Der Betreiber dieser nichtkommerziellen Webseite ist der hoch-engagierte Martin Mitchell in Australien (ein ehemaliges “Heimkind” in kirchlichen Heimen im damaligen West-Deutschland)
Der gesamte bisherige Korrespondenz-Strang – Martin Mitchell geg. v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel
aufgeführt in chronologischer Reihenfolge, von unten nach oben.

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The complete up-to-date correspondence thread – Martin Mitchell -v- v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel
presented in chronological order, starting from the bottom up.
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Korrespondenz mit der Rechtsabteilung der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel


From:
Martin Mitchell . E-Mail: martinidegrossi@yahoo.com.au
P O Box 112
LONSDALE . SA . 5160
AUSTRALIEN

Adelaide, 7. April 2005


To: Ralf François
Rechtsabteilung (Stabstelle Recht u. Versicherungen)
v. Bodelschwinghschenn Anstalten Bethel
Königsweg 1 . 33617 Bielefeld
Nordrhein-Westfalen
Bundesrepublik Deutschland – Federal Republic of Germany

E-MAIL: "Ralf François" Ralf.Francois@bethel.de


Martin Mitchell – In eigener Sache.

Betreff: Damalige außergerichtliche Inhaftierung des Korrespondenten zum Zwecke der Arbeit im Moor in „Arbeiterkolonie und Anstalt Freistatt“ im Wietingsmoor im Jahre 1963/64 – einem seit 1899 in Niedersachsen sich befindenden Wirtschaftsunternehmen der v. Bodelschwinghschenn Anstalten Bethel, bei Bielefeld, in Nordrhein-Westfalen.

Forderung:
1. Nachzahlung aller derzeit ausgebliebenen Lohngelder mit Zinsen und Zinseszinsen.
2. Nachzahlung aller derzeit ausgebliebenen Sozialversicherungsabgaben.
3. Entschädigung für rechtswidrige Inhaftierung, Misshandlung und Traumatisierung.


Sehr geehrter Herr François,

Ich bestätiges hiermit den Eingang bei mir Ihres weiteren ausweichenden Email-Schreibens vom 5. April 2005.

Zu dem Inhalt Ihres weiteren Schreibens ist zu bemerken, dass es jedem vernüftigen Mensch auf Grund der Inhalte meiner vorhergehenden Schreiben an die Ihrige Rechtsabteilung klar sein sollte, dass ich nicht nur ein persönliches Interesse in dieser Sache habe, und nachweisen kann, aber dass ich selbst auch mit „wissenschaftlicher Forschung“ in diesen Angelegenheiten beschäftigt bin.

Ansonsten, aber hatte ich Sie garnicht in meinem letzten Schreiben um Zugang zu einem einzigen der von mir aufgezählten Archivedie Ihnen und Ihrer Rechtsabteilung zur Verfügung stehen – gebeten, sondern vielmehr Ihnen verständlich machen wollen, dass jedem bewußt ist, dass Ihre Ausrede, nicht mehr Zugang zu historischen Gesetztexten, etc., zu haben, nicht glaubwürdig ist.

Übrigens mache ich Sie jetzt auch, zusätzlich, noch darauf aufmerksam, dass in Bethel-Broschüren und Flugblättern, und anderen heutigen Werbungen (und auch in solchen der Diakonie, Inneren Mission, und Evangelischen Kirche in Deutschland selbst) speziell darauf hingewiesen wird, dass auch Privatpersonen von allen diesen Archiven Nutzen machen dürfen – dass sich die Nutzung all dieser Archive also nicht einzig und allein auf Personen die in „wissenschaftlicher Forschung“ engagiert sind, beschränkt, wie Sie jetzt versucht haben zu behaupten. Leider aber kann ich als Privatperson, die in Australien wohnt, mich nicht persönlich in diese Archive begeben um die Gelegenheit wahrzunehmen und von diesem Nutzungsangebot der v. Bodelschwingschen Anstalten Bethel, der Diakonie, der Inneren Mission, und der Evangelischen Kirche, Gebrauch zu machen. Dies war, zusätzlich zu meinen speziellen Forderungen (im oben aufgeführten „Betreff“), ein weiterer Grund warum ich mich an Sie – als Vertreter des „Haus Gottes“ – gewendet hatte, und Sie gebeten hatte mir behilflich zu sein.

In Bezug auf mein Schreiben per Email an Sie vom 28. März 2005 und die darin enthaltenen zutreffenden 31 Fragen, die ich Ihnen gestellt hatte, und Ihr bisheriges vollständiges Schweigen dazu, läßt mich jetzt mit Recht vermuten, dass die v. Bodelschwinghschenn Anstalten Bethel – was die jahrzehntelange Ausbeutung von unentlohnten jugendlichen Arbeitern im Moor, im Straßenbau, und in der Landwirtschaft (1945-1985) in ihrem Wirtschaftsunternehmen Anstalt Freistatt betrifft – wirklich etwas zu verheimlichen haben.

Das Angebot Ihrerseits, dass sich auf eine Einsicht meinerseits in eine möglicherweise noch vorhandene Akte die seinerzeit (1963/64) von auf jede Weise unqualifiziertem Wachpersonal des Wirtschaftunternehmens Anstalt Freistatt, betreffs meiner Person, instand gehalten worden sein mag – wobei es nicht anzunehmen ist, dass solch eine Akte, falls sie noch existiert, zu jener Zeit gewissenhaft und wahrheitsgemäß von meinen damaligen Peinigern geführt worden ist, oder mir heute vollständig überreicht werden würde – ist völlig ungenügend.

