Der Betreiber dieser nichtkommerziellen Webseite ist der hoch-engagierte Martin Mitchell in Australien (ein ehemaliges “Heimkind” in kirchlichen Heimen im damaligen West-Deutschland)

Damalige Heimerziehung: Tagungsbeitrag/Diskussionsbeitrag
von
Pro. Dr. Dr. hc. Reinhard Wiesner,
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen, und Jugend
(Deutscher Bundestag = German Federal Parliament), am 9. Juni 2006, auf der
vom Landeswohlfahrtsverband Hessen angesetzten Tagung in Idstein im Taunus.


Aus der Geschichte lernen –
die Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren,
die Heimkampagne und die Heimreform

Veranstaltung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen mit der
Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) und dem
SPIEGEL-Buchverlag bei DVA – am 9. Juni 2006 in Idstein im Taunus

Ausschnitt aus der Tagungsdokumentation (Kassel, August 2006)
ISBN: 3-9251-65-2
ISBN: 13:978-3925146-65-7

[ Seite 64 ]

Diskussion zu den Vorträgen

Moderatorin, Tissy Bruns:
Alle Vortragenden sitzen in allergrößter Nähe. Das Program sieht jetzt vor, dass wir
eine Etappe der Fragen und kurzen Antworten einlegen. Ein Wort zu mir: Ich heiße Tissy
Bruns, bin Redakteurin beim Tagesspiegel aus Berlin und werde die Diskussion am Nachmittag
moderieren. Sie soll vor allen Dingen Gelegenheit geben, an unsere Referenten Fragen
zu richten. Wer will, hebt den Arm, ich registriere die Wortmeldungen und bitte um kurze
persönliche Vorstellung für jeden, der an das Mikrofon geht.

[ Seite 75 ]

Moderatorin, Tissy Bruns:
Herr Wiesner, Sie werden hier ein bisschen für die gesamte Politik in Haftung genommen.
Ich weiß, dass ich damit Ihre Rolle ein bisschen überreize. Aber angelehnt an Frau Wolff
[IGfH]: Es ist ja wirklich merkwürdig, das jeder Rekrut eine politisch hoch angesiedelte
Instanz hat, bei der er sich beschweren kann, wenn sein Feldwebel ihm irgenwie
krumm kommt. Muss man nicht wirklich darüber nachdenken, dass auch für Kinder
solche Instanzen geschaffen werden?

[ Seite 75-77 ]

Prof. Dr. Dr. Hc. Reinhard Wiesner,
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:

Ja, es ist in der Tat schwierig, unter dem Eindruck der Berichte den Anliegen der
betroffenen Frauen und Männer jetzt im Rahmen dieser Diskussion und in der Kürze der Zeit
gerecht zu werden. Auch wenn wir für den heutigen Tag bei der Abschlussdiskussion
angekommen sind, so kann es doch noch lange nicht darum gehen, ein tragisches
Stück deutscher Heimgeschichte zum Abschluss zu bringen. Wir sind erst dabei, das
Unbegreifliche zu erfassen und zu rekonstruieren, den Sachverhalt zu ermitteln. Deshalb
kann es heute überhaupt nicht um einen Abschluss gehen, sondern um die Perspektiven
für die weitere Arbeit.

Einmal muss es darum gehen, nach Wegen zu suchen, wie wir den Menschen Gerechtigkeit
verschaffen können für das, was Ihnen angetan worden ist, und zum anderen, zu
überlegen, was wir in Zukunft daraus lernen können. Um solche schrecklichen
Entwicklungen in Zukunft zu verhindern, brauchen wir in der Tat ein Rechtsbewusstsein
– ein Bewusstsein über Recht und Unrecht bei den Menschen, die Verantwortung für
Kinder und Jugendliche tragen, die sie ein Stück ihres Lebens begleiten. Wir brauchen
aber auch – das ist ebenfalls schon gesagt worden – Kontrollmechanismen. Wir haben
seit 15 Jahren ein Kinder- und Jugendhilfegesetz, das mit der erforderlichen Klarheit die
Rechte der Kinder und Jugendlichen, aber auch die Befugnisse der Jugendämter und
die Grenzen dieser Befugnisse regelt. Trotzdem erleben wir täglich die enormen
sogenannten "Vollzugsdefizite" und wir erleben, dass die Diskrepanzen zwischen den
normativen Anforderungen und der realen Umsetzung der Vorschriften immer größer

