| Der Betreiber dieser nichtkommerziellen Webseite ist der hoch-engagierte Martin Mitchell in Australien (ein ehemaliges “Heimkind” in kirchlichen Heimen im damaligen West-Deutschland) |
(
09.12.2003 )
30.08.2003
SYSTEMATISCHE
KINDESMISSHANDLUNG IN KIRCHLICHEN HEIMEN – AUSBEUTUNG VON
KINDERN IN MASSIVEN WIRTSCHAFTSUNTERNEHMEN DER KIRCHEN IN
DEUTSCHLAND.
WER SCHWEIGT, MACHT SICH (MIT)SCHULDIG.
Hier
geht es um ein noch immer verschwiegenes, dunkles Kapitel der
jüngsten deutschen Nachkriegsgeschichte. Kein fiktives
Psycho-Drama, sonder um einen gesellschaflich-politischen Skandal, um
Verbrechen größten Ausmaßes: Hunderttausende von
Kindern und Jugendlichen wurden von Kriegsende bis hinein in die 80er
Jahre in kirchlichen Kinder- und Fürsorge-Erziehungsheimen
gefangengehalten, geprügelt, gedemütigt, psychisch und
physisch gefoltert. Sie wurden all´ ihrer Menschenrechte
beraubt, lebten in einem Vakuum der Entrechteten. Vom Grundgesetz
1949 durch die Volksvertretungen, Artikel 1: ``Die Würde des
Menschen ist unantastbar´´ waren sie ausgeschlossen, sie
waren Parias. Durch Staat und Kirche waren sie unmenschlichen und
herabwürdigenden Erziehungsmethoden ausgesetzt, sodaß die
meisten von ihnen noch heute durch diese brachialen Gewaltanwendungen
zu leiden haben. Sie sind traumatisiert, leben oft am Rande der
Gesellschaft und haben schwer zu kämpfen.
Obwohl
es für jeden Mißstand in der Gesellschaft einen Verein
oder eine Lobby gibt, für diese Opfer gibt es sie nicht. Im
Gegenteil, ein großer Teil der Gesellschaft zeigt ausgeprägtes
Desinteresse. ``Was nicht sein darf, ist auch nicht´´,
scheint die Maxime zu sein. Man schielt in´s Ausland und empört
sich über die Menschenrechtsverletzungen dort, anstatt erst
einmal nachzufragen, wie es möglich war, daß mitten unter
uns, in einer neuen Demokratie, während des Wirtschaftswunders
und des Wiederaufbaus, Kinder und Jugendliche lautlos verschwinden
konnten und oft jahrelang nicht wieder auftauchten. Eltern und
Verwandte vermuteten sie in guten Händen bei den frommen
``Schwestern´´, Lehrer fragten nie nach, wo die Kinder
eigentlich sind, Nachbarn waren zu sehr mit sich beschäftigt.
Aber die Initiatoren, die Landschaftsverbände und Jugendämter,
zusammen mit den Vormunden wußten, in welch horribles Terrain
sie die Minderjährigen schickte. Sie übergaben das
Sorgerecht den ``Schwestern´´ und ``Brüdern´´,
die diese familienbezeichnende Anrede nicht verdienten. Sie
praktizierten, nur kurz nach Kriegsende, weiterhin Alt-Nazi-Methoden,
diesmal aber in fundamentalistisch-christlichen Sinne. Die
Täterschaft waren die Ordensleute der beiden Amtskirchen, im
Habit Gottes.
Verstreut in jedem Bundesland existierten diese
Heime, umzäunt oder hochummauert, nicht selten auch mit
Wachhunden für die Nacht. In den Heimen herrschte ein
Terror-Regime, das heutzutage nur schwer verständlich ist. Dort
war man sich jeder Minute seiner Wehrlosigkeit bewußt und wagte
deshalb auch nicht zu rebellieren, es hatte ja doch keinen Sinn:
Kinder mußten ruhig sein, das war oberstes Gebot, und da setzte
es dann Ohrfeigen, falls man trotzdem sprach.
Zur
Ruhigstellung gab´s morgens Valium oder Truxaletten-Saft, und
die Müdigkeit machte es vielen Kindern unmöglich, effektiv
lernen zu können. Die Spuren der Schläge waren den
Sportlehrern bekannt, oft waren Wunden und Striemen sichtbar, aber
das kümmerte niemanden, es handelte sich ja sowieso ``nur´´
um ungewollte, verwaiste oder vernachlässigte Kinder, die kaum
der Rede wert waren.
