Der Betreiber dieser nichtkommerziellen Webseite ist der hoch-engagierte Martin Mitchell in Australien (ein ehemaliges “Heimkind” in kirchlichen Heimen im damaligen West-Deutschland)

Bethels DRITTE offizielle öffentliche Stellungnahme,
vom 21. Februar 2006, hervorgerufen durch einen Gästebucheintrag,
an diesem Tag, im Gästebuch von Bethel, von Jörg Schmidt aus Juist-Soltau,
einem wohlwollenden langjährigen Unterstützer von Bethel.
Stellungnahme von Presse-Sprecher
Jens U. Garlichs.


Gästebuch von Bethel @
www.bethel.de/bethel_de/gaestebuch/index2.php?we_lv_start_0=10

Name: Jörg Schmidt

Datum: 21.02.2006
Ort: Juist-Soltau
Email: info@shiver.de

Moin Moin, durch meine Familie bin ich mit Bethel sehr verbunden, laut Angaben meiner Mutter war Pastor Bodelschwingh ein Patenonkel meines Uropas . Nun lese ich im Spiegel über Bethel und den Heimen, wie mit den Kindern und Jugendlichen umgegangen wurde. Ich war/bin entsetzt. Im Juni 2005 habe ich geheiratet und die Kollekte für Bethel bestimmt, weil ich deren Arbeit unterstützen wollte, angesicht dessen was ich gelesen habe, frage ich mich ob das richtig war. Wie kann eine kirchliche Einrichtung so mit Menschen umgehen? Torfstechen etc. Ich vermisse auf der Website von Bethel eine Stellungnahme zu diesem Thema. Ich hoffe dass Bethel schnell auf die Anschuldigungen reagiert, und den ehemaligen Heimkindern hilft. Wenn wie beschrieben keine Sozialabgaben gezahlt wurden muss, in meinen Augen, Bethel den geldwerten Vorteil ausgleichen. Ich weiss dass es bestimmt nicht einfach ist und auch sehr teuer wird, aber Unrecht bleibt in meinen Augen Unrecht. Auch wenn das Geld das erwirtschaftet wurde für einen guten Zweck bestimmt war. Ich hoffe das mein Beitrag nicht gelöscht wird, und das vielleicht Verantwortliche sich an der Diskussion beteiligen. Jörg Schmidt, Juist



Gästebuch von Bethel @
www.bethel.de/bethel_de/gaestebuch/index2.php?we_lv_start_0=10

Name: Jens U. Garlich, Leiter Presse + Kummunikation Bethel
Datum: 08.03.2006 ( ? )
Ort: Bethel
Email: jens.garlichs@bethel.de

Sehr geehrter Herr Schmidt,

zu Ihrer Anfrage bezüglich der „ehemaligen Heimkinder“ möchte ich ihnen gerne antworten.

Wegen der vielfältigen Aktivitäten Bethels aus Anlass des 175. Geburtstages von Friedrich von Bodelschwigh am 6. März und den zahlreichen damit verbundenen Aktivitäten sowie umfangreicher Pressearbeit kann das leider erst heute geschehen.

Die Diakonie Freistatt, heute ein Stiftungsbereich der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, war die Jugendhilfeeinrichtung Bethels, in der die kritisierten Vorgänge stattgefunden haben. Im Vorfeld der Buchveröffentlichung hat der Spiegel-Autor Peter Wensierski auch in Bethel recherchiert und wir haben ihn mit Archivmaterial und Auskünften unterstützt. Leider hat Herr Wensierski das Angebot zum persönlichen Gespräch mit der Geschäftsführung der Diakonie Freistatt nicht wahrgenommen; so hätten sich einige sachliche Fehler in seinem Buch sicherlich vermeiden lassen.