[ 76 ]

werden. Mehr noch, die Versuche nehmen zu, das Recht selbst der Realität anzupassen
Diese Tendenz dürfte durch die sogenannte "Föderalismusdiskussion" eher noch verstärkt
werden. Diese versucht ja, das, was auf Bundesebene mit Mühe und Not als gemeinsamer
Standard verabschiedet worden ist, wieder herunterzubrechen, die Verantwortlichkeiten
herunterzunehmen von der Bundesebene auf 16 Länder oder gar auf 600 Jugenamtsbezirke.
[
٪ ]
Damit will ich nicht generell misstrauisch sein gegen die Ansichten von Ländern
und Kommunen. Aber die Gefahr besteht doch eben, dass es künftig keinen
gemeinsamen Rahmen gibt, sondern dass individuell entschieden wird; und
wir erleben es ja leider jeden Tag, dass individuell nach Kassenlage entschieden wird.

Der andere Aspekt ist der, wenn es um die Interessen junger Menschen und die
Durchsetzung ihrer Rechte geht: „Was nützt mir das Recht, das auf dem Papier steht, wenn
ich es nicht durchsetzen kann?“ Woran es fehlt, dies sind wirksame Interessenvertretungen für Kinder aber auch für die Eltern selber.
[ ٪ ]
Aus den Lebensgeschichten vieler ehemaliger Heimkinder wird deutlich, wie jämmerlich Amtsvormünder und Amtspfleger, ja selbst Vormundschaftsrichter versagt haben. Abgesehen
davon: Viele Eltern sind nicht selbstsicher genug, ihre Rechte einzuklagen. Wir brauchen eine
ganz andere Beschwerdekultur und wir müssen uns in der Tat überlegen, ob wir – Vorredner
sprachen vom "Wehrbeauftragten" bei der Bundeswehr – uns nicht Gedanken über eine
Beschwerdestelle auf Bundesebene machen sollten. Ich weiß, die kommunalen Spitzen-
verbände sind massiv dagegen, aber richtig ist auch: „Was nützen uns die Rechtsvorschriften,
wenn sie“ in manchen Fällen, gewissermaßen, „leer laufen“ – „wenn ich meine Rechte nicht
einklagen kann?“

Was das Unrecht anbelangt, das hier in offensichtlich beträchtlichem Umfang begangen
worden ist, dieser Verantwortung müssen wir uns – und zwar alle beteiligten Institutionen
stellen. Denkbar wäre, dass sich Wohlfahrtsverbände, Landesjugendämter, Kummunale
Spitzenverbände und Kirchen an einem runden Tisch zusammensetzen. Zu dieser
Runde werden auch Vertreter der Länder und des Bundes hinzustoßen müssen,
damit alle Aspekte in den Blick kommen.

Denkbar wäre auch, dass sich der Deutsche Bundestag, z. B. die Kinderkommission
dieser Frage annimmt. Hier möchte ich aber Frau Rupprecht als Mitglied des Bundestages
und der Kinderkommission nicht vorgreifen, die heute hier anwesend ist. Sie sehen
damit auch, dass sich sowohl die Exekutive, nämlich das Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend als auch die Legislative dieses Themas annimmt.

Ich denke, es macht wenig Sinn, jetzt in dieser kurzen Diskussion die einzelnen
sicherlich drängenden Fragen zu diskutieren. Abarbeiten können wir sie ohnehin nur in
Abstimmung mit anderen Resorts, auf der Bundesebene etwa mit dem Bundesministerium
der Justiz und dem Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung.