Diese Kinder, die sich schon durch
familienbedingte Defizite nach einem besonderen Maß an Liebe
und Zuwendung sehnten, wurden nicht durch notwendiges Verständnis
oder Schutzbedürfnis seelisch kompensiert, sondern zusätzlich
durch Spott, Hohn und Erniedrigungen im Schmerz noch
akzentuiert.
Die ``Barmherzigen Schwestern´´
hatten kein Erbarmen, im Gegenteil, wer am wenigsten an
Familienangehörigen aufzuweisen hatte, wurde zur besonderen
Zielscheibe auserkoren. ``Du Taugenichts, kein Wunder daß du
deine Mutter in´s Grab gebracht hast´´, oder ``wer
will dich denn schon, du bist nicht umsonst hier, bist nichts und
wirst auch nichts werden´´, oder ``bist eine Teufelsbrut
deiner Mutter, wirst auch in der Gosse landen, der Apfel fällt
nicht weit vom Stamm.....´´. Das waren die
Standard-Verbal-Injurien, die aus frommen Kehlen auf die Kinder
niederprasselten. Wer eine Widerrede wagen sollte, wurde
weggesperrt.
Wer weinte, bekam noch zusätzlich eine
Tracht Prügel, denn auch Emotionen waren verboten. Mit
verzerrten, glühenden Gesichtern schlugen sie zu, als wollten
sie ``den Teufel austreiben´´, und das verbalisierten sie
auch simultan mit kreischenden Wortfetzen. Rage konnte hervorgerufen
werden durch ``Schwätzen´´, durch plötzliches
Aufstehen vom Stuhl oder Ähnliches. Dinge, die normale Kinder
naturgemäß tun. Danach ging´s dann oft in die
Kapelle zum Beten und eine andere Nonne kam und dann war erstmal
wieder Ruhe. Bis eines der nächsten Kinder wieder gegen
irgendein Gebot verstieß und dann ging das Geschrei von vorne
los.
Der Bedarf an sehnsüchtiger Liebe wurde jäh
zurückgewiesen, denn das gehörte nicht in das restriktive,
gottgewollte Schema. So resultierte aus Terror Angst, und Angst
erzeugt Schweigen. Und geschwiegen haben sie, die Kinder. Sehr lange
sogar.
Geschwister wurden oft über Jahre hinweg
voneinander separiert, denn Ordnung mußte ja schließlich
sein: Mädchen gehörten, auch im Kindesalter, einfach nicht
zu den Jungs. Da gab es nun viele Geschwister, die durch diese
perverse ``Ordnungsliebe´´jahrelang nebeneinander her
lebten, sich aber nicht sehen oder besuchen durften. Familienbande
mußten durchschnitten werden, auch Elternliebe wurde verhöhnt
oder durch ironische Bemerkungen in´s Lächerliche gezogen.
Sowas lockte dann schallendes Gelächter aus den ``Bräuten
Christi´´. Die frommen Schwestern waren keine
identitätsstiftenden Vorbilder. Für viele Kinder, die sonst
niemanden auf der Welt hatten, waren sie nichts anderes als
Schimären. Zerrbilder einer Erwachsenenwelt, die aus der Hölle
zu kommen schienen.
Der Modus Vivendi der Kinder schloß
jede Individualität aus. Ergebenheit, Resignation und eine
zehrende Tristesse waren die täglichen Begleiter dieser
wehrlosen und hilfsbedürftigen Geschöpfe. Dazu kam dann
noch die soziale Stigmatisierung durch die Gesellschaft. Als ``dumme
und verlogene´´ Heimkinder wurden sie in der Schule, oft
genug auch von Lehrern, geächtet. Spielkameraden grenzten sich
ab, der Umgang mit Heimkindern wurde von vielen Eltern
verboten.
Viele von den lieben Schwestern leben noch heute,
man trifft sie lächelnd bei Einkäufen oder auf
Spaziergängen. Viele dieser Kinderheime reichten dann ihre
Kinder, sobald sie 14 Jahre alt waren, weiter an die
Fürsorge-Erziehungs-Heime.
