwererziehbarer – Schwererziehbare – Schwererziehbaren – unangepaßt – Einzelgänger – aufständig – ungehorsam – minderbegabt – entwicklungsverzögert – kann sich der Volksgemeinschaft nicht anpassen – Kinder und Jugendliche die der Arbeitstherapie bedürfen’ / Kinder und Jugendliche die der Arbeitstherapie bedurften – Arbeitstiere – Sonderregelungen – schwächere Bewohner brauchen nicht für ihre Arbeit entlohnt zu werden – Arbeitsprämien – Taschengeld – Dollenmoos – Arbeitgeber – totale Institution – Arbeiter – Akkordarbeiter – Schwerarbeiter – Hilfsarbeiter – Mitarbeitermangel – Mitarbeiter – Mitarbeiterin – Mitarbeiterinnen – Arbeitszwang – Arbeitszwangserziehung – Zwangsarbeit – Sklavenarbeit – unentlohnte Zwangsarbeit – unentlohnte Sklavenarbeit – Arbeit ohne Entlohnung – kein Arbeitslohn – Landarbeiter – Landarbeiterin – Landarbeiterinnen – Großwäschereiarbeiterin – Großwäschereiarbeiterinnen – Haushaltshilfe – Haushaltshilfen – Moorarbeiter – Steinbrucharbeiter – Forstarbeiter – Straßenbauarbeiter – Leiharbeiter – Industriearbeiter – Industriearbeit – Akkordarbeit – produktive Tätigkeit – produktive Tätigkeiten – Nutznießer von Zwangsarbeit – Zwangsarbeitern – Arbeitgeber – Arbeitssklaven – Arbeitnehmer – Arbeitsverhältnis – Verbrechen in der Bundesrepublik Deutschland – Kriminalverfahren – Zivilverfahren – solche Verbrechen international als Menschenrechtsverbrechen anerkannt – Verbrechen – Menschenrechtsverbrechen – Sorgfaltspflicht – Pflicht – Obligation – Berufspflicht – Pflichtverletzung – Pflichtversäumnis – Verletzung der Rechtspflicht – Sorgfaltspflichtverletzung – Missbrauch der Amtsgewalt – Nachlässigkeit – plaintiff's long-term depression – long-term depression – depression – depression and other losses – suffered long-term psychological effects – material cause of a range of social and medical problems he had experienced throughout his life – social and medical problems – court judgment – court judgment for wider legal implications – victims – compensate victims – malicious procedure and false imprisonment – false imprisonment – unpaid forced labour – unpaid slave labour – malicious procedure – negligence – fiduciary obligation – duty of care – breach of duty of care – constitutional law – non-judicial organs of government – acts of servants or agents – liability of servant or agent – misfeasance in public office – damages – breach of statutory duty

[ Erstveröffentlichung auf dieser Webseite: 6. August 2008 ]

Subindex Nr. 18

Zum Thema RECHT UND GERECHTIGKEIT, UND RECHTSSTAATLICHKEIT -
2008 Vortrag von
Prof. Dr. Manfred Kappeler ( Erziehungswissenschaftler im Ruhestand ):
»Überlegungen zum Umgang mit Vergangenheitsschuld in der Kinder- und Jugendhilfe«
betreffend den „Ehemaligen Heimkindern der alten Bundesländer“.


Augenöffnende Textauszüge, unter anderem, von »Bethel und das Geld:
die ökonomische Entwicklung der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel; 1867-1998 / Bethel«
herausgegeben Wolfram Korn - Bielefeld: Bethel-Verlag, 1998 - ISBN 3-922463-89-4 ( 146 Seiten )
mit Beiträgen von Bärbel Bitter, Karl-Heinz Hongsmeier, Rainer Norden und Walter Schroeder:
»Bethel nach 1945 - Wiederaufbau und Fortsetzung der Arbeit im Geiste der Väter«


Ein von "Ehemaliges Heimkind", Martin Mitchell, getätigter Beitrag im Diakonie-Forum,
im Thread "Ehemalige Heimkinder und ihr heutiges Trauma überwältigen helfen.",
Beitrag Nr. 119, vom 6. Mai 2008, um 07:48 Uhr,
in Antwort auf die Äußerungen des
Präsidenten des Diakonischen Werkes, Klaus-Dieter Kottnik,
auf
Frontal21 vom 22.04.2008.