Wir werden uns der verschiedenen Fragen annehmen. Die Betroffenen haben nicht nur
ein Recht darauf, dass sich die Verantwortlichen in den einzelnen Verbänden und
Institutionen entschuldigen für das, was ihnen durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der
damaligen Zeit angetan worden ist. Dies allein reicht aber nicht aus. Darüber hinaus wird
zu prüfen sein, inwieweit Ansprüche auf Entschädigung, auf die Übernahme von Kosten
für Behandlungen wegen der Spätfolgen [die sich] ergeben.
[ ٪ ]
Es liegen ja inzwischen beim Deutschen Bundestag mehrere Petitionen vor – eine ist von Herrn
Wensierski eingeleitet worden, eine vom Verein der ehemaligen Heimkinder. Der Petitions-
ausschuss des Deutschen Bundestages wird sich der dort gestellten Fragen – unterstützt durch
die zuständigen Bundesresorts – annehmen. Der Bund wird sich also seiner Verantwortung
nicht entziehen. Ich sehe aber auch die Bereitschaft bei den Fachverbänden, sich den
aufgeworfenen Fragen zu stellen.

[ 74 ]

Der heutige Tag ist deshalb eine wichtige Etappe auf dem sicher nicht einfachen Weg,
ein Stück deutscher Vergangenheit zu bewältigen und den betroffenen Frauen und
Männern Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.

Moderatorin, Tissy Bruns:
Ich darf noch ergänzen, dass eine Anhörung oder ein Hearing des Petitionsausschusses
zu diesem Thema geplant ist, Ende September.

[ Für die vollständige – 102 Seiten umfassende – Tagungsdokumentation wird ein Unkostenbeitrag von 8.00 Euro erhoben. Bestelladresse: Landeswohlfahrtsverband Hessen, Pressestelle, Ständeplatz 6-10, 34117 Kassel, Bunderepublik Deutschland – Germany.

Pressestelle Ansprechspartner, u.a.:
Jörg Daniel
Telefon: (05 61) 10 04 - 22 13
joerg.daniel@lwv-hessen.de ]


Die Nutzung eckiger Klammern für spezifische Zwecke ist international: eckige Klammern werden benutzt um zu kennzeichnen, dass ein Wort oder ein Text so eingeklammert, nicht im zitierten oder reproduzierten Original vorhanden ist, aber zur besseren Erklärung hinzugefügt worden ist.


[ Erstveröffentlichung auf dieser Webseite: 12. Oktober 2006 ]


Subindex Nr. 11

SPIEGEL-Buch: "Schläge im Namen des Herrn –
Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik"
|
Buchauthor, Dokumentarfilmer und Fernsehjournalist: Peter Wensierski |
ISBN: 342105892X | Ab 07.02.2006 auch in Buchläden erhältlich.


Zum ersten Jahrestag der Veröffentlichung des SPIEGEL-Buches
"Schläge im Namen des Herrn - Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik"
11. Februar 2007 - „Herzlichen Dank“ sagt Peter Wensierski „an“ „alle“, „die“ zuvor
und seither „mitgewirkt" und „mitgeholfen“ „haben" „das jahrzehntelange Schweigen
über eines der dunkelsten Kapitel der Nachkriegsgeschichte zu brechen“.


HEIMKINDER-SCHICKSALE: "Wie geprügelte Hunde" - Von Peter Wensierski
Sie wurden geschlagen, erniedrigt und eingesperrt. Unter oft unvorstellbaren
Bedingungen wuchsen in den fünfziger und sechziger Jahren Hunderttausende Kinder und Jugendliche
in kirchlichen Heimen auf.
"Wir waren Zwangsarbeiter", sagen sie heute. Ein dunkles Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte


Jürgen Schubert – Fünfzehn Jahre Leid im Heim under der Macht des ORDEN
DER RECHTHABENDEN, der Barmherzigen Schwestern in Marsberg.
SPIEGEL-online-Panorama 19.05.2006 – “20 Euro für 15 Jahre Leid.”
Kirchen und Politik in Deutschland nehmen sich jetzt erstmalig des Schicksals
der Ehemaligen Heimkinder der bundesrepublikanischen Nachkriegszeit an.


Heimkinder weinen noch immer – auch noch 30, 40, 50, 60, 70 Jahre später,
nach den Qualen und Misshandlungen, denen sie als “Schutzbefohlene”
von ihren damaligen ‘Erziehern’ in christlichen sowie auch in staatlichen Heimen ausgesetzt wurden.
Ihre Traumata und ihr Leiden begleitet sie ihr ganzes restliches Leben !!!