Seine Kritik u.a. an der Jugendhilfe in der Diakonie Freistatt ist jedoch weitgehend berechtigt. Hier gibt es nichts zu beschönigen; die damaligen Vorgänge sind aus heutiger Sicht und mit heutigem Wissen in keiner Weise zu rechtfertigen. Hier haben einige Mitarbeitende und Leitungsverantwortliche Schuld auf sich geladen, die nicht mit Zeitumständen oder damals „zeitgemässer Pädagogik“ zu erklären oder gar zu entschuldigen ist. Gleichwohl gab es auch andere Erzieher und „Brüder“, die mit denen ihnen anbefohlenen Jugendlichen angemessen umgegangen sind; dies wird uns von ehemaligen „Fürsorgezöglingen“ auch bestätigt.

Die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel stehen zu diesem Kapitel ihrer Arbeit und ihrer Geschichte. So hat es bereits vor rund zehn Jahren Veröffentlichungen zu diesem Thema gegeben, ehemalige Erzieher haben den Medien offen Rede und Antwort gestanden und bereits zum 100jährigen Bestehen der Diakonie Freistatt 1999 haben wir in eigenen Publikationen u.a. das Thema  „problematischer Umgang mit Fürsorgezöglingen“ angesprochen.

Seit mehreren Jahren bereits öffnet die Diakonie Freistatt ihr Archiv allen Betroffenen, unterstützt sie bei der Klärung von Rentenfragen und gibt Kopien der vollständigen Akten an die Betroffenen heraus. Neben der oben erwähnten eher populären publizistischen Aufarbeitung des Themas ist seit dem vergangenen Jahr die wissenschaftliche Aufarbeitung der Fürsorgeerziehung in der Diakonie Freistatt in Vorbereitung. Wir haben also längst mit der Aufarbeitung dieses Themas begonnen und gehen offen mit ihm um.

Im Übrigen: Die Diakonie Freistatt hat den Spiegel-Autor Peter Wensierski zu einer Lesung aus seinem Buch im Mai eingeladen; bei dem Termin werden auch Betroffene und voraussichtlich ehemalige Erzieher dabei sein. - Schließlich hat die Jugendhilfe in den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel heute selbstverständlich einen ganz anderen Ansatz und wird mit den Schwerpunkten Kompensation von Erziehungs-Defiziten und dem Ziel der sozialen Integration angeboten.

Jens U. Garlichs, Presse + Kommunikation Bethel


[ Erstveröffentlichung auf dieser Webseite: 28. März 2006 ]


Subindex Nr. 12

Stellungnahme vom 07.03.2006 von dem Bethel-Sprecher Jens U. Garlichs zu dem
damaligen Unrecht in der Heimerziehung und den Missst�nden in der Bethel
Einrichtung Diakonie Freistatt nach dem 2. Weltkrieg, die Bethel "schon lange dabei"
sei "aufzuarbeiten" und "�ffentlich zu machen".


Bethels DRITTE offizielle �ffentliche Stellungnahme,
vom 21. Februar 2006, hervorgerufen durch einen G�stebucheintrag,
an diesem Tag, im G�stebuch von Bethel, von J�rg Schmidt aus Juist-Soltau,
einem wohlwollenden langj�hrigen Unterst�tzer von Bethel.
Stellungnahme von Bethel-Presse-Sprecher Jens U. Garlichs.


Undatierte �ffentliche Stellungnahme der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel,
anscheinend durch ihren Bethel-Presse-Sprecher Jens U. Garlichs,
anscheinend erstmalig auf der Bethel-Webseite ver�ffentlicht ca Mitte M�rz 2006.


In Bezug auf das SPIEGEL-Buch �Schl�ge im Namen des Herrn� �
Stellungnahme von Pfarrer J�rgen Gohde, Pr�sident des Diakonischen Werkes
der Evangelischen Kirche in Deutschland.
Interview: Katharina Sperber, Frankfurter Rundschau, 07.03.2006 | child slave labour


J�rgen Gohde, Pr�sident des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
�ber die Kritik an der Heimerziehung auch in diakonischen Einrichtungen der Nachkriegsjahre.
Interview in dem Magazin zeitzeichen - Ausgabe 4/2006 (auf Seite 41-42) -
Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft. Die Fragen stellte Kathrin J�tte.