Eine „Bescheinigung“, die anscheinend heutzutage von der Geschäftsführung der jetzigen Diakonie Freistatt einigen damaligen jugendlichen Insassen, die, wie ich selbst, auch in der Nachkriegszeit im Wirtschaftsunternehmen Anstalt Freistatt zu Arbeitszwecken eingesetzt worden waren, ohne entlohnt zu werden, die einfach nur bestätigt, dass ein Jugendlicher damalig in Freistatt „untergebracht“ war, ausgehändet wird – mit einem spezifischen Vermerk „Leider liegen uns keine relevanten Rentenunterlagen vor.“ – ist für alle Zwecke völlig wertlos.

Ihr bisheriges Vorgehen in dieser Sache sieht mir nicht wie ein „Entgegenkommen“ der v. Bodelschwinghschenn Anstalten Bethel gegenüber den damalig in Anstalt Freistatt misshandelten und ausgebeuteten Jugendlichen aus.

Nach diesem jetzigen weiteren Schreiben meinerseit an Sie, ist in Zukunft etwas anderes von Ihnen zu erwarten?

Mit freundlichen Grüßen?

Martin Mitchell
_________________________________________________________________________

From: "Ralf Francois" ralf.francois@bethel.de
To: "martin mitchell" martinidegrossi@yahoo.com.au
Date: Tue, 05 Apr 2005 09:32:02 +0200
Subject: Re: Korrespondenz mit der Rechtsabteilung der v. Bodelschwinghschenn Anstalten Bethel.
CC: "Pastor [Wolfgang] Tereick [– Geschäftsführer Diakonie Freistatt]" tereick@bethel.de

Sehr geehrter Herr Mitchell,

gern teilen wir noch einmal mit, dass wir Ihnen Unterlagen aus dem Archiv der Diakonie Freistatt zur Verfügung stellen können, wenn Sie ein persönliches Interesse nachweisen können. Im übrigen gilt dies für den Fall wissenschaftlicher Forschung.

Von letzterem können wir in Ihrem Fall nicht ausgehen. Da ein Heimbewohner Ihres Namen nicht feststellbar ist, gehen wir davon aus, dass es sich auch nicht um ein persönliches Interesse handelt.

Sollten Sie sich dennoch bereit finden, Ihren damaligen Namen bekannt zu geben, werden wir nachforschen, ob entsprechende Unterlagen auffindbar sind.

Mit freundlichen Grüßen
R. François

Stabstelle Recht u. Versicherungen
Tel. 0521 / 1443586
Fax. 0521 / 1444250
_________________________________________________________________________

Korrespondenz mit der Rechtsabteilung der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel


From:
Martin Mitchell . E-Mail: martinidegrossi@yahoo.com.au
P O Box 112
LONSDALE . SA . 5160
AUSTRALIEN

Adelaide, 28. März 2005


To: Ralf François
Rechtsabteilung (Stabstelle Recht u. Versicherungen)
v. Bodelschwinghschenn Anstalten Bethel
Königsweg 1 . 33617 Bielefeld
Nordrhein-Westfalen
Bundesrepublik Deutschland – Federal Republic of Germany

E-MAIL: "Ralf François" Ralf.Francois@bethel.de


Martin Mitchell – In eigener Sache.

Betreff: Damalige außergerichtliche Inhaftierung des Korrespondenten zum Zwecke der Arbeit im Moor in „Arbeiterkolonie und Anstalt Freistatt“ im Wietingsmoor im Jahre 1963/64 – einem seit 1899 in Niedersachsen sich befindenden Wirtschaftsunternehmen der v. Bodelschwinghschenn Anstalten Bethel, bei Bielefeld, in Nordrhein-Westfalen.

Forderung:
1. Nachzahlung aller derzeit ausgebliebenen Lohngelder mit Zinsen und Zinseszinsen.
2. Nachzahlung aller derzeit ausgebliebenen Sozialversicherungsabgaben.
3. Entschädigung für rechtswidrige Inhaftierung, Misshandlung und Traumatisierung.

Sehr geehrter Herr François,

Ich bestätige hiermit den Eingang bei mir Ihres E-mail-Schreibens vom 23. März 2005, dass mir aber leider auf keine Weise weiter hilft.

Als leitender Anwalt der Betheler Rechtsabteilung
(Stabstelle Recht u. Versicherung) werden Sie bestimmt in der Lage sein mir die folgenden Fragen zu beantworten:

1. Setzen sich die v. Bodelschwinghschenn Anstalten Bethel nicht aus drei verschiedenen Korporationen zusammen: die „Anstalt Bethel“ selbst, die „Westfälische Diakonissenanstalt Sarepta“, und die „Westfälische Diakonenanstalt Nazareth“?

2. Unterhält nicht jede dieser drei von mir hier aufgeführten Unternehmen auch ihr eigenes Archiv?

3. Und befindet sich nicht auch „das Hauptarchiv“ in „Anstalt Bethel“ selbst?

4. Hat die Betheler Tochter-Anstalt – das Wirtschaftsunternehmen „Anstalt Freistatt“ (heute „Diakonie Freistatt“ genannt) – nicht auch noch, zusätzlich, ihr eigenes Archiv zu allen historischen Vorgängen und Arbeitseinsätzen dort im „Wietingsmoor“?