( Aktuelle Ausgabe, Hessische Zeitung, Guxhagen, Mittwoch, 8. März 2006 )

Die Neue Westfälische, Paderborner Kreiszeitung,
Ostwestfalen-Lippe, No. 273 , am Montag, 24 November 2003, berichtet auf Seite 4 –
Heimkinder wollen nicht vergessen werden
Landschaftsverband sagt Betroffenen Hilfe zu.


Offizieller Bericht und Beschlüsse – LWL - Landschaftsverband Westfalen-Lippe
– Landesjugendamt – in Münster – Vorlage 11/1891 vom 16.12.2003
betreffend "Aufarbeitung der Fürsogeerziehung in den 60er- und 70er-Jahren",
und der Anfang, diesbetreffend, gemacht von Gisela Nurthen und Marion Zagermann.


BUCHVORSTELLUNG – SPIEGEL-Buch – "Schläge im Namen des Herrn –
Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik"
– WENSIERSKI, Peter –
Deutsche Verlags-Anstalt, München 2006 – ISBN 342105892X – Gebunden, 249 Seiten, 19,90 EUR
– Buchvorstellung verfasst von Marion Zagermann am 1. Februar 2006 –


Deutschlandfunk - dradio.de : 27.03.2006 - Vorstellung und Rezension drei verschiedener Bücher:
Politische Literatur -
eins davon: damalige Heimerziehung "Schläge im Namen des Herrn -
Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik"
von Peter Wensierski.
Redakteur am Mikrofon:
Hermann Theißen;
Rezensenten:
[ 1.) ] Volker Ullrich, [ 2.) ] Otto Langels, [ 3.) ] Marcus Heumann.


Kurzvorstellung des neusten SPIEGEL-Buches von Peter Wensierski: "Schläge im Namen des Herrn -
Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik"
von lär/bor
vom 22.05.2006 in "Die Berliner Literaturkritik", unter der Überschrift
"Knute und Halleluja" - "Die Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik".


"IN DEN-KLAUEN DER KIRCHE" - Mai 2006 Buchrezension : TIP Berlinonline
von
Margit Miosga zum SPIEGEL Buch
»SCHLÄGE IM NAMEN DES HERRN -
Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik
«, Peter Wensierski,
ISBN 342105892X, erschienen im SPIEGEL-Verlag, 11.02.2006.


Buch-Rezension des neusten SPIEGEL-Buches von Peter Wensierski: "Schläge im Namen des Herrn -
Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik"
von Victoria Gross
vom 04.09.2006 in "Die Berliner Literaturkritik", unter der Überschrift
"Kirchlicher Fürsorgeknast - Rohrstockrepublik Deutschland".
"Ein Buch über Menschenrechtsverletzungen in westdeutschen Heimen".


Frühere Heimkinder haben (Ende 2003) eine Interessengemeinschaft gegründet:
Sie wollen entschädigt werden für erlittenes Unrecht, Prügel und Zwangsarbeit, denen
sie in vielen staatlichen sowohl wie auch konfessionellen Heimen ausgeliefert waren.


Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren:
LWV-Verbandsversammlung entschuldigt sich
bei damaligen Heimkindern für erlittene Gewalt:
„Der Landeswohlfahrtsverband Hessen spricht sein tiefstes Bedauern
über die damaligen Verhältnisse in seinen Heimen aus
und entschuldigt sich bei den ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohnern,
die körperliche und psychische Demütigungen und Verletzungen erlitten haben.“


Die Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen
hat in ihrer Plenarsitzung am 5. April 2006 einstimmig beschlossen
sich bei den ehemaligen Heimkindern aller ihrer damaligen Einrichtungen
zu entschuldigen.
Rede auf der Plenarsitzung der Verbandsversammlung 2006 des
Landeswohlfahrtsverbandes Hessen am 5. April 2006.


Frankfurter Rundschau 06.04.2006.
Entschuldigung bei Heimkindern.
Landeswohlfahrtsverband spricht "tiefstes Bedauern" über Gewalt
in Erziehungsanstalten der Nachkriegszeit aus
Der Landeswohlfahrtsverband LWV will ehemaligen Heimkindern bei ihrem Kampf
um Anerkennung und Unterstützung helfen. Das hat die Verbandsversammlung
am Mittwoch einstimmig beschlossen. In manchen Erziehungsanstalten
wurden bis in die 70er Jahre hinein Kinder misshandelt.