J�rgen Gohde, Pr�sident des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
versichert ehemaligen Heimkindern, die in damaligen Heimen der Inneren Mission, bzw. der Diakonie
erzogen und ausgebildeten worden sind, dass die Diakonie "jeden dabei unterst�tzen" wird
"seine Akten einzusehen". "Wir haben kein Interesse, etwas unter den Tisch zu kehren.", sagt er,
in einem Interview, dass er im chrismon PLUS - das evangelische Magazin - 06/2006
(auf Seite 47) Anfang Juni 2006 gegeben hat. Die Fragen stellte Burkhard Weitz.


Aktuelle Ausgabe "Diakonie Report" ( Innere Mission, M�nchen ) Nr. 35 - 2006 �� ( Seite 7 ):
"Systematische Misshandlungen gab es nicht
[ in der evangelischen Heimerziehung ]",
meint Michael H�usler, Leiter des Archivs des Diakonischen Werkes
der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).


EVANGELISCHER ERZIEHUNGSVERBAND IN DAMAGE CONTROL:
Bundesverband Evangelischer Einrichtungen und Dienste e. V. regt an und
gibt Ratschl�ge wie man mit Betroffenen damaliger Misshandlungen und
Traumatisierungen in eigenen Einrichtungen umgehen sollte und m�glichen
von Betroffenen ausgehenden Rechtsanspr�chen aus dem Wege gehen k�nnte.


Bischof Dr. Wolfgang Huber, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche
in Deutschland (EKD) äußerte sich innerhalb seines Vortrages am 10.03.2006
in Dortmund − zu den damalig auch in Heimen und Erziehungsanstalten
in evangelischer Trägerschaft angewendeten Gewaltmethoden.


Vereinsberater Michael-Peter Schiltsky: Verein ehemaliger Heimkinder e. V.
Schiltsky ist Heimkind der Wirtschaftswunderzeit, ein geschundenes,
ein missbrauchtes Kind. Und er hat, als einer von ganz, ganz wenigen
der vielen Heimkinder der Nachkriegszeit in der Bundesrepublik,
das Abitur geschafft und studiert.
Vorgestellt vom T�glicher Anzeiger
(Kreis Holzminden) am 25.03.2006.


Vom Verein ehemaliger Heimkinder e. V. im Internet ver�ffentlichte
offizielle �ffentliche Stellungnahme der EKD vom 22. M�rz 2006,
in Antwort auf ein Schreiben des Vereins � Anfang Februar 2006 �
an den Ratsvorsitzenden der EKD Bischof Dr. Wolfgang Huber.

( Das Vereinsschreiben selbst, an die EKD � bzw. an den Ratsvorsitzenden der EKD Bischof Dr. Wolgang Hunber �
ist leider bisher noch nirgens ver�ffentlicht worden
)

Der Spiegel, 16/2006 � Sp�te Reue � Kirchen unter Erkl�rungsdruck
zur Geschichte der Heimerziehung und schwarzen P�dagogik
in der Bundesrepublik Deutschland.


Das katholische DOM Nr. 23 � 4. Juni 2006 � Seite 20 � ERZBISTUM Paderborn.
Scherfede: St. Johannisstift organisierte Fachtagung zur Heimerziehung.
Katholische DOM-Magazin Artikel-�berschrift: �Wer nicht lieb war, kam ins Heim�.


Westfalen-Blatt Nr. 122 � Dh11 � LOKALES � 27./28. Mai 2006 � Seite 00 � Paderborn.
Scherfede: St. Johannisstift stellt sich der Vergangenheit.
Tagung zum Thema Heimerziehung mit Betroffenen.
Fachtagung zur �Historie der Heimerziehung�.


�Beispiel f�r p�dagogische Fehler�
Kinder- und Jugendhilfe St. Johannisstift setzt sich mit Heimerziehung auseinander
Westf�lische Nachrichten � berichtet von Anja Sparbrod � Mai 2006.