Für diese Kinder
bedeutete das eine Fortsetzung ihrer jahrelangen Misere. Jungs kamen
zu den Mönchen, Mädchen wieder zu den Nonnen. Dort wartete
dann die berüchtigte Zwangsarbeit auf sie, mit der sie zu
Tausenden die Gottesleute bereicherten. Aus der Bevölkerung
wurden dann auch, aus lächerlichen Nichtigkeitsgründen,
Jugendliche eingewiesen. Als ``verwahrlost´´ wurden fast
alle eingestuft: einen Freund zu haben war sittenwidrig, Grund genug
für eine Einweisung. Gerne zu flirten oder sich zu schminken
ebenfalls, zu enge Nietenhosen oder zu kurze Röcke, eben alles,
was nicht in die damalige, heuchlerische und miefige Zeit paßte.
Auch Flüchtlings- oder Schlüsselkinder wurden gezielt
verfolgt und eingesperrt, damit sie Zucht und Ordnung lernten.
Auch
bei sexuell mißbrauchten Jugendlichen gab es kein Pardon, sie
wurden gezielt bestraft, denn für die Nonnen waren sie die
Täter. Das wurde ihnen jede Minute des Tages klargemacht: Sie
seien des Teufel´s Verführung in Menschengestalt. Betont
werden muß noch, dass der Prozentsatz der Ausreißer oder
Suizide beächtlich war, auch darüber herrscht
Schweigen.
Wie konnte das passieren, noch dazu so kurz nach
Kriegsende? In einem von Kultur scheinbar saturiertem Land? Man müßte
doch denken, wir hätten uns damals mit sozial-politischem Wissen
etabliert, denn schon zur Weimarer Zeit hatten progressive Ärzte
und Pädagogen den richtigen Durchblick. Auch an
Veröffentlichungen und Literatur mangelte es nicht: Erich Fromm
und Bruno Bettelheim waren schon damals ein Begriff. Die große
Anna Freud schrieb über ``Heimatlose Kinder´´ und
blickte den Kleinen in die Seele. Alexander und Margarethe
Mitscherlich veröffentlichten ihre Studien. Ging all´ dies
pädagogische Wissen, zusammen mit der jüdischen Kultur, in
Rauch auf ? Es scheint so. Denn für uns galten, durch die
kirchlichen Institutionen, weiterhin die Theorien der
erb-biologischen Belastung, die lebende Erbsünde, der mit
regelrechtem Exorzismus entgegengesetzt werden mußte. Die
menschenverachtende Ideologie der katholischen Kirche setzte sich
kontinuierlich nach 1945 fort, wir fielen also unter die
``Minderwertigen´´, bzw. ``Volksschädlinge´´.
Der
Jesuit Hermann Muckermann (1877-1962), ein rastloser Wanderprediger
der Erbhygiene schon während der Weimarer Zeit, gönnte in
seinen Schriften den ``Fürsorge-Zöglingen´´ das
Leben nicht. Aus dem Jahrbuch der Caritas-Wissenschaft, Herausgeber
Prof. Dr. Franz Keller, lesen wir:`` Echter Caritasdienst muß
Dienst der Rassenhygiene sein, weil nur durch die Aufartung des
Volkes auch die beste Grundlage für die Ausbreitung des Reiches
Gottes auf Erden geschaffen wird, weil die Aufartung des Volkes
Lebensgestaltung, Lebensbereicherung bedeutet und so im Dienste des
Schöpfers und Erlösers steht.´´ Diese
ideologischen Auswüchse des Dritten Reiches wurden nach 1945 in
den Erziehungsheimen weiter befolgt. Ein anderer Hecht im
Karpfenteich ist aber der katholische Theologe Joseph Mayer aus
Paderborn, der für Himmler ein Gutachten – natürlich
ein positives – zur Euthanasie der ``Minderwertigen´´
ausstellte. Unter die ``Minderwertigen´´ fielen auch die
``Fürsorge-Zöglinge´´, die sogenanten
``Ballastexistenzen´´ am deutschen Volkskörper.
Das
ist die unglückselige katholische Tradition, die wir ja leider
bei den Nonnen damals kennengelernt haben. Von deren
reform-pädagogischen Ausbildung kann also keine Rede sein.
Stöcke, Fäuste und ein unerschöpfliches Vokabular an
Gemeinheiten dienten zur Beseitigung unserer Erbsünden.
Gegenseitig haben sie sich in ihren Grausamkeiten gestärkt und
übten ihr kollektives Machtpotential an uns aus.
Schwestern,
die sich diesen Brutalitäten nicht anschließen wollten,
denn das gab es durchaus, wurden entweder versetzt oder waren
schlimmen Schikanen ihrer Mitschwestern ausgesetzt.
