Der Betreiber dieser nichtkommerziellen Webseite ist der hoch-engagierte Martin Mitchell in Australien (ein ehemaliges “Heimkind” in kirchlichen Heimen im damaligen West-Deutschland)

Artikel von Matthias Schrief vom Samstag 23. Dezember 2006 in der aktuellen Ausgabe der
Nr. 298 "RHEINER VOLKSBLATT" - eine Zeitungsausgabe der "Münsterländische-Volkszeitung" -
»"Dem Zögling die Dankbarkeit mit dem Zuchtstock eingebläut"«
von Patern der katholischen Brüdernschaft "Missionare vom Heiligen Herzen Jesu (Hiltrup) "
in dem katholischen "Zöglingsheim" ( Kloster ) "Johannesburg" im Börgermoor bei Papenburg.
( heute "Jugendhilfeeinrichtung" "Surwold Bürgermoor" in Trägerschaft der "Hiltruper Herz-Jesu Missionare" ).

Dem Zögling die Dankbarkeit mit dem Zuchtstock eingebläut

Josef Dorsten erzählt aus seiner Zeit im Jugendheim Johannesburg

Von Matthias Schrief

„Schreiben Sie das auf. Schreiben Sie es so, wie ich es gesagt habe. Das ist meine Geschichte. Das soll ruhig jeder wissen. So war das damals in der Johannesburg.“ Da ist er wieder: Der Zorn eines heute 74-Jährigen. Ein Zorn, der mit dem Alter nicht verloschen ist. Ein Zorn, der ihn zeitlebend begleitet hat; dessen Feuer entfacht wurde, als Josef Dorsten auf der Schwelle vom Kind zum Jugendlichen stand. Zwei Jahre und drei Tage - „es war die Hölle“, sagt er heute. Zwei Jahre und drei Tage in dem katholischen Jugendheim Börgermoor bei Papenburg, an die der Bahnpensionär aus dem Schotthock vor allem diese Erinnerung hat: Harte, körperliche Arbeit, Stockschläge und sexueller Missbrauch.


„Schreiben Sie das auf. Das soll ruhig jeder wissen.“ Josef Dorsten

Vergessen? Nein, das kann er nicht. Auch nach all den Jahren nicht. Zu sehr hat er in der Zeit als Zögling im Kloster Johannesburg gelitten. Es war nicht so sehr der entbehrungsreiche Alltag, die einseitige Ernährung, die hauptsächlich aus „Pamms“, einem dünnen Gemüseeintopf bestand. Und Kartoffelbrei. Den gab es nahezu täglich, der musste sogar als Brotaufstrich herhalten. Nein, es war - wie er sagt - die Scheinheiligkeit der Patres und Brüder, die in der Johannesburg das Zepter führten.

Nein, die Patres, die so schnell zum Zuchtstock griffen, kann er nicht vergessen. Genau so wenig wie den Bruder, der sich an den Heimzöglingen verging. Wehren konnten sie sich nicht. Im Gegenteil. „Dankbarkeit“ sollten sie zeigen, die rund 150 Zöglinge. Das verlangte damals der Pater Direktor. Folgte man ihm nicht, erzwang er die Dankbarkeit mit seinem Zuchtstock.

„Die zwei Jahre in der Johannesburg waren die Hölle.“ Josef Dorsten

Es war die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Hamstern oder Hungern hieß damals die Devise. „Bei uns zu Hause lief nicht alles so, wie es eigentlich laufen sollte“, erinnert sich Dorsten an seine Jugendzeit. Der Vater, ein Reichsbahner, war 1943 an einem Magenleiden verstorben, die Mutter mit ihren beiden Jungs auf sich alleine gestellt. Die Brüder: Zwei Lausbuben, die es verstanden, sich Lebensmittel oder Zigaretten bei den Besatzungstruppen zu „organisieren“. „Das haben alle gemacht“, sagt Dorsten. Er und sein jüngerer Bruder sind dann aber dabei erwischt worden, wie sie Wurst und Eingemachtes bei einem Fleischer stibitzten. Ein Vergehen, für das ein 14-Jähriger ohne einschlägige Auffälligkeit vom Jugendrichter heute ein paar Sozialstunden aufgebrummt bekäme. Dorsten wurde damals zu zwei Jahren Fürsorgeerziehung in der Johannesburg verdonnert.