Heinrich Wilmking - Wer war Heinrich Wilmking? - Heinrich Wilmking war von 1936 - 1976
„Kaufmännischer Angstellter“ für die „v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel“ in Bielefeld
und seine Zweiganstalten - 26 Jahre lang Leiter der „Hauptkassenverwaltung“ in „Bethel“.
( Diese Information stützt sich, unter anderem, auf einen Artikel in einem von „Bethel“
selbst veröffentlichtem Kirchenblatt, dem
„Der Ring“ aus dem Jahre 1976:
»Vom Stehpult ins Computer-Zeitalter« - »Heinrich Wilmking: Am 1. Mai 40 Jahre in Bethel« )


Ein von "Ehemaliges Heimkind", Martin Mitchell, getätigter Beitrag im Diakonie-Forum ,
im Thread "Ehemalige Heimkinder und ihr heutiges Trauma überwältigen helfen.",
Beitrag Nr. 40, vom 25. April 2008, um 06:19 Uhr,
in Antwort auf die Äußerungen des
Präsidenten des Diakonischen Werkes, Klaus-Dieter Kottnik,
auf
Frontal21 vom 22.04.2008.


German TV - Deutsches Fernsehen - ZDFde - 2DF - Frontal21 - 22.04.2008
»Zwangsarbeit für die Kirche?« - »Heimkinder fordern Entschädigung«
von Karsten Deventer und Eva Schmitz-Gümbel.


German TV - Deutsches Fernsehen - ZDFde - 2DF - Frontal21 - 22.04.2008
Interview mit Erziehungswissenschaftler Prof. Manfred Kappeler
betreffend den Methoden der
»Heimerziehung in der Nachkriegszeit«.
Presentiert von Karsten Deventer von Frontal21.


DER WESTEN - Das Portal der WAZ-Mediengruppe - berichtet am 14. April 2008:
Ehemalige Heimkinder
(in diesem Falle Behinderte) »Geschundene Seelen wagen den Blick zurück«
Stadt/Region »Wetter. Berichte vom Leid der Kinder im Johanna-Helenen-Heim der Nachkriegszeit
lassen sich jetzt auch im Internet nachlesen. Zusammengestellt hat sie die Freie-Arbeitsgruppe
Johanna-Helenen-Heim 2006.
«


MÜNCHENAbendzeitung 20. / 21.03.2008 ( Seite 14 ). Ein Artikel von Natalie Kettinger.
Ehemalige Heimkinder: Drei Männer erinnern sich an ihre Leidenszeit in christlichen Heimen:
»Die Erzieher damals - das waren Tiere«.


Ehemalige Heimkinder der 50er bis 70er Jahre in State Care : KÖLN - 21.04.2008 -
Landschaftsverband Rheinland ( LVR ) stellt sich seiner Verantwortung /
Studie zur Aufarbeitung der Geschichte
/ Einrichtung einer Hotline für Betroffene.


Bundesrepublik Deutschland in der Kritik vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
(EGMR) für ungerechtfertigte Kindswegnahme und das Plazieren von Kindern und Jugendlichen
in Heime / Anstalten und Pflegefamilien
( dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte liegen
200 diesbetreffende Petition von Eltern in Deutschland vor ). Bericht von Katrin Hummel in der
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG : FAZ vom 15.03.2008 Nr. 64
( POLITIK Seite 3 ) :
Die Verfahrensweise deutscher Jugendämter scheint zu sein: "Wegnehmen ist das Einfachste".


Bis zum heutigen Zeitpunkt (16.04.2008) unbeantwortet bleibende Fürbitte (vom 01.04.2008)
seitens Pfarrer Dierk Schäfer - von der Evangelischen Akademie Bad Boll - an den
Diakoniepräsidenten, Pfarrer Klaus-Dieter K. Kottnik, betreffend den Ehemaligen Heimkindern
der deutschen Nachkriegszeit und betreffend ernsten und ernst zu nehmenden Möglichkeiten
ihnen gegenüber Sühne zu tun, sie zu entschädigen, und ihre Würde wiederherzustellen.