5. Entspricht es nicht auch den Tatsachen, dass im „Hauptarchiv“, in „Anstalt Bethel“ selbst, sich umfangreiche Archivbestände nicht nur zur „Zwangsfürsorgeerziehung“ aber auch zur „Fürsorgeerziehung“ und „Jugendfürsorge“ in „Anstalt Freistatt“, unter den verschiedenen politischen Systemen in Deutschland, seit 1899 – ununterbrochen – bis in die heutigen Tage, befinden?

6. Was die v. Bodelschwinghschenn Anstalten Bethel betrifft, und was die damalige „Jugendfürsorge“ und „Fürsorgeerziehung“ der Nachkriegszeit, für Jungen, betrifft, wurde diese nicht einzig und allein von der Mutteranstalt Bethel in „Eckardtsheim“ (Nordrhein-Westfalen) und „Anstalt Freistatt“ (Niedersachsen) durchgeführt, und wurden nicht beide dieser „Anstalten“ auch schon immer – bis in die 1990er Jahre – als Wirtschaftsunternehmen mit unentlohnten Arbeitern betrieben?

7. Haben Sie als leitender Anwalt der Betheler Rechtsabteilung
(Stabstelle Recht u. Versicherungen), und alle in Ihrer Abteilung angestellten Helfer, nicht auch persönlich Zugang zu all diesen von mir aufgezählten Archiven – und somit zu allem zutreffenden Material betreffs aller von mir zuvor in meiner Korrespondenz mit Ihnen angesprochenen Themen?

8. Sind nicht auch in diesen von mir oben aufgeführten Archiven pro forma Beispiele von Einweisungen von Jugendlichen, und jungen Erwachsenen, der verschiedenen Provinzen und Städte aus dem sich das damalige West-Deutschland zusammensetzte, vorhanden, anhand dessen man sich ein Bild machen könnte, wie es damalig zu Einweisungen kam, und was die damalige Rechtslage war?

9. Gab es damals, in West-Deutschland, eine Art „Verwahrungsgesetz“ oder „Bewahrungsgesetz“, das erlaubte für 14-18-jährige Jugendliche, und 18-21-jährige junge Erwachsene, außergerichtlich in solche Anstalten, wie „Anstalt Freistatt“, eingewiesen zu werden – das „Anstalten“ unter Befehl stellte sie aufzunehmen, und sie dort zu inhaftieren, und zur unentlohnten Arbeit zu verpflichten?

10. Wie und wann kamen solche „Gesetze“, „Regelungen“, oder „Erlasse“ erstmalig in West-Deutschland vom Tisch, oder wie und wann kamen sie zustande?

11. Was waren die damaligen Kriterien für solch eine „Verwahrung“ oder „Bewahrung“ von Jugendlichen, und jungen Erwachsenen, in solchen Anstalten, wie „Anstalt Freistatt“?

12. War solch eine Einweisung in solche Anstalten, wie „Anstalt Freistatt“, zeitlich begrenzt oder wurden Jugendliche, und junge Erwachsene, auf unbestimmte Zeit dort eingewiesen und inhaftiert?

13. Welche Kriterien bestimmten die Einweisung und Entlassung eines in solch einer Anstalt, wie „Anstalt Freistatt“, inhaftierten Jugendlichen, oder jungen Erwachsenen?

14. Wer war für den Inhaftierungsbefehl in solch einer Anstalt, wie „Antstalt Freistatt“, verantwortlich?

15. Wer war für den Entlassungsbefehl von solch einer Anstalt, wie „Anstalt Freistatt“, verantwortlich?

16. Wer war für die Auslagen im Zusammenhang mit einer Inhaftierung eines Jugendlichen, oder eines jungen Erwachsenen, in solch einer Anstalt, wie „Anstalt Freistatt“, verantwortlich?

17. Wer profitierte von dem Arbeitseinsatz der inhaftierten Jugendlichen, und jungen Erwachsenen, in solch einer Anstalt, wie „Anstalt Freistatt“?

18. Wie und von wem wurden diese Einnahmen vom Arbeitseinsatz der inhaftierten Jugendlichen, und jungen Erwachsenen, in solchen Anstalten, wie „Anstalt Freistatt“, angewendet und investiert?

19. Wer hatte damals die Buchführung über alle Einnahmen und Ausgaben, solcher Anstalten, wie dem Wirtschaftsunternehmen „Anstalt Freistatt“, in Zusammenhang mit den inhaftierten Jugendlichen, und jungen Erwachsenen, und ihren Arbeitsleistungen?

20. Was waren die damaligen Richtlinien und Kriterien für die Anwendung von „Maßnahmen“ gegen die Inhaftierten, was das gesamte Areal des Wirtschaftsunternehmens „Anstalt Freistatt“ in der Nachkriegszeit betraf?

21. Wer hatte diese Richtlinien und Kriterien formuliert, und wann kamen sie erstmalig in West-Deutschland vom Tisch, oder wie und wann kamen sie zustande?

22. Welche Ausführungsbelege wurden über die damalig in „Anstalt Freistatt“ angewendeten „Maßnahmen“ geleistet, und an wen wurden diese abgegeben?

23. Wer hatte das Wächteramt über die Anwendung aller damalig in „Anstalt Freistatt“ angewendeten „Maßnahmen“?

24. Wurde das Wächteramt über die Anwendung aller damalig in „Anstalt Freistatt“ angewendeten „Maßnahmen“ von der Provinz Nordrhein-Westfalen geleitet, oder die Verantwortung von der Provinz Niedersachsen übernommen?

