Der Betreiber dieser nichtkommerziellen Webseite ist der hoch-engagierte Martin Mitchell in Australien (ein ehemaliges “Heimkind” in kirchlichen Heimen im damaligen West-Deutschland)

Hiebe statt Liebe - [ Körperliche und seelische Gewalt gegen Kinder]

Der Hamburger Arzt und Gründer des deutschen Kinderschutzbundes , Fritz Lejeune sagte „Das Kind ist das verletzlichste Glied der Gesellschaft – jedes Kind ist Dein Kind“. Diesen Gedanken scheinen aber nicht alle Menschen mit ihm zu teilen.
Immer wieder werden Kinder misshandelt, vernachlässigt, vergewaltigt ...
Und sie können sich nicht wehren, da das Martyrium meist im eigenen Familienkreis statt findet. Die Kinder werden eingeschüchtert, bedroht und erpresst. Meist über Monate und sogar Jahre hinweg wird auf sie körperliche und seelische Gewalt ausgeübt und wenn es dann endlich vorbei ist, werden sie von Schuldgefühlen geplagt.

Das kleine Geheimnis mit großen Folgen
Sie sind eingeschüchtert, hilflos, schämen sich ...
Und können niemanden mehr Vertrauen schenken. Je nach Konstitution des missbrauchten Kindes, der Dauer und Intensität der Gewalterfahrungen sowie der Situation des sozialen Umfeldes bzw. der Familie treten verschieden schwere Folgen für das Opfer auf.


 

Die Mädchen und Jungen fühlen sich schuldig, sie schämen sich und sind ständig einem Geheimhaltungsdruck ausgesetzt. Durch Drohungen sind sie eingeschüchtert; sie haben Angst und leben unter der Dauerbelastung, dass es wieder passieren könnte.
Oft senden sie jedoch mit ihrem Verhalten Signale. So ist es möglich, dass sich ohne erkennbaren Grund das gewohnte Verhalten des Kindes ändert. So können Ängstlichkeit, Leistungsabfall, Rückzugstendenzen, Konzentrationsschwäche, Stimmungsschwankungen, Ruhelosigkeit und Nervosität, Vermeidungsverhalten oder eigene Gewalttätigkeit solche möglichen Signale sein.

Häufig werden körperliche oder sexuelle Misshandlungen an Kindern von Ärzten nicht erkannt. Laut einer Statistik vom Bundeskriminalamt Wiesbaden kam es im Jahr 2001 zu 2.843 Fällen von Kindesmisshandlung und zu 19.195 Fällen wegen sexuellen Missbrauch. Dies sei jedoch nur die Spitze des Eisberges, da die Dunkelziffer weitaus höher liegt. Bei einem Verdacht von Kindesmissbrauch ist jedoch absolute Vorsicht geboten. Die Diagnose sollte ohne Druck erstellt werden. Nur so könne gewährleistet werden, dass die Untersuchung für das Kind nicht erneut ein Trauma nach sich zieht. Aber es muss auch ausgeschlossen werden, dass Unschuldige in Verdacht geraten.

Hilfe für misshandelte Kinder
Über das Kinder- und Jugendhilfegesetz gibt es verschiedene Möglichkeiten der Hilfe für Kinder und ihre Familien. Bei allen Aktivitäten müssen aber die Rechte, Interessen und Bedürfnisse des Kindes vorrangig sein. Das primäre Ziel ist der Schutz des Kindes vor weiterer Gewalt.
Es gibt zahlreiche Organisationen, Kinderschutz - Zentren und Beratungsstellen in vielen Städten. Aber auch Notruf - Nummern und Online - Foren für Betroffene und Interessierte stehen zur Verfügung. In unserer Linkliste: Hilfe für Kinder und Familien, haben wir einige Hilfsangebote zusammengestellt.

Weitere hilfreiche Informationen zum Thema Kindesmissbrauch werden nachfolgend in den Hintergründen zur Verfügung gestellt.


