Der Betreiber dieser Webseite ist der hoch-engagierte Martin Mitchell in Australien (ein ehemaliges “Heimkind” in kirchlichen Heimen im damaligen West-Deutschland)

Schreiben von Frau Ute Berg, Mitglied des Deutschen Bundestages, an Bischof Wolfgang Huber betreffs „Kindesmisshandlung“ und „Kindesmissbrauch“ begangen über mehrere Jahrzehnte an einer großen Anzahl von Betroffenen der „ehemaligen Heimkinder“ in Institutionen der Evangelischen Kirche.

xxxxxxxxxUte Berg
Mitglied des Deutschen Bundestages


Ute Berg, MdB . Platz der Republik 1 . 11011 Berlin
















An den
Vorsitzenden des Rates der Evangelischen
Kirche in Deutschland (EKD)
Bischof Wolfgang Huber,
Evangelische Kirche in Deutschland
Herrenhäuser Straße 12

30419 Hannover

Berlin

Platz der Republik 1
11011 Berlin

Jakob-Kaiser-Haus
Raum 1.448
Telefon: (030) 227 - 77584/ -73191
Telefax: (030) 227 –76584
E-mail :
ute.berg@bundestag.de

Wahlkreis

Kilianstr. 2
33098 Paderborn
Telefon: (05251) 693 88-88
Telefax: (05251) 693 88-89
E-mail :
ute.berg@bundestag.de

www.ute-berg.de

Berlin, 22. Januar 2004

Sehr geehrter Herr Bischof,

ich wende mich auf Bitte der Interessengemeinschaft „Ehemalige, misshandelte und sexuell missbrauchte Heimkinder“ an Sie. Die bundesweite Interessengemeinschaft wurde in diesem Jahr in meinem Wahlkreis in Paderborn gegründet. Sie rekrutiert sich aus Heiminsassen, die in den 1950, 60er und 70er Jahren in kirchlichen und staatlichen [Kinder- und] Jugendheimen zwangsweise untergebracht waren. Diese „Heimkinder“ wurden laut eigener Aussage „körperlich und seelisch auf unvorstellbare und brutale Weise misshandelt“.

Die Interessengemeinschaft hat sich folgende Ziele gesetzt. Zum ersten sollten sich die Kirchen bei den Betroffenen für das zugefügte Leid entschuldigen. Zum zweiten fordern sie „Rehabilitation“ und drittens verlangen sie eine Entschädigung. Diese Forderungen wurden in letzter Zeit in verschiedenen Medien - u.a. Spiegel (s. Anlage), Brisant?ARD-Fernsehen v. 19.1.2004 – öffentlich formuliert.

Die Interessengemeinschaft befindet sich noch in ihren Anfängen. Deshalb haben sich die Gründer an mich mit der Bitte um Hilfe gewandt. M.E. ist das Leid der Heimkinder eine bedrückende Tatsache und Herausforderung, mit der sich die damals verantwortlichen Institutionen (Kirchen und Staat) befassen sollten. In Teilen geschiet dies wohl auch, wie ich weiß. Dennoch wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir mitteilen könnten, wie die Evangelische Kirche in Deutschland das Schicksal der Heimkinder und ihre Forderungen beurteilt und welche Maßnahmen von Seiten der Kirche denkbar sind. Zu ihrer Information lege ich Artikel aus verschiedenen Medien bei.

Mit herzlichem Dank und freundlichen Grüßen

U t e B e r g

Ute Berg


Anlagen

[ Die Überschrift, kursive, fette, ausgedehnte und in rechteckige Klammern gesetzte und wiedergegebene Schrift, und verschiedene Schriftarten, in diesem Schreiben wurde(n) zum Zwecke der Betonung und Aufklärung von dem jetzigen Redakteur hinzugefügt ]


Dienstag, 14. Febuar 2006 – bisher KEINE ANTWORT!

DAS SCHWEIGEN DER EVANGELISCHEN KIRCHE IN DEUTCHLAND BETREFFS INSTITUTIONELLER KINDESMISSHANDLUNG IN DEUTSCHLAND IST OHRENBETÄUBEND!

THE SILENCE OF THE PROTESTANT CHURCH IN GERMANY AS REGARDS INSTITUTIONAL CHILD ABUSE IN GERMANY IS DEAFENING!

[ Erstveröffentlichung auf dieser Webseite: 1. Juni 2004 ]


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