Der Betreiber dieser nichtkommerziellen Webseite ist der hoch-engagierte Martin Mitchell in Australien (ein ehemaliges “Heimkind” in kirchlichen Heimen im damaligen West-Deutschland)


Öffentliche Stellungnahme der Katholischen Kirche zur Anschuldigung
von "Zahlung von Schweigegeld an Missbrauchsopfer", ein ehemaliges Heimkind
im Marienheim in Würzburg (1964 – 1972, im Alter von 4 -12 Jahren).
Es war "Hilfe aus rein karitativen Gründen" meint das Ordinariat Würzburg.

PRESSESTELLE ORDINARIAT WÜRZBURG

Dokumentation


Hilfe aus rein karitativen Gründen

Erklärung des Personalreferenten der Diözese Würzburg zum Bericht "Die Kirche zahlte mir Schweigegeld", im "Bild am Sonntag" vom 10. Oktober 2004


Frau Cornelia H.* erschien im Jahr 2002 in Begleitung eines Bekannten im Generalvikariat der Diözese Würzburg und gab an, von 1964 bis 1972 als Zögling [im Alter von 4 - 12 Jahren] eines von Schwestern geleiteten Kinderheims [dem Marienheim] in Würzburg von einem ihr namentlich nicht mehr bekannten Geistlichen missbraucht worden zu sein. Trotz intensiver Bemühungen seitens der Diözese, aufgrund der Aussagen und unter Beteiligung von Frau H.* den betreffenden Priester zu identifizieren, ist dies nicht gelungen.

Die Diözese Würzburg bedauert sehr, wenn es in diesem Fall zu sexuellen Übergriffen seitens eines Priester jemals gekommen sein sollte. Zu einer Schuldanerkennung sieht sich die Diözese Würzburg aufgrund der Faktenlage außer Stande.

Obwohl eine strafrechtliche Verfolgung der Beschuldigungen – auch nach Aussagen der von Frau H.* bemühten Rechtsanwälte – nicht möglich ist, hat sich die Diözese Würzburg angesichts der schwierigen gesundheitlichen wie wirtschaftlichen Situation von Frau H.* entschlossen, ihr aus rein karitativen Gründen einen Erholungsurlaub und die Vorbereitung für das Nachholen des Hauptschulabschlusses zu finanzieren.

Um die Auseinandersetung abzuschließen, hat die Diözese Würzburg Frau H.* auf juristischen Rat hin eine Vereinbarung darüber vorgelegt, dass ihr außer dieser karitativen Unterstützung keine weitere mehr gewährt werden kann. Diese Vereinbarung wurde bislang trotz Einschaltung des gegenwärtigen Anwaltes von Frau H.* nicht unterzeichnet. Da die Diözese Würzburg Frau H.* aber aus rein karitativen Gründen unterstützt, wird sie die zugesagte, einmalige Hilfe auch unabhängig von der unterzeichneten Vereinbarung bis zum Nachholen eines Hauptschulabschlusses innerhalb eines Jahres gewähren.

Würzburg, 12. Oktober 2004

Dr. Heinz Geist, Personalreferent

(4204/1376; Telefax voraus)
Veröffentlicht: 12.10.2004

© Pressestelle Ordinariat Würzburg, Bistum Würzburg

Enthoben vom Internet @
http://www.bistum-wuerzburg.de/bwo/opencms/information/medien/pressestelle/anzeige.html?body.id=4374,
jetzt aber nicht mehr über diese Adresse auffindbar.

[ Vermerk: * Im Interesse des Missbrauchsopfers, und um sie nicht erneut hier öffentlich zu identifizieren, wurde ihr Nachname hier, durch einen Anfangsbuchstaben, vom Betreiber dieser Webseite hier, ersetzt. ]

[ Erstveröffentlichung auf dieser Webseite: 9. November 2004 ]


Subindex Nr. 6

Institutioneller Kindesmissbrauch und Kindesmisshandlung in katholischem Kinderheim -
sechs Jahre hindurch von einem Prister missbraucht - zehn Jahre lang misshandelt -
Katholische Kirche in Deutschland verklagt wegen Sexuellem Missbrauch -
Tatort: "
Marienheim" in Würzburg in den Jahren 1964 bis 1974.


Bild.T-Online – News 10.10.2004 – Bundesrepublik Deutschland.
Institutioneller Kindesmissbrauch im katholischen Marienheim in Würzburg.
Kirche zahlt Schweigegeld und versucht Opfer zum Schweigen zu verpflichten.


Öffentliche Stellungnahme der Katholischen Kirche zur Anschuldigung
von "Zahlung von Schweigegeld an Missbrauchsopfer", ein ehemaliges Heimkind
im Marienheim in Würzburg
(1964 – 1972, im Alter von 4 -12 Jahren).
Es war "Hilfe aus rein karitativen Gründen" meint das Ordinariat Würzburg.


KIRCHE: Verirrte Hirten vergreifen sich an einem Minderjährigen: Norbert Denef
40 Jahre nachdem sich ein Priester an einem Ministranten verging,
hat die katholische Kirche Deutschlands
nun erstmals das Opfer eines sexuellen Missbrauchs entschädigt.


Süddeutsche Zeitung-online vom 04.07.2007: Matthias Drobinski: »Sexueller Missbrauch«
»Das Schweigen der Hirten« – Sexuelle Übergriffe an Kindern und Jugendlichen
bei Priestern und Kirchenangestellten in der Katholischen Kirche in Deutschland.
Missbrauchsopfer Norbert Denef will eine Stiftung einrichten
um anderen kirchlichen Missbrauchsopfern zu helfen.


SEXUELLER MISSBRAUCH - 1962 - Vatikan verordnete "ewiges Schweigen"

nicht nur in Deutschland . . .
Kindesmissbrauch [im katholischen Internat in Österreich auch]:
Die Männer tragen Kutte und Kreuz

ÖSTERREICHISCHES "WOMAN" Magazine, Heft 22/04, und WOMANonline@
www.news.at/article/0432/550/88999.shtml


Österreicherin Eva Nowatschek, Mutter eines von den Katholischen Schulbrüdern
in einem österreischen Internat über längere Zeit hinweg missbrauchten Sohn, teilt mit

( Mitteilung formuliert von der Mutter des Missbrauchsopfers selbst ):



Bitte nicht vergessen auch "Ehemalige Heimkinder" @ http://heimkinderopfer.blogspot.com zu besuchen.


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