Straffällig
war kaum jemand der Fürsorge-Zöglinge, dafür dienten
die Arbeitslager, bewacht von Justizvollzugsbeamten, oft mit scharfen
Hunden. Dem Gottespersonal in den Heimen ging es grundsätzlich
nur um eines: Durch unbezahlte Zwangsarbeit unsere Sünden
reinzuwaschen und damit ihnen zu dienen. Oft auch mit Arbeiten im
Akkord für Firmen wie Claas, Schlaraffia oder Hella-Lampen.
Diese Firmen lieferten ihr Material an die Heime und die Jugendlichen
mußten unter menschenunwürdigsten Bedingungen dann die
Fertigprodukte liefern.
In manchen Heimen, z.B. in dem
massiven Wirtschaftsunternehmen der Diakonie, Anstalt Freistatt im
Hannoverschen (Teilanstalt der v. Bodelschwinghschen Anstalten
Bethel, bei Bielefeld), wurden die Jugendlichen zur Schwerarbeit im
Moor zur Schwarz- und Weißtorfgewinnung herangezogen.
Reitgurten,Torflatten und Forkenstiele standen den durchweg
pädagogisch ungeschulten ``Erziehern´´ dort zur
Verfügung, und da gab´s dann mal öfter was drüber,
wenn´s nicht schnell genug ging.
Mädchen schufteten
in Wäschereien bis zum Umfallen. Dabei mußte das strenge
Redeverbot eingehalten werden. Nur das Singen von Marienliedern war
Pflicht. In diesen Liedern wurde dann die Liebe, Güte und Gnade
gepriesen, mit der wir doch jetzt gesegnet seien.
Wer nicht
parierte, wurde, unter Umständen tagelang, in eine Isolierzelle
gesperrt, mit Pritsche und Eimer als einziges Inventar. Kein
Sozial-Pädagoge, Sozialarbeiter oder Ansprechpartner war für
uns da. Keine Inspektionen, bei denen Interesse an uns gezeigt wurde.
Wir waren verdammt in diesem Höllenhaus, zusammengepfercht in
eine Notgemeinschaft—jedoch war jeder für sich allein in
seinem Leid.
Wer einen sehnsüchtigen Blick durch die
vergitterten Fenster wagte, wurde bestraft. Nach draußen kamen
wir überhaupt nicht, alle Türen waren permanent
verschlossen. Viele, auch ich, sehnten sich nach einem staatlichen
Gefängnis ohne Nonnen, nur um unsere Ruhe zu haben. Dies wurde
mir verweigert mit der Begründung: ``Nein, du bleibst hier, es
liegt doch keine Anklage vor´´.
Hervorgehoben
werden muß die Tatsache in diesem ganzen Elend: Diese
seelischen Vernichtungsmaßnahmen hatten nur ein Ziel im Auge:
das Brechen des Willens. Devot, roboterhaft und apathisch sollte die
Arbeit erledigt werden, Buße tun für die Sünden. Das
war in ihrem Sinne, denn gleichzeitig versorgten wir sie, die Nonnen
und Mönche und somit die Kirche, mit immensen Geldeinnahmen. Die
einem relgiösen Wahn entsprechende, rigide Form der
Gehirnwäsche, der sie uns unterzogen, diente dafür als
Fundament.
Individualitäten, welcher Art auch immer,
mußten ebenfalls beseitigt werden, denn nur durch Uniformismus
war reibungsloses Arbeiten garantiert. Persönliche
Charaktereigenschaften, die doch oft einen Menschen erst recht
liebenswert machen, wurden verhöhnt und wenn nötig, mit
Einzelhaft bestraft, ``bis man wieder zur Besinnung kommt´´.
Die
Lebensessenz wurde uns entzogen, wovon viele von uns sich nie mehr
erholten. Alles wurde bestraft: Lachen, Weinen, ein Fünkchen
Humor, falls noch vorhanden, das Schließen von Freundschaft.
Und immer wieder: SCHWEIGEN.
Petzen oder gegenseitiger Neid,
kombiniert mit Mobbing, wurde allerdings gern gesehen, das war ganz
im Sinne der frommen Schwestern und das verwendeten sie dann auch für
ihre Zwecke.
Jegliche Post, ein- und ausgehend, wurde
zensiert. Besuche von Eltern waren erlaubt, allerdings nur alle paar
Wochen, die Gespräche wurden allerdings von einer Nonne
belauscht. Telefon, sowie Print-Medien gab es nicht. Presse, TV und
Radio umwehte ein verruchter Wind, denn im Grunde war alles
`Teufelszeug´. Außer religiösen Sendungen, die dann
dem Zwecke der Belohnung dienten, bekamen wir von der Welt nichts
mit.