Dorsten war kein Einzelfall. „Neben der Arbeitslosigkeit brachte die besondere Situation der Nachkriegszeit (Schwarzmarkt, Schmuggel, Prostitution, unvollständige und zerrüttete Familien) ein hohes Maß an Jugendgefährdung. Es gab eine steigende Zahl von Minderjährigen, für die Heimplätze gesucht wurden“, heißt es dazu in einer Chronik, die 1988 aus Anlass des 75-jährigen Bestehens der Johannesburg herausgegeben wurde. In der Tradition der Landarmen-, Arbeits- und Rettungshäuser war die Johannesburg 1914 in einer einsamen Gegend gebaut worden, fernab von jeglichem Verkehr und im Stile einer Besserungsanstalt, jedoch ohne Gefängnismauern, auf die man wegen des Moores glaubte verzichten zu können. Die ersten Zöglinge der Johannesburg kamen übrigens aus Wettringen. Am 1. April 1914 hatte die Genossenschaft der Missionare vom Heiligen Herzen Jesu (Hiltrup [bei Münster]) die Leitung und den Betrieb der Erziehungsanstalt übernommen. [ Heute: „Jugendhilfeeinrichtung“ „Surwold Bürgermoor“ in Trägerschaft der „Hiltruper Herz-Jesu Missionare“ ]


Bald 60 Jahre sind vergangen, aber die zwei Jahre im katholischen Jugendheim Johannesburg bei Papenburg haben den ehemaligen Zögling nie wieder los gelassen. Die dort erlebten Geschichten wühlen immer noch in dem Bahnpensionär. Foto: Schrief

Dorsten weiß heute noch in allen Einzelheiten vom ersten Tag in der Johannesburg zu erzählen. Es ist der 13. März 1947. Von nun an ist er Zögling der Abteilung „Hochland“: Schlafsaal mit 35 Jungen, je ein Bett, je ein Spint. Es gibt einen Speisesaal, der auch als Aufenthaltsraum dient. Wie die meisten anderen Jungs wird Dorsten in der Landwirtschaft eingesetzt. „Eine Berufsausbildung gab es damals für uns nicht“, sagt Dorsten.

Das Heimleben war kein Zuckerschlecken. Damit konnte sich Zögling Dorsten allerdings bald abfinden. Aber noch heute kommt die Wut in ihm hoch, wenn er an die Prügel denkt, die er von den Erziehern einstecken musste. „Wissen Sie, es war damals nicht unüblich, dass Jugendliche rauchten. Wir besorgten die Zigaretten ja von den Besatzungssoldaten“, schickt er seiner Episode voraus. Auch im Kloster Johannesburg wurde Tabak angebaut. Dorsten hatte sich verkümmerte Pflanzen besorgt und sie auf einem freien Feld erfolgreich hoch gezogen. „So hatte ich immer was zu rauchen.“ Das war den Zöglingen allerdings nicht erlaubt. Irgendwann muss was rausgekommen sein. Jedenfalls stoppte ihn Bruder E. - dessen Markenzeichen ein Holzknüppel war, den er immer dabei hatte - auf dem Weg zum Mittagessen. „Dorsten, mach' deine Taschen leer!“, fuhr er den Zögling an. Die Tabakblätter fielen zu Boden: „Was glauben Sie, was da los war? Der hat so lange auf mir herumgehauen, bis sein Knüppel kaputt war“, sagt Dorsten.

„Der hat so lange auf mir herumgehauen, bis sein Knüppel kaputt war.“ Josef Dorsten

Als er der Mutter das Leben im Heim in einem Brief beschrieben hatte, gab es wieder Prügel. „Der Pater Direktor hielt mir zunächst eine Standpauke über das Leben im Heim. Und damit ich auch ja nicht vergesse, wie gut ich es habe, verpasste er mir eine Tracht, die sich gewaschen hatte.“ Noch schlimmer kam es beim dritten Mal. „Das war perfide, gemein, ungerecht. Dafür hasse ich sie heute noch“, schimpft der 74-Jährige. Zusammen mit seinem Freund Josef „Jupp“ R. war er vom Heim an einen Bauern in der Nachbarschaft zum Arbeitseinsatz „ausgeliehen“ worden. „Eigentlich ein schöner Tag. Denn beim Bauern gab es tolles Abendessen“, erinnert sich Dorsten. Und der Bauer lud die beiden Jungs auch zum Rauchen ein. „Als der Bauer uns abends wieder zur Johannesburg brachte, hatte er allerdings nichts Besseres zu tun, als im Sekretariat zu berichten, dass wir schlecht über die Johannesburg sprechen und auch rauchen.“

Die Strafe erfolgte in der Nacht. „Dorsten komm!“, rief ihn der Pater zu sich ins „Kämmerchen“. Nur mit dem Nachthemd bekleidet, musste der Zögling antanzen. „Ich musste mich bäuchlings über den Stuhl legen. Der Pater straffte dann das Nachthemd schön glatt über den Po und dann gab es so 20 Hiebe mit dem Rohrstock. Kurze Pause. Dann sagte er genüßlich: So - und jetzt noch mal 20 Schläge“, berichtet Dorsten. Als der Pater mit Züchtigung des Zöglings Dorsten fertig war, sagte er nur: So, und jetzt schick mir den Jupp vorbei.“

Es war vielleicht auch die Atmospähre von Befehl und Gehorsam, die die Zöglinge sexuellen Missbrauch kritiklos hinnehmen ließ.