Sachbuch-Tipps zum Thema Kindesmissbrauch
Sachbuch-Tipps zum Thema Jugend und Gewalt
Was ist Kindesmisshandlung?
Selbstmord in der Psychiatrie
Marktplatz für Pädophile
Malin ist erwürgt worden
Der Fall Thorsten V.
Mehr zum Fall Thorsten V.: Hoffnung auf Mitleid
Mehr zum Fall Thorsten V.: "Aufgedreht und aggressiv"
Linkliste: Hilfe für Kinder und Familien


Enthoben vom Internet @ http://www.kriminalportal.de/thema/index_49037.cfm

© OTTONIA Media GmbH

[ Erstveröffentlichung auf dieser Webseite: 21. September 2004 ]


Subindex Nr. 9

Kindesmisshandlung verursacht Veränderungen im Gehirn – 25.10.2002 (MF) – Forschungsergebnisse zeigen, dass Misshandlungen und Traumatisierungen im frühen Kindesalter die Entwicklung des Gehirns derart beeinflussen, dass die Störungen im Erwachsenenalter nachzuweisen sind.

Narben im Gehirn.
Emotionaler Stress in der frühen Kindheit hinterlässt Spuren. Traumatische Erlebnisse und
mangelnde emotionale Zuwendung in früher Kindheit beeinflussen nicht nur durch
Erinnerungen das Leben des Menschen, sie können sich auch als veränderte Gehirn-
Struktur manifestieren und dem Betroffenen Lernen und soziale Integration erschweren.


Was ist Kindesmisshandlung? – [ Definition der Experten ] FRAGE (die jeder für sich selbst beantworten kann): Gemäss dieser Definition und den existierenden Beweisen: In vielen der damaligen Einrichtungen, hat sich das Anstaltspersonal nicht der Kindesmisshandlung an den ihnen in ihre Obhut gegebenen Heimkinder schuldig gemacht?

Was ist Vernachlässigung von Kindern? – [ Definition der Experten ].
Vernachlässigung: Wer die Bedürfnisse eines Kindes missachtet, fügt ihm Gewalt zu.
FRAGE
(die jeder für sich selbst beantworten kann): Gemäss dieser Definition und den existierenden Beweisen: In vielen der damaligen Einrichtungen, hat sich das Anstaltspersonal nicht der Vernachlässigung der ihnen in ihre Obhut gegebenen Heimkinder schuldig gemacht?


Hiebe statt Liebe – Die Ausübung von körperlicher und seelischer Gewalt

[ „Heimkinder-Überlebende“ ]

Sozialwaisen – Kleinkinder ohne Familien
Auswirkungen von Hospitalismus
[
Orphans – Infants without Families
Consequences of Institutionalisation ]
Maximilian Rieländer
Für eine Zeitschrift der „Gesellschaft für Sozialwaisen“ e. V. (GeSo)
Münster 1982


Professor Dr. Roland Schleiffer vom Seminar für Heilpädagogische Psychologie
und Psychiatrie der Universität zu Köln:– 28.05.2002 – (idw) Universität zu Köln:–
Heimkinder brauchen Nähe. – Beziehungsarbeit ist wichtig für die Heimerziehung.


"Kinderrechte" – ein Teil einer umfassenden 1995 Diplomarbeit von Andreas Stenzel.
"Die (Nicht-) Diskussion um das Züchtigungsrecht in der Bundesrepublik Deutschland."
"Das explizite Züchtigungsrecht wurde 1957 durch die ersatzlose Streichung
des § 1631 Abs. 2 Satz 1 a. F. BGB im Rechtssystem der Bundesrepublik abgeschafft."

QUAERE: Existierte, dennoch, nach 1957, ein fortdauerdes "Züchtigungsrecht" der vom Staat eingesetzten "Erziehungsberechtigten" über die in ihre Obhut gegebenen Heimkinder, dass jede Misshandlung ihrer Schutzbefohlenen in ihren Institutionen und Anstalten legitimisierte ? (fragt der Betreiber dieser Webseite – selbst ein Heimkind-Opfer und Überlebender solcher institutionellen Misshandlungen).




Bitte nicht vergessen auch "Ehemalige Heimkinder" @ http://heimkinderopfer.blogspot.com zu besuchen.


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