Gegessen werden mußte alles, und war es noch so
ekelhaft. Oft schwammen im Eintopf glänzende Speckschwarten, an
denen noch die Borsten hafteten. Mußte man erbrechen, so wurde
man gezwungen, das Erbrochene ebenfalls zu verzehren. Oft auch aus
der Kloschüssel.
Nun verlangen wir, Jahre nach diesem
Inferno, ein offenes Gespräch, eine Erklärung, eine
Entschuldigung. Aber immer noch fühlen sich die Kirche im Recht,
ignoriert uns und hofft, ``dieser Kelch möge an ihnen
vorübergehen.´´
Viele von uns, die ehemaligen
Heimkinder, haben ihr unerträgliches Leben selbst frühzeitig
beendet, viele sind krank, psychisch und physisch. Wir alle haben
keine Rentenansprüche für diese Zeit der harten Arbeit,
alle Akten seien vernichtet oder unauffindbar.
Wir waren ihre
Schutzbefohlenen, FÜRsorge-Kinder, Minderjährige, sie
hatten das SORGErecht! Sie haben uns in jeder Hinsicht mißbraucht,
ein Kirchen-Verbrechen in zig-tausendfacher Ausführung. Sie, die
doch Armut gelobt haben, bereicherten sich an uns. Sie ließen
uns zerstört zurück.
Wenn sie aus ihren
Klostermauern hervorkommen, dann schweigen und lächeln sie. Sie
lächeln viel und grüßen immer sehr nett.
Verfasser:
© 2003 Regina Gazelle [ = Gisela Nurthen ]
Mit Erlaubnis
verbreitet von Martin Mitchell aus
Australien, Eigentümer,
Betreiber und Webmaster von *DiakonieFreistatt.de.vu.* @
www.freistatt.de.vu,
*Bund der jetzt aktiven von den Kirchen in Deutschland in
Heimen misshandelten Kinder, 1945-1985*
*Union
of now activist adults abused as children in church homes in Germany,
1945-1985*
Besinnliches
Nichts
Die
Hölle war total überfüllt, und noch immer stand eine
lange Schlange am Eingang. Schließlich musste sich der Teufel
selbst herausbegeben, um die Bewerber fortzuschicken.
"Ein
einziger Platz ist noch frei, den muss der ärgste Sünder
bekommen" rief er. "Ist vielleicht ein Mörder da?"
Er hörte sich die Verfehlungen der Anstehenden an.
Schliesslich
sah er einen, den er noch nicht befragt hatte.
"Was haben
Sie getan?" fragte er ihn. "Nichts. ich bin ein guter
Mensch und nur aus Versehen hier." - "Aber Sie müssen
doch etwas getan haben! Jeder Mensch stellt etwas an" -"Ich
sah es wohl", sagte der Mann, von sich überzeugt, "aber
ich hielt mich davon fern. Ich sah, wie Menschen ihre Mitmenschen
verfolgten, aber ich beteiligte mich nie. Sie haben Kinder hungern
lassen und in die Sklaverei verkauft; sie haben auf den Schwachen
herumgetrampelt. Sie haben von ihren Übeltaten jeder Art
profitiert. Ich allein widerstand der Versuchung und tat nichts."
"Absolut nichts?", fragte der Teufel ungläubig. "Sind
Sie völlig sicher, dass Sie das alles angesehen haben?" -
Vor meiner eigenen Tür!"- " Und nichts haben Sie
getan?" wiederholte der Teufel.- "Nein!"
Da
sagte der Teufel: "Komm herein, mein Sohn. Der Platz gehört
Dir"!
[Entnommen
von der Webseite der Neuapostolischen Kirchengemeinden „Weiler
zum Stein“ und „Nellmersbach“,
www.leutenbach-nak.de,
unter der Rubrik „Besinnliches“]
[ Kopie
versandt an alle Zeitungen in Deutschland und auch an die Medien im
Ausland. ]
[ Ein Original wurde am 6.12.2003 auch der
Bundesministerin für Justiz, der Bundesregierung Deutschlands,
Brigitte Zypries, zugeschickt, mit einer Bitte um ihre "sofortige
Stellungnahme". ]
[
Erstveröffentlichung auf dieser Webseite: 9. Dezember 2003 ]
|
Bitte nicht vergessen auch "Ehemalige Heimkinder" @ http://heimkinderopfer.blogspot.com zu besuchen. |
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