Frankfurter Rundschau 06.04.2006.
Entschuldigung aber keine Entschädigung.
Beim Formulieren der Erklärung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen
am Mittwoch den 5. März 2006, wurde alles vermieden,
was Ansprüche gegen den Heimträger begründen könnte.


►Heimerziehung: Lektüre / Tagungsbeitrag von Prof. Dr. Christian Schrapper
Professor für Pädagogik und Sozialpädagogik an der Universität Koblenz –
an die Anwesenden der Veranstaltung am 9. Juni 2006 in Idstein im Taunus,
mit Kommentaren, u. a., von Wolfram Schäfer
(Philipps Universität Marburg)
und Peter Wensierski
(SPIEGEL - Berlin).


Jürgen Schubert, Vorsitzende des Verein ehemaliger Heimkinder e.V., 09.06.2006, auf der
vom Landwohlfahrtsverband Hessen angesetzten Tagung in Idstein im Taunus,
klar und deutlich trägt vor die Forderungen der ehemaligen Heimkinder
an Kirche und Staat – d.h. an die beiden deutschen Amtskirchen und an die
Bundesrepublik Deutschland, sowie an alle damals beteiligten Landesregierungen.


► Damalige Heimerziehung: Dreiteilige Ansprache von Michael-Peter Schiltsky
Vereinsberater: Verein ehemaliger Heimkinder e.V.
an die Anwesenden der Veranstaltung am 9. Juni 2006 in Idstein im Taunus,
eine Tagung, die vom Landeswohlfahrtsverband Hessen angesetzt worden war.


►Heimerziehung: Tagungsbeitrag/Diskussionsbeitrag
von Prof. Dr. Mechthild WolffFachhochschule Landshut
und Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen
(IGfH), am 9. Juni 2006, auf der
vom Landeswohlfahrtsverband Hessen angesetzten Tagung in Idstein im Taunus.


►Damalige Heimerziehung: Tagungsbeitrag/Diskussionsbeitrag
von Pro. Dr. Dr. hc. Reinhard Wiesner,
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen, und Jugend
(Deutscher Bundestag = German Federal Parliament), am 9. Juni 2006, auf der
vom Landwohlfahrtsverband Hessen angesetzten Tagung in Idstein im Taunus.


►Damalige Heimerziehung: Tagungsbeiträge/Diskussionsbeiträge
(1.) von Frau Evelin Schönhut-Keil, Erste Beigeordnete des Landeswohlfahrtsverbandes
Hessen
, und
(2.) von Frau Susanne Nöcker, Hessisches Sozialministerium, 09.06.2006,
auf der vom Landeswohlfahrtsverband Hessen angesetzten Tagung in Idstein im Taunus.


►Damalige Heimerziehung: Tagungsbeitrag/Diskussionsbeitrag
von Dr. Matthias Almstedt, Leiter der Abteilung Sozialpädagogik an der Käthe-Kollwitz-
Schule in Marburg
, vom 9. Juni 2006, auf der
vom Landeswohlfahrtsverband Hessen angesetzten Tagung in Idstein im Taunus.


►Damalige Heimerziehung: Tagungsbeitrag/Diskussionsbeitrag
von Herrn Andreas Prinz, Leiter des Landesjugendamtes Giessen, in Hessen, 09.06.2006,
auf der vom Landeswohlfahrtsverband Hessen angesetzten Tagung in Idstein im Taunus.


►Heimerziehung: Tagungsbeitrag/Diskussionsbeitrag von MdP Marlene Rupprecht
(SPD)Mitglied des Petitionsausschusses im Deutschen Bundestag, am 9. Juni 2006,
auf der vom Landeswohlfahrtsverband Hessen angesetzten Tagung in Idstein im Taunus.