25. Hatte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe in Nordrhein-Westfalen, jemals etwas mit der Einweisung von Jugendlichen, oder jungen Erwachsenen, in die „Anstalt Freistatt“ in Niedersachsen zu tun, und übte es jemals in diesem Zusammenhang – besonders in der Nachkriegszeit – selbst irgend ein Wächteramt aus?

26. Waren die in „Anstalt Freistatt“, inhaftierten und arbeitenden Jugendlichen, und jungen Erwachsenen, wärend ihres dortigen Aufenthaltes, und Arbeitseinsatzes, jemals auf irgend eine Weise von der Mutteranstalt Bethel oder der Geschäftsführung des Wirtschaftsunternehmens „Anstalt Freistatt“ versichert worden?

27. War zu damaligen Zeiten – in der Nachkriegszeit – nicht zumindest eine Unfallversicherung für die im Wirtschaftsunternehmen „Anstalt Freistatt“ inhaftierten arbeitenden Jugendlichen, und jungen Erwachsenen, aktiv?

28. Wie viele Arbeitsunfälle (eingeschlossen von Unfällen auf dem Wege zu und von der Arbeit im Moor, im Straßenbau, oder in der Landwirtschaft) zählte das Wirtschaftsunternehmen „Anstalt Freistatt“ in den ersten vier Jahrzehnten nach dem Kriege?

29. Wie viele Jugendliche, oder junge Erwachsene, haben zwischen 1945 und 1991 im Wirtschaftsunternehmen „Anstalt Freistatt“ eine wirkliche Berufsausbildung in einem von ihnen selbst auserwählten Beruf absolviert, und einen Gesellenbrief ausgestellt bekommen?

30. Wie viele solcher wirklichen Berufsausbildungen, in einem von einem Jugendlichen, oder jungen Erwachsenen, selbst auserwählten Beruf – mit Ausstellung eines Gesellenbriefes – fanden statt im Wirtschaftsunternehmen „Anstalt Freistatt“ zwischen 1945 und 1975?

31. Genau wann wurde die Torfgewinnung und Torfvermarktung im Wirtschaftsunternehmen „Anstalt Freistatt“ aufgegeben, und was waren die ausschlaggebenden Gründe dafür?

Sicherlich haben Sie als leitender Anwalt der Betheler Rechtsabteilung
(Stabstelle Recht u. Versicherung) nicht nur Zugang zu der juristischen Bücherei und allen notwendigen historischen Gesetzestexten auf dem ausgedehnten stadtähnlichen Bethel eigenen Gelände der v. Bodelschwinghschenn Anstalten selbst, aber unbeschränkten Zugang zu dem umfangreichen rechtwissenschaftlichen Schriftgut und allen historischen Gesetzestexten in der Bücherei an der Universität Bielefeld auch – wo Juristik gelehrt wird.

Zusätzlich stehen Ihnen selbst die Archive der Diakonie, der Inneren Mission, und Evangelische Kirche in Deutschland, in Hannover, Marburg, Berlin und Münster – mit denen die v. Bodeschwinghschen Anstalten Bethel schon immer in engster Verbindung standen und weiterhin in engster Verbindung stehen – unbeschränkt zur Verfügung.

Für die Rechtsabteilung der größten Hilfeleistungsorganisation in Europa – wenn sie nichts zu verheimlichen hat – somit, sollte es, m. E., ein Einfaches sein mir die Antworten zu solchen elementarischen Fragen, wie die oben von mir aufgeführten, ohne Problem zur Verfügung zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Mitchell
_________________________________________________________________________

From: "Ralf Francois" ralf.francois@bethel.de
To: "martin mitchell" martinidegrossi@yahoo.com.au
Date: Wed, 23 Mar 2005 09:27:28 +0100
Subject: Re: Korrespondenz mit der Rechtsabteilung der v. Bodelschwinghschenn Anstalten Bethel.

Sehr geehrter Herr Mitchell,

leider kann ich Ihnen weder Einsicht in die Akten des betroffenen Jugendamtes verschaffen noch historische Gesetztexte überseneden, weil wir sie mangels Notwendigkeit nicht mehr vorhalten.

Ich kann nur das Angebot wiederholen, uns Ihren Namen mitteilen, unter welchem Sie in Freistatt gelebt haben, damit wir prüfen können, ob es über Ihren Aufenthalt in Freistatt noch Unterlagen gibt.

Mit freundlichen Grüßen
R. François

Stabstelle Recht u. Versicherungen
Tel. 0521 / 1443586
Fax. 0521 / 1444250
_________________________________________________________________________

Korrespondenz mit der Rechtsabteilung der v. Bodelschwingschen Anstalten Bethel


From:
Martin Mitchell . E-Mail: martinidegrossi@yahoo.com.au
P O Box 112
LONSDALE . SA . 5160
AUSTRALIEN

Adelaide, 23. März 2005


To: Ralf François
Rechtsabteilung (Stabstelle Recht u. Versicherungen)
v. Bodelschwinghschenn Anstalten Bethel
Königsweg 1 . 33617 Bielefeld
Nordrhein-Westfalen
Bundesrepublik Deutschland – Federal Republic of Germany

E-MAIL: "Ralf François" Ralf.Francois@bethel.de


Martin Mitchell – In eigener Sache.