Pfarrer Wolfgang Wagner von der evangelischen Akademie Boll nimmt Stellung
zur Heimerziehung im Nachkriegsdeutschland (BRD) (Westdeutschland),
dem SPIEGEL-Buch “Schläge im Namen des Herrn”,
und zu den Aussagen von Jürgen Gohde, Präsident des Diakonischen Werkes, dazu.


Leserbrief von Pfarrer Dierk Schäfer – Akademie Boll – 14.03.2006 – und
seine persönliche Stellungnahme zu der im Nachkriegsdeutschland (in der BRD)
in der Heimerziehung weiter fortgeführten “Schwarzen Pädagogik der Nazis” |
sein persönlicher Aufruf zur Aufarbeitung der Geschichte, und zum Sühne tun –


Offener Brief von Pfarrer Dierk Sch�fer � Akademie Boll � 12.04.2006 � an
Pfarrer J�rgen Gohde, Pr�sident des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche
in Deutschland, worin Pfarrer Dierk Sch�fer, u. a., ganz besonders darauf hinweisst,
dass zu einer umfassenden Aufarbeitung der Mi�st�nde
in den Nachkriegs-Heimen Westdeutschlands,
auch eine Neubewertung des Tuns, Wirkens und Handelns von Johann-Hinrich Wichern,
Gr�nder der Inneren Mission und Vater des damaligen Rettungshausgedanken, geh�rt.


CARITAS-Pr�sident Peter Neher im Spiegel-Interview: �Es tut mir leid!�
Pr�sident der deutschen Caritas, Peter Neher, fordert einen
offeneren Umgang mit einem dunklen Kapitel deutscher Geschichte:
die Geschichte der Heimerziehung im Nachkriegsdeutschland.


Offener Brief an die Deutsche Bischofskonferenz am 6. M�rz 2006.
Appell des Verein ehemaliger Heimkinder e. V. an die Deutsche Bischofskonferenz.
Michael-Peter Schiltsky : Im Auftrag des Vorstandes : Verein ehemaliger Heimkinder e. V.


Caritas stellt sich Diskussion um Heimerziehung der Nachkriegszeit,
w�hrend welcher Zeit "Strafe statt P�dagogik" und "intensive Arbeitseins�tze"
auch in Heimen und Anstalten katholischer Orden � unter der F�hrung der verschiedenen
Di�zesan Caritasverb�nde in der BRD, bzw. der "Caritas", an der Tagesordnung waren.
Kurzfristige Terminansage am 18.09.2006 f�r ein Termin am 25.09.2006 in M�nster.


Kommentar (vom 18.03.2006) zur �Aufarbeitung der damaligen Heimerziehung�
von J�rgen Sauer � Presse- und �ffentlichkeitsreferent beim Di�zesan-Caritasverband
f�r das Erzbistum Paderborn und Mitglied der Redaktion von "Caritas in NRW"
und "Caritas in NRW � AKTUELL�.


B�cher von Bethel � v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel � oder von der
Inneren Mission, der Diakonie, oder von der Evangelischen Kirche in Deutschland
selbst in Auftrag gegebene Ver�ffentlichungen,
angeblich zur Aufarbeitung ihrer Geschichte,
und angeblich ganz besonders auch zur Aufarbeitung ihrer Geschichte
im Umgang mit Kindern und Jugendlichen
in der diakonischen Heimerziehung der Nachkriegszeit
(d. h. �der diakonischen Heimerziehung� nach dem Zweiten Welkrieg,
w�hrend dem Wirtschaftswunder Westdeutschlands).
Wo sind diese angeblichen �Aufarbeitungen der Geschichte
der diakonischen Heimerziehung
der Nachriegszeit� zu finden ?


Einige weiterhin an einigen Stellen im Internet bestehen bleibende
zu der Zeit notwendige �ffentliche Bekanntgebungen
von Martin Mitchell aus Australien, nachdem Bethel und die Diakonie
Freistatt und die Evangelische Kirche in Deutschland im August 2003
begann zu zensieren und zu blockieren.




Bitte nicht vergessen auch "Ehemalige Heimkinder" @ http://heimkinderopfer.blogspot.com zu besuchen.


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