( Diese Veröffentlichung seitens des hiesigen Webseitenbetreibers, Martin Mitchell, ist nicht dazu gedacht etwas zu
skandalisieren, sondern einfach nur um zu informieren. Vielleicht antwortet der Diakoniepräsident ja doch noch.
)

( 29.02.2008 ) Rechtspolitische Dissertation von Rechtsanwältin Renate Künast, MdB,
Fraktionsvorsitzende der
GRÜNEN, zu einem Thema, das uns alle angeht:
»Misshandelte Heimkinder in kirchlichen und staatlichen Heimen -
"Entschädigung für ehemalige Heimkinder"«
( zuerst veröffentlicht in ZRP 2008 Heft 2, Seite 33-36 ).


Mitgliederversammlung am Samstag, 1. März 2008, in Bielefeld:
Neuwahl und Erweiterung des Vorstandes des
"Verein ehemaliger Heimkinder e. V."

Die folgende ausschlaggebende Information kommt von absolut verläßlicher Stelle:

Der Verein ehemaliger Heimkinder e. V. ist bemüht, mit Hilfe aller Betroffenen,
eine vollständige Liste aller damals in Westdeutschland, d.h. in den alten Bundesländern
von den "Privaten Trägern" sowohl wie vom Staat betriebenen Heimen und Anstalten
für Kinder und Jugendliche, zusammenzustellen. Jeder kann mithelfen diese Liste zu vervollständigen.
( Heime und Anstalten, die damals in der DDR existierten sind nicht auf dieser Liste ! )

Der PARITÄTISCHE WOHLFAHRTSVERBAND BERLIN berichtet am 22. Januar 2008
über eine 3. Anhörung
(hinter verschlossenen Türen) vor dem Petitionsausschuss
des Deutschen Bundestages
(am Montag, den 21 Januar 2008), der sich nochmalig
mit der Petition ehemaliger Heimkinder der alten Bundesländer befasste und, diesmal,
diesbetreffend, vier Wissenschaftler zu Wort kommen ließ; diese waren bereit an einer
darauffolgenden Pressekonfernz teilzunehmen. Reportagé von
Norbert Struck.


Online domradio Bericht, basierend auf einen gleichlautenden online Bericht der
Katholischen Nachrichten Agentur gleichen Datums - 22.01.2008:
Wissenschaftler bestätigen die von "Ehemaligen Heimkindern der alten Bundesländer"
in ihrer Petition angesprochenen "Menschenrechtsverletzungen" und "das Verfehlen
staatlicher Heimaufsicht in den 50er, 60er und 70er Jahren". Prof. Dr. Christian Schrapper,
betonte, schon vor 50 Jahren hätten Fürsorgeheime in der Kritik gestanden.
"Das war schon zur damaligen Zeit offensichtliches Unrecht".
Rechtsanwalt Gerrit Wilmans forderte den Gesetzgeber zum Handeln auf.
Politik und Kirchen dürften nicht "auf eine biologische Lösung des Problems hoffen".


Jana Friedlinghaus berichtet am 23.01.2008 in der Tageszeitung Junge Welt über
die am Montag, den 21. Januar 2008, von Erziehungswissenschaftlern
vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages bestätigten

Menschenrechtsverletzungen in der damaligen BRD Heimerziehung.
Die Kirchen vertreten noch immer die Ansicht, eine systematisch angeordnete oder
geduldete Mißhandlung und Ausbeutung in den von ihnen betriebenen Heimen sei auszuschließen.


RBB Potsdam in seinem News-Journal-Programm ZIBB ( "zuhause in Berlin & Brandenburg" )
berichtet in seinem Tatsachenbericht vom 25.01.2008 über die Forderungen ehemaliger
Heimkinder der alten Bundesländer von
Entschädigung, u.a., für Sklavenarbeit,
für entgangenen Lohn und vorenthaltene Ausbildung in den damaligen BRD-Heimen,
systematische Menschenrechtsverletzungen, die einstimmig von am 21.01.2008
vor dem Pettitionsausschuss des Deutschen Bundestages erscheinenden
Erziehungswissenschaftlern bestätigt worden waren.


Deutschlandradio Kultur - LÄNDERREPORT - 11.02.2008 - Moderator Matthias Günther
Zwei ehemalige "Fürsorgezöglinge" / Empfänger der "Freiwilligen Erziehungshilfe" berichten
von ihren Erfahrungen im "Landesfürsorgeheim Glückstadt" in Schleswig-Holstein:
Zwangsarbeit für Jugendliche im Heim bis in die 70er Jahre: "Man wollte uns brechen."




Bitte nicht vergessen auch "Ehemalige Heimkinder" @ http://heimkinderopfer.blogspot.com zu besuchen.


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