Betreff: Damalige außergerichtliche Inhaftierung des Korrespondenten zum Zwecke der Arbeit im Moor in „Arbeiterkolonie und Anstalt Freistatt“ im Wietingsmoor im Jahre 1963/64 – einem seit 1899 in Niedersachsen sich befindenden Wirtschaftsunternehmen der v. Bodelschwinghschenn Anstalten Bethel, bei Bielefeld, in Nordrhein-Westfalen.

Forderung:
1. Nachzahlung aller derzeit ausgebliebenen Lohngelder mit Zinsen und Zinseszinsen.
2. Nachzahlung aller derzeit ausgebliebenen Sozialversicherungsabgaben.
3. Entschädigung für rechtswidrige Inhaftierung, Misshandlung und Traumatisierung.


Sehr geehrtet Herr François,

Ich danke Ihnen für Ihre super schnelle Antwort auf meine E-mail an Sie vom 19. März 2005.

Da ich hier in Australien keinen Zugang zu spezifischen deutschen Gesetztexten oder irgendwelchen damaligen „Verordnungen“ deutscher Provinzen und Städte habe, würde ich Sie bitten mir den Volltext – beispielsweise – aller zutreffenden „Verwaltungsakten“ zukommen zu lassen, die es einem städtischen oder provinzialen Jugendamt erlaubten einen sich in seinem Heimatort in einer Lehre befindenden Jugendlichen einzufangen (seine Lehre zu beenden) und ihn ohne Gerichtsbeschluss zur „unentlohnten Arbeit“ in Anstalt Freistatt einzuweisen, und ihn auf unbestimmte Zeit unter haftähnlichen Bedingungen dort eingesperrt zu halten, und zu versuchen ihn zu einem „evangelischen Christen“ umzuerziehen.

Auch der Volltext – beispielsweise – eines damalig aktuellen Gesetztextes oder irgendwelcher behördlichen „Verordnung“, oder „Verwaltungsakt“, der – als „Maßnahme der Erziehungshilfe“ – es erlaubte, mich, und andere jugendliche Inhaftierte, unter Drohung und Anwendung von Prügelstrafe und anderen Misshandlungen und Schikanen zur „unentlohnten Arbeit“ im Straßenbau und im Moor zu zwingen, würde mich besonders interessieren.

Weiterhin würde mich – beispielsweise – interessieren, nach welchen „Verwaltungsakten“ und Richtlienien „Erziehungshilfemaßnahmen“, welcher Jugendämter, gegen damalig in Anstalt Freistatt (ja, in den 60er Jahren) festgehaltene inhaftierte Jugendliche aus dem Ausland und aus Übersee vorgegangen wurde. Wiederum wäre der Volltext solcher aufgeführten Richtlinien sehr hilfreich für mich.

Vielleicht werden Sie mich mit solchen offiziellen Texten dann davon überzeugen können, dass alles was mir persönlich in Gefangenschaft im „Wirtschaftswunder“ der Bundesrepublik Deutschland widerfahren ist, rechtmäßig und ganz normal war zu damaligen Zeiten, und dass ich demzufolge keinen Grund zur Beschwerde habe. Wenn Sie mich davon überzeugen könnten, wäre ich nämlich bereit alle meine bisherigen Bemühungen in diesem Zusammenhang sofort einzustellen, und alle meine bisherigen Anforderungen sofort zurückzuziehen.

Zusammenfassend, möchte ich nochmals hervorheben, dass mich einzig und allein die damalige Rechtslage und die Moral der Anwendung verschiedener „Maßnahmen“ in Anstalt Freistatt – und in anderen ähnlichen Anstalten im damaligen West-Deutschland – gegenüber außergerichtlich inhaftierten Jugendlichen, und deren oft jahrelanger „Zwang zur unentlohnten Arbeit“, mein größtes Interesse erweckt. Und ich bin nicht der Einzige dessen Interesse es erweckt, und den es betrifft, und den es jetzt zur Aktion bewegt.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Mitchell
_________________________________________________________________________

From: "Ralf Francois" ralf.francois@bethel.de
To: "martin mitchell" martinidegrossi@yahoo.com.au
Date: Wed, 23 Mar 2005 09:27:28 +0100
Subject: Re: Korrespondenz mit der Rechtsabteilung der v. Bodelschwinghschenn Anstalten Bethel.

Sehr geehrter Herr Mitchell,

vielen Dank für Ihre E-mail.

Wie mir Herr Pastor Tereick aus Freistatt mitgeteilt hat, hat er Ihnen bereits wiederholt mitgeteilt, dass Sie selbverständlich Einsicht in alle noch bei der Diakonie Freistatt vorhandenen Unterlagen erhalten werden, wenn Sie mitteilen, unter welchem Namen Sie seinerzeit in Freistatt waren. Zum Namen Martin Mitchell sind leider keinerlei Unterlagen auffindbar.

In der Sache ist mitzuteilen, dass Sie in Anbetracht der Zeit Ihres Aufenthaltes in Freistatt kein Zwangsarbeiter waren. In Freistatt wurden Maßnahmen der Erziehungshilfe durchgeführt, die aufgrund von entsprechenden Verwaltungsakten der einweisenden Jugendämter durchgeführt wurden. Im Rahmen dieser Erziehungshilfemaßnahmen war – nach den seinerzeitigen Maßstäben üblich – Arbeit eine Form der Maßnahme. Dabei hat es sich jedoch nicht um ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis bzw. Erwerbarbeit gehandelt, so dass hier weder Arbeitslohn zu zahlen noch Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten waren.