Menschenwürde und Menschenrechte:
Die Aufgabe des Bundestags-Ausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe
ist es, unter anderem, "Verletzungen zu korrigieren".
Das Forum Menschenrechte ist ein Netzwerk von mehr als 40 deutschen
Nichtregierungsorganisationen
(NGOs), die sich für einen verbesserten, umfassenden
Menschenrechtschutz einsetzen.


LWV-Landes-direktor vom Landeswohlfahrtsverband Hessen, Uwe Brückmann,
über die Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den 50ern und 60ern.
"Damals fehlte die Kontrolle" – FORUM – HNA-online – Interview vom 31.03.2006.


Zwei wichtige Leserbriefe - unter anderen - @ Kobinet Nachrichten.
Leserbriefe
(1.) von Diplom Psychologin, Gertrud Zovkic, vom 04.04.2006
und
(2.) von einem damalig Betroffenen, Heinz-Peter Junge, vom 19.04.2006.


In Anerkennung und zur Erinnerung an die Initiatorin der Heimkinder-Sache,
Gisela Nurthen, und all ihre Arbeit und all ihre Bemühungen
zur Aufdeckung der Schandtaten begangen an Hunderttausenden
von Kindern und Jugendlichen in Heimen in der Bundesrepublik Deutschland
während des “Wirtschaftswunders” der Nachkriegsjahrzehnte.
Auszüge aus dem SPIEGEL-Buch von Peter Wensierski
“Schläge im Namen des Herrn – Die verdrängte Geschichte der Heimkinder
in der Bundesrepublik”


Der Spiegel, 16/2006 – Späte Reue – Kirchen unter Erklärungsdruck
zur Geschichte der Heimerziehung und schwarzen Pädagogik
in der Bundesrepublik Deutschland.


Fotogalerie zwangarbeitender Jungens.
Zwangsverpflichtet im Vaterland!

"ZWANGSARBEIT" – "ARBEITSDIENST" – "ARBEITSTHERAPIE" – "KEIN PFENNIG JOBS"
– Fürsorgeerziehung, Jugendwohlfahrt und Arbeiterwohlfahrt und ihre Abarten
in der Geschichte Deutschlands


Siehe auch Heimkinderopfer-Fotogalerie @ http://www.flickr.com/photos/heimkinderopfer/

Fotogalerie zwangarbeitender Mädchen.
Zwangsverpflichtet im Vaterland!

"ZWANGSARBEIT" – "ARBEITSDIENST" – "ARBEITSTHERAPIE" – "KEIN PFENNIG JOBS"
– Fürsorgeerziehung, Jugendwohlfahrt und Arbeiterwohlfahrt und ihre Abarten
in der Geschichte Deutschlands


Braunschweiger Hauszeitschrift des Marienstiftes "Doppelpunkt" - Heft Nr. 3/2000
Aus der Geschichte des Marienstiftes
[und anderen solcher Einrichtungen]:
So, ungefähr, sah es aus – über einen Zeitraum von zwischen 50 bis 70 Jahren –
für ‘verwahrloste’ Mädchen unter dem "Jugendwohlfahrtsgesetz"
in allen deutschen (Mädchen)Erziehungsanstalten / Mädchenheimen
( ob evangelisch-lutherisch oder katholisch ! ),
also auch in der Nachkriegszeit, im "Wirtschaftswunder Westdeutschland".


Ehemalige Insassin des "Haus Weiher"(1964-1968), Sieglinde Alexander, möchte
wissen: Wer kennt Waltraud Jung aus dem
"Mädchenheim Weiher"? - "Haus Weiher" -
eine evangelisch-lutherische Erziehungsanstalt für 'schwererziehbare' Mädchen,
damalig, bis 1972, ein Teil der Rummelsberger Anstalten, in Hersbruck,
nord-nord-westlich von Nürnberg.


Siehe auch Heimkinderopfer-Fotogalerie @ http://www.flickr.com/photos/heimkinderopfer/

Bisher unbeantwortete Korrespondenz an Renate Schmidt MdB (SPD)
Heimkinder-Überlebene bemühen sich um Gehör bei der Bundesregierung
Zuständige Bundesministerien aber schweigen




Siehe auch "Ehemalige Heimkinder" @ heimkinderopfer.blogspot.com und heimkinderopfer2.blogspot.com


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