„Ja, er hat sich an mir vergangen. Er hat es mit mehreren gemacht.“ Josef Dorsten

Dorsten erinnert sich: „da gab es einen Bruder, der konnte singen wie ein Engel. Aber so gut er singen konnte, so schlecht war sein Charakter.“ Eines Nachts habe der Bruder ihn angesprochen: „Josef, möchtest du wohl ein Pfeifchen rauchen?“ Klar wollte Josef. „Dann komme mit auf mein Zimmer“, forderte der Bruder den damals 16-jährigen auf. Der Zögling saß auf dem Bett, schmauchte das Pfeifchen - bis ihn der Bruder zu sich zog. „Ja, er hat sich an mir vergangen“, sagt der heute 74-Järige in aller Offenheit.

Kein Einzelfall. „Das  hat er mit mehreren Jungs gemacht“, sagt Dorsten. Aufgeflogen ist der Bruder erst, als eine Gruppe Zöglinge zusammen im Bett erwischt wurde. „Wieso, das lernt man hier doch“, konterte einer der Erwischten die Vorwürfe dem Pater Direktor über den Bruder, der die Knaben zu sehr liebte. Gab es Konsequenzen für den Bruder? „Ja, er wurde in ein anderes Heim versetzt“, sagt Dorsten.

Trotz allem: Einmal im Jahr kehrt Dorsten zur Johannesburg zurück. „Wissen Sie, viele, die so etwas erlebt haben, brauchen einen Psychotherapeuten. Brauche ich nie. Denn ich hatte Bruder Schröer. Der hat mir damals über so manche schwere Stunde hinweggeholfen. Das war ein wirklich guter Mensch - ein Engel unter lauter Teufeln.

Mit der Kirche hat der ehemalige Zögling seither abgebrochen. Aber an das Grab von Bruder Schröer kehrt er zurück. Der guten Seele seiner Zeit in der Johannesburg ist er ewig dankbar.

Zum Thema

Opfer klagen an

“Das ist mir auch passiert.“ So meldete sich Josef Dorsten am 13. Dezember [2006] in der MV-Redaktion. Gerade hatte er den Artikel
„Schuld und Sühne“ auf der Westfalen-Seite unserer Zeitung gelesen. Berichtet wurde über ehemalige Heimzöglinge, die vor dem Petitionsausschuss des Bundestages die Erlebnisse in deutschen Kinderheimen der Nachkriegszeit geschildert hatten. „Erschütternde Zustände von unglaublichen Missständen“, hieß es in dem Bericht. Gewalt, der Zwang zum Arbeitseinsatz und sexueller Missbrauch wurden genannt. Die Interessen der Opfer vertritt inzwischen der „Verein ehemaliger Heimkinder e. V.“
( [ jetzig ] Tel.: 040 - 530 22 034 - Fax: 040-530 22 047 - E-Mail: info@veh-ev.org | www.veh-ev.org )



Metatags zum Thema "Ehemalige Heimkinder" im "Wirtschaftswunderland Westdeutschland":

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[ Erstveröffentlichung auf dieser Webseite: 14. Mai 2008 ]

Subindex Nr. 19

Artikel von Matthias Schrief vom Samstag 23. Dezember 2006 in der aktuellen Ausgabe der
Nr. 298 "RHEINER VOLKSBLATT" - eine Zeitungsausgabe der "Münsterländische-Volkszeitung" -
»"Dem Zögling die Dankbarkeit mit dem Zuchtstock eingebläut"«
von Patern der katholischen Brüdernschaft "Missionare vom Heiligen Herzen Jesu (Hiltrup)"
in dem katholischen "Zöglingsheim" ( Kloster ) "Johannesburg" im Börgermoor bei Papenburg.
( heute "Jugendhilfeeinrichtung" "Surwold Bürgermoor" in Trägerschaft der "Hiltruper Herz-Jesu Missionare" ).

Artikel von Volker Resing veröffentlicht an einem Mittwoch im Dezember 2006
in einer aktuellen WESTFALEN-Ausgabe der
"Münsterländische-Volkszeitung" -
»"Schuld und Sühne"« - betreffend "Ehemalige Heimkinder" und ihr Leiden
in den damaligen Heimen und Anstalten im "Wirtschaftswunderland Westdeutschland",
d.h. in der Bundesrepublik Deutschland - "in den alten Bundesländern".


Bescheinigung dem ehemaligen "Fürsorgezögling" Josef Dorsten ( Jahrgang 1932 )
ausgestellt am 11. März 1963 von dem Direktor der
katholischen Erziehungsanstalt
»JUGENDHEIM KLOSTER JOHANNESBURG - Surwold-Börgermoor über Papenburg«,
die bescheinigt,
daß der Zögling während seines Aufenthaltes und unfreiwilligen
Arbeiteinsatzes dort, vom 13.03.1947 bis 15.03.1949, "keinerlei Verdienst hatte"
und "kein Mitglied der Krankenkasse und Invalidenversicherung" war
.
( eine "Berufsausbildung" erhielt Josef Dorsten dort nicht !!! )



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