Mit freundlichen Grüßen
R. François

Stabstelle Recht u. Versicherungen
Tel. 0521 / 1443586
Fax. 0521 / 1444250
_________________________________________________________________________

Anschreiben an die Rechtsabteilung der v. Bodelschwingschen Anstalten Bethel


From:
Martin Mitchell . E-Mail: martinidegrossi@yahoo.com.au
P O Box 112
LONSDALE . SA . 5160
AUSTRALIEN

Adelaide, 20. März 2005


To: Ralf François
Rechtsabteilung
v. Bodelschwinghschenn Anstalten Bethel
Königsweg 1 . 33617 Bielefeld
Nordrhein-Westfalen
Bundesrepublik Deutschland – Federal Republic of Germany

E-MAIL: "Ralf François" Ralf.Francois@bethel.de


Martin Mitchell – In eigener Sache.

Betreff: Damalige außergerichtliche Inhaftierung des Korrespondenten zum Zwecke der Arbeit im Moor in „Arbeiterkolonie & Anstalt Freistatt“ im Wietingsmoor im Jahre 1963/64 [ – einem seit 1899 in Niedersachsen sich befindenden Wirtschaftsunternehmen der v. Bodelschwinghschenn Anstalten Bethel, bei Bielefeld, in Nordrhein-Westfalen ].

Forderung:
1. Nachzahlung aller derzeit ausgebliebenen Lohngelder mit Zinsen und Zinseszinsen.
2. Nachzahlung aller derzeit ausgebliebenen Sozialversicherungsabgaben.
3. Entschädigung für rechtswidrige Inhaftierung, Misshandlung und Traumatisierung.



Sehr gehrter Herr François,

Als Representant für die v. Bodelschwinghschenn Anstalten Bethel wende ich mich jetzt an Sie.

Bitte gehen Sie davon aus, dass die im ‚Betreff‘ von mir aufgeführten Details genau den Tatsachen entsprechen, und auch als solche nachvollziehbar sind – sogar mit dokumentarischen sowie auch mit fotographischen Beweisen.

Die Internierung zum Zwecke der Arbeit – und nur zum Zwecke der Arbeit und nur zur Ausbeutung in diesem Wirtschaftsunternehmen – war auch zu damaligen Zeiten rechtswidrig und zuwider dem Grundgesetz. Und alle damals damit verbunden unmenschlichen Behandlungen denen ich, und jeder andere in Freistatt Inhaftierte auch, dort ausgeliefert war, waren nicht weniger rechtswidrig, als diese „Zwangsarbeit“ selbst.

Was die damaligen „geschäftlichen Vereinbarungen zur Ausbeutung der Arbeitskräfte“ waren zwischen dem Wirtschaftsunternehmen und Einzelpersonen und den beteilgten staatlichen Behörden der Länder Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, oder des Bundes, war damals, und ist heute weiterhin, nur der Betheler Geschäftsführung und den damals beteiligten Einzelpersonen und Behörden bekannt, und alle Belege verbleiben in deren Händen, und dem Korrepondenten absichtlich verschlossen. Es ist nicht glaubwürdig, dass „Unterlagen“ der in der Nachkriegszeit in Freistatt ohne Gerichtsbeschluss Inhaftierten, und Belege über die Ausbeutung ihrer Arbeitskraft, heute, „infolge des Zeitablaufs“, „nicht mehr auffindbar sind“.

Bethel, sowie alle anderen deutschen diakonischen und charitativen Einrichtungen und Teilanstalten auch, die alle schon immer als Wirtschaftunternehmen betrieben wurden, hielten doch auch wärend der Nazi-Zeit eine nicht geringe Anzahl von jugendlichen „fremdländischen Zwangsarbeitern“ – zu ihrem eigenen Nutzen und Gewinn – gefangen. Und im Dritten Reich mussten alle diese Wirtschaftsunternehmen und deren Geschäftspartner (an die des öfteren diese „Zwangsarbeiter“ „weitergereicht“ oder „verpachtet“ wurden) auch Löhne zahlen und Sozialversicherungsabgaben für ihre „Zwangsarbeiter“ machen (obwohl die Inhaftierten selbst nicht immer diese Löhne persönlich ausgehändet bekamen). Bücher mussten geführt werden, und Belege aufbewahrt werden. Anhand dieser Belege war es ja dann auch möglich, sogar noch nach 50 - 60 Jahren, die Anzahl und Identitäten dieser „fremdländischen Zwangsarbeiter“ in den jeweiligen Einrichtungen, und ihre Herkunft, festzustellen.

Der Korrespondent kann sich nicht vorstellen, dass was die jahrzehntelange gesetzlich vorgeschriebene Buchführung in der Bundesrepublik Deutschland, dem „Wirtschaftswunder“, betraf – und besonders in diesem Falle, was die jahrzehntelange gesetzlich vorgeschriebene Buchführung der Anstalt Bethel und ihrer Teilanstalt Freistatt in der Nachkriegszeit, betraf – diese weniger korrekt gestaltet und ausgeführt wurde als im Dritten Reich.

Also, sollte es heute ein Einfaches sein anhand all dieser Belege, und auch auf Grund der Abführung der jeweiligen Sozialversicherungsabgaben, die für jeden arbeitenden Bundesbürger geführt und abgeführt werden müssen, genau festzustellen, wie viele – was Bethel betrifft – zehntausende von einheimischen „jugendlichen Zwangsarbeitern“ wo, und von wem gefangengehalten wurden, wer sie alle waren, was mit ihnen geschah, und genau wo, für wen, und für wie lange, sie zum „Arbeitszwang“ verpflichtet waren, und ausgenutzt wurden.

Auf Grund dessen kann weder das Wirtschaftsunternehmen Bethel und ihre Tochergesellschaft Freistatt, noch die jeweilig zuständigen involvierten lokalen Behörden, und Versicherungsanstalten, heute behaupten, dass sie nichts davon wissen, oder „keine Akten mehr besitzen“.

Ich, einer der Opfer dieses damaligen „Arbeitszwangs“, und dieser damaligen Ausbeutung und Misshandlung der heute noch darunter leidet, hoffe eine positive und entgegenkommende Antwort zu diesen Angelegenheiten von Ihnen zu erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Mitchell


[ Erstveröffentlichung auf dieser Webseite: 3. Mai 2005 ]


Subindex Nr. 2

Bethels ERSTE offizielle öffentliche 'Stellungnahme',
vom 28. August 2003, in Antwort auf die Anklage von Seiten eines ihrer vielen Heimkinder Opfer,
Martin Mitchell aus Australien, Betroffener von "Kindesmisshandlung" und "Kinderzwangsarbeit" unter ihrer Hand,
der damals von ihnen in ihrem privat-kirchlichen Wirtschaftsunternehmen
in Freistatt im Wietingsmoor geknechtet und misshandelt wurde.
Anstatt Wiedergutmachung und Versöhnung, weitere Verhöhnung.


Antwort (vom 31.7.2003) von Martin Mitchell aus Australien auf Bethels ERSTE offizielle öffentliche 'Stellungnahme'
(vom 28.7.2003), die aber bald danach von Bethel gelöscht wurde.


Bethels ZWEITE offizielle öffentliche 'Stellungnahme',
vom 15. März 2004, in Antwort auf die Anklage von Seiten eines ihrer vielen Heimkinder Opfer,
Martin Mitchell aus Australien, Betroffener von "Kindesmisshandlung" und "Kinderzwangsarbeit" unter ihrer Hand,
der damals von ihnen in ihrem privat-kirchlichen Wirtschaftsunternehmen
in Freistatt im Wietingsmoor geknechtet und misshandelt wurde.
Eine 'Stellungnahme', die, in vielen von Herrn Pastor Ulrich Pohl
- dem Pressespecher der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel -
angesprochenen Punkten, nicht den Tatsachen entspricht,
sondern, wie auch schon die ERSTE 'Stellungnahme' Bethels,
wieder an absichtliche Disinformation grenzt


Antwort (vom 19.3.2004) von Martin Mitchell aus Australien
auf Bethels ZWEITE offizielle öffentliche 'Stellungnahme' (vom 18.3.2004).


1.Stellungnahme von Pastor Wolfgang Tereick, Geschäftsführer Diakonie Freistatt, 30.07.2003

Antwort (vom 31.7.2004) von Martin Mitchell aus Australien auf Pastor Wolfgang Tereicks ERSTE offizielle öffentliche 'Stellungnahme' als Geschäftsführer der heutigen Diakonie Freistatt (vom 30.7.2004).

2. Stellungnahme von Pastor Wolfgang Tereick, Geschäftsführer Diakonie Freistatt, 05.08.2003

Antwort (vom 7.8.2003) von Martin Mitchell aus Australien auf Pastor Wolfgang Tereicks ZWEITE offizielle öffentliche 'Stellungnahme' als Geschäftsführer der heutigen Diakonie Freistatt (vom 5.8.2004).

3. Stellungnahme von Pastor Wolfgang Tereick, Geshäftsführer Diakonie Freistatt, 06.05.2004, und obwohl er hierin zu einer Aufklärung einläd, sind Lauterkeit, Bescheidenheit und Entgegenkommen hierin, wiederum, nicht seine Stärke. Stattdessen versucht er, auch diesmal, dem Opfer (bzw. dem damaligen "Zögling") die Vorgehensweise zu diktieren.

Antwort (vom 13.5.2004) von Martin Mitchell aus Australien auf Pastor Wolfgang Tereicks DRITTE offizielle öffentliche 'Stellungnahme' als Geschäftsführer der heutigen Diakonie Freistatt (vom 6.5.2004).

Heimkinder-Ueberlebende – Wer will was wissen, und wer hat das Recht dazu? –
Gewalttaten gegen unschuldige Kinder und Jugendliche – Ehemalige Heimkinder,
und ihre Peiniger, und ihr Verhalten gestern und heute.


Zwei beim Bundeskongress am 29.05.2004 in Kassel, anwesende "Ehemaliger Heimkinder" Deutschlands berichten hier kurz darüber, und auch über ihr Treffen dort mit dem jetzigen Geschäftsführer der Diakonie Freistatt, Pastor Wolfgang Tereick, der auch anwesend war (anscheinend aber nur um den damaligen Zöglingsnamen von Martin Mitchell aus Australien festzustellen - dass war das Einzige was ihn zu interessieren schien).

4. und 5. Stellungnahme von Pastor Wolfgang Tereick, Geshäftsführer Diakonie
Freistatt, zu damaligen “Erziehungsmethoden” in Freistatt –
und Antworten darauf aus historischen Texten, zusammengetragen von einem
Zeitzeugen – einem “Zögling” – der selbst im Alter von 16-17 Jahren in Freistatt
gefangen gehalten wurde und dort misshandelt und geknechtet wurde,

bevor er nach Australien entfliehen konnte.


6. Stellungnahme von Pastor Wolfgang Tereick, Geschäftsführer Diakonie Freistatt, vom 04.03.2006
− in EVANGELISCHE WOCHENZEITUNG FÜR WESTFALEN UND LIPPE: UK "Unsere Kirche" −
folgend der Veröffentlichung des Buches "Schläge im Namen des Herrn".


Der einzige evangelische Theologe, der sich bisher positiv zum dem Thema
„Ehemalige Heimkinder“ geäussert hat – obwohl auch nur so nebenbei
ist Diplom-Psychologe und Diplom-Theologe Dirk Schäfer
von der evangelischen Akademie Bad Boll.
Auszüge von seinem Vortrag / Artikel.


Der gesamte bisherige Korrespondenz-Strang
- Martin Mitchell geg. v. Bodelschwinghschenn Anstalten Bethel -
aufgeführt in chronologischer Reihenfolge, von unten nach oben.
( The complete up-to-date correspondence thread - Martin Mitchell -v- v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel -
presented in chronological order, starting from the bottom up. )


Kinderzwangsarbeit – Die Wahrheit über Kinder-Zwangsarbeit in Deutschland – z. B.,
Bethel-eigene Anstalt Freistatt im Wietingsmoor– Erziehungsziel : “Arbeite und Bete!”.
Seit 1899 bestehendendes, und heute weiterhin bestehendes, evangelisch-lutherisches
Wirtschaftsunternehmen – Diakonische Heime Freistatt – DiakonieFreistatt.de.vu


Kinderzwangsarbeit in Deutschland (1945-1985)
– Die Wahrheit über Kinder-Zwangsarbeit in Deutschland –
The truth about child slave labour in Germany
Die Evangelische Kirche in Deutschland sowie auch die Katholische Kirche in
Deutschland, war masiv daran beteiligt, und auch die damalig “grösste
Sozialhilfeeinrichtung Deutschlands”,
die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, waren masiv daran beteiligt


Anklagepunkte

Emigrant Martin Mitchell mit 17½ Jahren (23. November 1963)
Photograph with the compliments of the Australian Department of Immigration.


Die Leidensgeschichte des damalig staatenlosen Jugendlichen Martin Mitchell
in westdeutscher “Fürsorgeerziehung” in den 1960er Jahren, geschildert und
belegt an Hand von aktuellen Schriftstücken aus der “Fürsorgeerziehungsakte”
damalig geführt von der Anstaltsleitung der Betheler Zweiganstalten Freistatt –
Anstalt Freistatt im Wietingsmoor
(Kreis Diepholz, Niedersachsen) – Teilanstalt
der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel
(bei Bielefeld, Nordrhein-Westfalen).

( Akte erhalten in Australien am 16. Mai 2006.
)

Anforderung unter Vorbehalt des Sachverhalts und der Rechte beider Seiten!
ANFORDERUNG von Martin Mitchell
gerichtet an v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel
für Ausgebliebene Lohngelder für Arbeit geleistet in Freistatt


Bethel-eigene Anstalt Freistatt im Wietingsmoor – Erziehungsziel “Arbeite und Bete!”
Stellungnahme dazu eines weiteren Betroffenen, Peter Remmers (vom 12.01.2006):
“Freistätter Hölle!” – “Das Moor ist die Hölle!”
– Fünf Jahre hatte er dort verbringen müssen! –


Mail (vom 16.02.2006) des heutigen Geschäftsführers der Diakonie Freistatt,
Pastor Wolfgang Tereick, an den ehemaligen Freistatt Insassen, Peter Remmers,
worin der Herr Pastor die Ehrlichkeit des ehemaligen Zöglings in Frage stellt.
.


Ehemaliger Freistatt Insasse, Peter Remmers, am 16.02.2006, antwortete
dem heutigen Geschäftsführer der Diakonie Freistatt, Pastor Wolfgang Tereick,
auf dessen Anschuldigungen, vom 18.02.2006.
.


E-mail Schreiben von einem der von "Kindesmisshandlung" in Deutschland betroffenen "Ehemaligen Heimkinder",
der jetzt in Australien lebt, an das Oberhaupt der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber.


Offizielle Stellungnahme der EKD: Unfassbares Verhalten
der Evangelischen Kirche in Deutschland

gegenüber den "Ehemaligen Heimkindern" Deutschlands, und besonders
gegenüber Martin Mitchell aus Australien
- einer ihrer vielen Opfer der u.a. von Bethel in ihrem Freistätter Wietingsmoor
von ihnen dort geknechtet wurde -
der sie heute öffentlich wegen institutioneller Kindesmisshandlung anklagt,
was damals tatsächlich in vielen ihrer Institution ungezügelt vor sich ging
und sehr weit verbreitet war.




E-mail Schreiben von einem der von „Kindesmisshandlung“ in Deutschland betroffenen „Ehemaligen Heimkinder“, der jetzt in Australien lebt, an das Oberhaupt der Katholischen Kirche von Deutschland, Kardinal Karl Lehmann.

E-mail Schreiben von einem der von „Kindesmisshandlung“ in Deutschland betroffenen „Ehemaligen Heimkinder“, der jetzt in Australien lebt, an das Oberhaupt von Amnesty International in Deutschland, Frau Barbara Lochbihler.



Bitte nicht vergessen auch "Ehemalige Heimkinder" @ http://heimkinderopfer.blogspot.com zu besuchen.


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